2026

Bundesbauministerin kommt zu Holzbau-Symposium am 29. April in Berlin

von Redaktion

Am 29. April findet das Internationale Holzbau Symposium mit dem Gipfel Nachhaltiges Bauen und Wohnen in Berlin statt. Dort referieren und diskutieren hochkarätige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über den Wirtschaftsfaktor Bauen mit Holz für den Klimaschutz. Ihre Teilnahme zugesagt haben unter anderem bereits Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD), die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU), der Berliner Bausenator und Vorsitzende der Bauministerkonferenz Christian Gaebler (SPD) sowie der Klimafolgenforscher Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber.
 
Das Symposium beleuchtet die klima-technischen und sozio-ökonomischen Potenziale sowie wissenschaftlichen Fragestellungen und steckt den Rahmen für den Holzbau Gipfel, der die politische Strategie zur Umsetzung dieser Potenziale formuliert. Die Teilnahme am Holzbau-Symposium ist kostenlos und erfolgt auf gesonderte Einladung. Für die Online-Teilnahme  wird ein Livestream angeboten. Veranstalter sind die Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau mbH im Auftrag von Holzbau Deutschland, dem Holzbau Deutschland Institut und Bauhaus Erde.

Züblin baut neues Stadtquartier am Berliner Südkreuz

von Redaktion

Die Strabag-Tochter Züblin hat sich mit dem B'Ella einen bedeutenden Großauftrag für den Bau eines zukunftsweisenden multifunktionalen Stadtquartiers am Berliner Südkreuz gesichert. Züblin errichtet das Bauprojekt im Auftrag von Hines. Insgesamt entstehen auf etwa 75.000 m² Bruttogeschossfläche rund 300 Wohneinheiten mit sozial gefördertem Wohnraum sowie eine Kita und moderne Büro-, Gewerbe- und Aufenthaltsflächen. Strabag wird selbst Mieterin der Büroflächen.

Das Projekt zählt zu den aktuell herausragendsten Quartiersentwicklungen in der Hauptstadt. Hines entwickelt das Projekt im Namen der RONDUS DRITTE Immobilienbesitz GmbH & Co. KG. Entworfen wurde es von Tchoban Voss Architekten und Noefer Architekten. Nach Fertigstellung werden die Strabag-Einheiten ihren neuen Berliner Standort im Quartier beziehen.

Hochtief erhält Zuschlag für Rechenzentrumsprojekt in Malaysia

von Redaktion

Über das Unternehmen Leighton Asia hat Hochtief den Hauptauftrag für ein Rechenzentrumsprojekt in Johor Bahru in Malaysia erhalten. Der Vertragsabschluss folgt auf die erfolgreiche Umsetzung von Rechenzentrumsprojekten für denselben Kunden in Indonesien und Indien durch Leighton Asia.

Das Projekt ist Teil der Entwicklung eines Campus auf einer Fläche von rund zwölf Hektar innerhalb eines 35 Hektar großen Geländes. Die Anlage wird in sechs Colocation-Gebäuden eine kritische IT- und Netzwerkkapazität von bis zu 57,6 Megawatt bereitstellen. Dazu kommen Verwaltungs-, Betriebsunterstützungs- und Sicherheitseinrichtungen sowie die dazugehörige Standortinfrastruktur.

Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für 2028 geplant.

Leighton Asia hat zahlreiche Hyperscale- und Unternehmensrechenzentrumsprojekte in Asien erfolgreich umgesetzt. Darunter befinden sich laufende und abgeschlossene Vorhaben in Malaysia, Indonesien, Thailand, Indien, auf den Philippinen, in Singapur und Hongkong.

Fensterbau Frontale: Verbände Flachglas und Fenster & Fassade mit Gemeinschaftsstand

von Redaktion

Mit einem gemeinsamen Messeauftritt arbeiten der Bundesverband Flachglas (BF) und der Verband Fenster & Fassade (VFF) bei der Fensterbau Frontale in Nürnberg zusammen. Die Messe beginnt am 24. März und dauert vier Tage lang.

Neben BF und VFF sind am Gemeinschaftsstand in der Halle 7A Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartner beider Organisationen vertreten. Insgesamt beteiligen sich zwölf Unternehmen und Institutionen aus der Glas- und Fensterbranche an dem gemeinsamen Auftritt.

Am Gemeinschaftsstand wollen beide Verbände den Fachbesuchern einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen, Fragestellungen und Lösungsansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette bieten. Durch die enge räumliche und inhaltliche Verzahnung von Verbänden, Unternehmen und Kooperationspartnern entstehen kurze Wege für Gespräche, so die Hoffnung der Unternehmenszusammenschlüsse: Fundierter fachlicher Austausch und direkte Ansprechpartner zu technischen, regulatorischen und marktbezogenen Themen soll es geben.

Bundesverkehrsminister besucht Iveco in Ulm

von Redaktion

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) besuchte zusammen mit Ronja Kemmer, Ulmer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Bereiche Forschung, Technologie und Raumfahrt, Digitalisierung und Staatsmodernisierung, die Iveco Deutschland AG in Ulm. Der Vorstandsvorsitzende, Christian Sulser, und Yves Nax, Business Director Iveco Bus DACH, informierten die Politiker über den Multi-Energy-Ansatz des Nutzfahrzeugherstellers., der die Weiterentwicklung von Biomethan-, batterieelektrischen und Brennstoffzellentechnologien vorantreibt.

Schnieder nutzte bei seiner Visite  auch die Gelegenheit, sich den Entwicklungs- und Produktionsstandort des batterieelektrischen und brennstoffzellenbetrieben IVECO S-eWay anzuschauen und sich auf den aktuellen Stand im Bereich autonomes Fahren zu bringen.

Bild: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (l.) und Christian Sulser, Vorstandsvorsitzender der IVECO Deutschland AG beim Besuch in Ulm am 5. Februar. (Foto: Iveco)

Deutz kauft Hersteller von Notstromanlagen

von Redaktion

Der Kölner Motorenhersteller Deutz hat 100 Prozent  der Anteile des Notstromanlagenbauers Frerk gekauft. Das Unternehmen mit sieben Standorten in Deutschland und Sitz in Niedersachen ist einer der führenden europäischen Anbieter für Notstromsysteme, die vor allem in kritischen Infrastrukturen wie Rechenzentren zum Einsatz kommen. Dieser Markt profitiert in besonderem Maße vom rasanten Ausbau von KI-Anwendungen sowie der fortschreitenden Digitalisierung und wächst aktuell um 15 bis 20 Prozent pro Jahr. Das Unternehmen liefert nicht nur Stromgeneratoren, sondern schlüsselfertige Anlagen, die im Falle eines Ausfalls ohne Unterbrechung die Stromversorgung aufrechterhalten und damit die hohen Anforderungen erfüllen, die Betreiber von Rechenzentren, Krankenhäusern und anderer kritischer Infrastruktur an Notstromsysteme stellen.

Swecon gehört nun vollständig zu Volvo CE

von Redaktion

Volvo Construction Equipment (Volvo CE) hat nach der kartellrechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission die Übernahme von Swecon von Lantmännen abgeschlossen. Die Transaktion wurde am 31. Januar vollzogen.

Wie bereits im Juni angekündigt, hatte Volvo CE mit dem einstigen Swecon-Eigentümer eine Vereinbarung über den Erwerb geschlossen. Swecon ist in Schweden, Teilen Deutschlands, Estland, Lettland und Litauen tätig – ebenso wie das Entrack-Geschäft. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Übernahme gehört Swecon nun vollständig zu Volvo CE.

Gesamten Geschäftsbereich von Swecon übernommen

Die Transaktion umfasst den gesamten Geschäftsbereich von Swecon: den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, das Vermietungsgeschäft, Nachrüst- und Serviceleistungen, Büro- und Werkstattstandorte sowie rund 1.400 Mitarbeiter. Volvo CE betrachtet diesen Schritt als strategische Investition in den Ausbau und die Stärkung der eigenen Handelsaktivitäten in Schlüsselmärkten. Der Retail-Bereich wird damit zu einem zentralen Bestandteil des Europa-Geschäfts von Volvo CE.

Zahl der in Deutschland wohnenden Menschen nimmt ab

von Redaktion

Erstmals seit Jahren ist die Zahl der in Deutschland wohnenden Menschen gesunken. Laut den jüngsten Daten des Statistik-Amtes lag sie Ende vorigen Jahres bei 83,5 Millionen. Damit sank sie innerhalb von zwölf Monaten um rund 100.000 Personen.

Grund für die Verringerung ist die sogenannte natürliche Bevölkerungsbewegung: Es versterben mehr Menschen als geboren werden. Innerhalb des Jahres 2025 lag dieser Sterbeüberschuss bei 300.000.

Letztes Jahr mit Bevölkerungsrückgang war 2020

Da immer noch mehr Menschen nach Deutschland ein- als auswandern kann dieser Sterbeüberschuss meist kompensiert werden – nicht so im vorigen Jahr: Nach der Prognose der Datenbehörde lag der Zuwanderungsüberschuss bei rund 200.000 und damit, anders als in den vorhergehenden Jahren, unter dem Wert des Sterbeüberschusses.

Zuletzt hatte es 2020 einen Bevölkerungsrückgang gegeben. Auch in den Jahren 2003 bis 2010 nahm die Zahl der mit Erstwohnsitz in Deutschland gemeldeten Personen ab. Laut der aktuellen Erhebung der Vereinten Nationen soll sie – bei Annahme gleichbleibend geringer Geburtenzahl und Zuwanderungsüberschüssen – in Deutschland im Jahr 2100 bei 70,9 Millionen Menschen liegen.

HKL eröffnet neues Servicecenter in Ostfriesland

von Redaktion

HKL Baumaschinen hat  ein neues Center in Leer (Ostfriesland) eröffnet und setzt damit seinen erfolgreichen Wachstumskurs weiter fort. In dem neuen Center bietet HKL sein einmaliges Leistungsspektrum aus Mieten, Kaufen und Service an. Wie alle HKL Center liegt auch das neue Center verkehrstechnisch günstig: Hauptstraße 56, 26789 Leer.Mit unserem neuen Center sind wir jetzt auch in Ostfriesland für unsere Kunden gut erreichbar. Unsere Präsenz am so genannten Ostfriesenspieß werden wir weiter ausbauen und in diesem Jahr auch in Meppen ein HKL Center eröffnen,“ sagt Stefan Hamel, Betriebsleiter HKL Center Leer.




"Brücken bauen - Zukunft gestalten" ist Motto von VDBUM-Großseminar

von Redaktion

Unter dem Motto "Brücken bauen - Zukunft gestalten" wird vom 10. bis 13. Februar das 54-VDBUM-Großseminar im sauerländischen Willingen veranstaltet. Voraussichtlich werden etwa 1.200 Teilnehmer - das „Who is who“ der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik - dabei sein.  Der erste Programmpunkt ist am Dienstagnachmittag stets die Eröffnung der Fachausstellung, an der mehr als 100 Aussteller teilnehmen. Mit der Hochtief AG, der Kiesel GmbH und der Wirtgen Group begleiten drei bekannte Partner aus der Branche das Großseminar. Beim Rundgang zur Eröffnung der Fachausstellung werden sie im Gespräch mit VDBUM-Geschäftsführer Dieter Schnittjer ihre Themen vorstellen.  Themenpartner des Großseminars sind die Syniotec GmbH sowie die Hansa-Flex AG. Am Dienstagnachmittag werden auch wieder Studenten und Meisterschüler begrüßt, denen der VDBUM gemeinsam mit Paten eine kostenfreie Teilnahme am Großseminar ermöglicht.

Absturzprävention im Fokus: BG Bau auf Dach+Holz 2026

von Redaktion

Kaum ein Unfallereignis am Bau hat so schwerwiegende Folgen wie ein Absturz. Deshalb zeigt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) auf der Messe DACH+HOLZ International 2026 vom 24. bis 27. Februar in Köln, wie sich Absturzrisiken wirksam reduzieren lassen. Außerdem stellt die BG BAU an ihrem Messestand in Halle 9 ergonomische Arbeitsmittel und eine Kreissäge mit einem KI-gestützten Sicherheitssystem vor.

SuedLink: Zielbaugrube für Tunnel ElbX ist fertig

von Redaktion

Auf der niedersächsischen Elbseite ist ein entscheidender Schritt für die Erdkabelverbindung SuedLink geschafft: Nach Abschluss der Schlitzwandarbeiten im Februar 2025 hat das Team von Porr Spezialtiefbaus im Januar die Zielbaugrube fertiggestellt.

Deren Herstellujng gehört zu den Arbeiten für den Tunnel ElbX, einem zentralen Bestandteil der rund 700 Kilometer langen Erdkabelverbindung SuedLink. Über diese sollen ab 2028 erneuerbare Energien von Brunsbüttel und Wilster bis nach Großgartach und Bergrheinfeld transportiert werden.

Tunneldurchschlag für Mitte 2026 geplant

Die beauftragte Arbeitsgemeinschaft besteht aus den Unternehmen Porr und Wayss & Freytag Ingenieurbau AG. Der Tunnel soll 5,2 Kilometer lang werden und in rund 20 Metern Tiefe liegen. Darin verlaufen sechs 525-Kilovolt-Gleichstromkabel für den Transport von Windenergie vom Norden in den Süden Deutschlands.

Die Hauptbaugrube für das Schachtgebäude in Wischhafen ist vollständig ausgehoben und gelenzt. Die Steifenlagen zur Aussteifung des Verbaus sind eingebaut und die unterste Lage nach Herstellung der Sohle durch den Ingenieurbau bereits ausgebaut – ein entscheidender Schritt für die spätere Aufnahme der Tunnelbohrmaschine Elsa. Der Tunneldurchschlag ist für Mitte 2026 geplant.

Richtfest beim "Living & Office" am Nordhafen in Berlin

von Christian Schönberg

In Berlin ist am 21. Januar ein großes Richtfest gefeiert worden. Rund 150 Besucher kamen, um die Auffahrt der geschmückten Richtkrone über Dachhöhe zu erleben. Der Festakt galt dem "Living & Office". Dieser Gebäudekomplex wird am Nordhafen von Berlin errichtet. Dort soll die sogenannte Europacity entstehen, die diverse Wohn- und Büroimmobilien vereint und in unmittelbarer Hauptbahnhofnähe zu einem wirtschaftskräftigen Standort werden soll.

Erstes deutsches Projekt für JTRE

Errichtet wird das "Living & Office" von dem Immobilienentwickler JTRE. Er hat seinen Hauptsitz in der Slowakei. Der Bau des Gebäudekomplexes am Nordhafen ist sein erstes Projekt dieser Art in Deutschland und soll mit seinen hohen Nachhaltigkeitsstandards beispielgebend für neue JTRE-Projekte in der Bundesrepublik und Europa werden.

Das "Living & Office" umfasst eine Bruttogrundfläche von 33.000 Quadratmetern. Die Hälfte des Unterkunftangebots soll dem Wohnen, rund 35 Prozent dem Gewerbe dienen. Der Rest ist für Gastronomie und Einzelhandel gedacht. Restaurants und Läden befinden sich dabei ausschließlich im Erdgeschoss.

Die Fertigstellung des Gesamtkomplexes ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Remmers expandiert in Indien

von Redaktion

Die Remmers-Gruppe baut ihre internationale Präsenz aus und positioniert sich im indischen Markt. Dazu beteiligt sich das unabhängige familiengeführte Unternehmen aus dem niedersächsischen Löningen an Teknovace, einem indischen Spezialisten für Premium-Holzbeschichtungen. Die strategische Partnerschaft dient dem langfristigen Ausbau internationaler Produktions- und Technologiestrukturen und der Weiterentwicklung moderner Beschichtungslösungen, heißt es aus der Unternehmenszentrale.

 

Dynamischer Markt mit hohem Entwicklungspotenzial

 Indien entwickelt sich zu einem wichtigen Markt für hochwertige Beschichtungs- und Oberflächenlösungen – insbesondere im Bereich Holz, Möbel und Innenausbau. Gleichzeitig eröffnet die bislang in Teilen importgeprägte Marktstruktur Potenziale für den gezielten Aufbau lokaler Produktions- und Technologiekompetenz. Ziel der Partnerschaft ist der Aufbau einer leistungsfähigen Produktions- und Entwicklungsplattform in Indien. Lokale Wertschöpfung soll dabei gezielt mit der Technologie- und Systemkompetenz von Remmers verzahnt werden. Auf dieser Basis sollen moderne Beschichtungslösungen für den indischen Markt sowie für ausgewählte internationale Absatzregionen entstehen.

DGNB übernimmt Schweizer System zur Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden

von Redaktion

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) will das Schweizer  REMMS, ein System zur Nachhaltigkeitsbeurteilung von Gebäuden und Portfolios für die Anwendung in Deutschland adaptieren. Unterstützt wird die DGNB dabei vom Institut für Baubetriebslehre der Universität Stuttgart und dem gemeinnützigen Verein REMMS. Das in der Schweiz etablierte REMMS (Real Estate Meta-rating and Monitoring on Sustainability) nutzt dort verfügbare und öffentlich zugängliche Daten sowie Selbstauskünfte der Objekteigentümer, um eine erste Nachhaltigkeitsbeurteilung von Gebäuden und Portfolios vorzunehmen. Zielgruppe für die Anwendung sind bestandshaltende Unternehmen, Banken und Finanzvermittler, Immobilienvermittler und Wohnungseigentumsverwalter. Wie in der Schweiz soll auch in Deutschland ein Einstiegsangebot geschaffen werden, das einmalig eine kostenfreie Bewertung der eigenen Immobilie nach REMMS ermöglicht.

Bau-Workwear-Hersteller Haix bleibt bis 2027 Sponsor von Darmstadt 98

von Redaktion

Der Hersteller von Berufsbekleidung, Haix, unter anderen auch für die Baubranche,  bekennt sich weiter zu den Lilien und bleibt mindestens bis Juni 2027   Haupt- und Trikotpartner des Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98.  Die Partnerschaft geht dabei weit über die Trikotbrust der Profis hinaus, denn auch die Nachwuchsteams, die Fanmannschaft sowie das Fußball-ID-Team laufen mit dem Logo von Haix auf. Zusätzlich umfasst die Partnerschaft neben Bandenwerbung und umfassender Logo-Präsenz unter anderem ein großes Digitalpaket. Auch das Namensrecht am Trainingsgelände der Lilien bleibt unverändert in der Hand des Spezialisten für Funktionsschuhe und -bekleidung.

Mehr als 8000 Besucher bei der Messe InfraTech in Essen

von Redaktion

Die Messe InfraTech hat sich laut NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer zu einer wichtigen Plattform für den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und öffentlicher Hand entwickelt. Das sagte er am Abschlusstag der Gewerbeschau am 13. Januar.

270 Aussteller kamen aus 20 Ländern

Insgesamt haben in diesem Jahr 8.146 Fachbesucher von Kommunen, Behörden, Ingenieurbüros, Bauunternehmen und der Industrie die Messe als zentrale Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung genutzt. Sie fanden bei ihren Rundgängen auf dem Essener Messegelände die Produkte, Neuentwicklungen und Dienstleistungsangebote von 270 Aussteller aus mehr als 20 Ländern vor.

Noch vor wenigen Jahren spielte Infrastruktur in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle, wie Krischer sagte: Das habe sich mittlerweile geändert. So kamen auch Vertreter führender Institutionen und Verbände nach Essen, darunter der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Straßen.NRW und das IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur.

35 Einreichungen für Innovationspreis

Als einer der Höhepunkte galt die Verleihung des "InfraTech Innovationspreises 2026". Aus insgesamt 35 Einreichungen nominierte die Jury drei zukunftsweisende Innovationen. Der Preis ging schließlich an RPBL GmbH & Co. OHG für Balastan, einen komplett natürlichen Klima-Baustoff, der hohe Tragfähigkeit mit exzellenter Wasserdurchlässigkeit verbindet. Damit will das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur klimaresilienten Stadtentwicklung leisten.

Iveco plant ersten Einsatz von autonom fahrenden schweren Trucks in Südeuropa

von Redaktion

Iveco, italienischer Hersteller  von leichten, mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen,  entwickelt, produziert und vermarktet kündigt ein neues Programm mit dem langjährigen Partner PlusAI. PlusAI zählt zu den weltweit führenden Anbietern KI-basierter virtueller Fahrer-Software für autonome Lkw. Gemeinsam planen beide Unternehmen den ersten Einsatz von auf Level 4 autonom fahrenden schweren Nutzfahrzeugen in Südeuropa. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit dem spanischen Logistikunternehmen Sesé sowie der Regionalregierung von Aragón.

Im Rahmen des Programms entwickeln IVECO und PlusAI zwei schwere Sattelzugmaschinen mit autonomen Fahrfunktionen auf Level 4, gesteuert vom virtuellen Fahrer PlusAI SuperDrive™. Ab 2026 werden die autonomen Lkw mehrjährigen Tests unterzogen. Während der gesamten Testphase ist zur Sicherheit immer ein Fahrer an Bord. Diese IVECO S-Way Sattelzugmaschinen sollen autonom auf den rund 300 Kilometer langen Frachtrouten von Sesé zwischen Madrid und Saragossa, der Hauptstadt der Region Aragón, zum Einsatz kommen.

Tag der Mineralik 2026 : Zukunft des Bauens im Kreislauf ist zentrales Thema

von Redaktion

Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V. (BDE) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (HDB)  veranstalten am 26. Januar einen "Tag der Mineralik".  Thema ist von 12 bis 16 Uhr im Haus der Kreislaufwirtschaft  (Von-der Heydt-Straße 2 nahe Reichpietschufer  in Berlin-Tiergarten) die Zukunft des Bauens im Kreislauf.

Zum Fachaustausch ´zu mineralischen Baustoffen sind Vertreter aus Politik, Bauwirtschaft, Entsorgungs- und Recyclingbranche, öffentlicher Hand sowie Wissenschaft eingeladen. Sie debattieren unter anderem Weichenstellungen für eine nachhaltige Bauwirtschaft im Jahr 2026 – insbesondere die Rolle der öffentlichen Beschaffung (Green Public Procurement, GPP) sowie die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) als zentrale Hebel für mehr Kreislaufwirtschaft im Bausektor.

Laut Veranstaltern soll der "Tag der Mineralik "aufzeigen, dass kreislauffähiges Bauen technisch möglich und wirtschaftlich darstellbar ist – und dass nun die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zügig weiterentwickelt werden müssen.

Messe FAF findet 2028 zeitgleich mit Dach + Holz in Stuttgart statt

von Redaktion

Die Messe FAF widmet sich den Wirtschaftszweigen Farbe, Ausbau und Fassade. Erstmals wird sie 2028 zusammen mit der Dach + Holz in Stuttgart stattfinden. Das kündigten die Organisatoren heute an. Als Grund nannten sie, dass die ausstellende Industrie damit vier Gewerke mit einem Auftritt erreicht. Das Datum im März passe überdies optimal in die Zyklen der adressierten Märkte.

Besuchertickets gelten für FAF und Dach + Holz gleichermaßen

Betont wird, dass es bei der Eigenständigkeit beider Veranstaltungsmarken hinsichtlich Messekonzeption, Marketing, Kommunikation und Auftritt bleibt. Beide Gewerbeschauen sollen nun davon profitieren, dass Besuchertickets der einen auch für die jeweils andere Veranstaltung gelten.

Guido Müller vom Bundesverband "Farbe Gestaltung Bautenschutz" sieht in der neuen Strategie die Möglichkeit, mehr Effizienz und mehr Wirtschaftlichkeit durch das Erweitern der Zielgruppen zu schaffen. Zudem verspricht er sich eine spürbar stärkere öffentliche Wahrnehmung der Farben- und Gestaltungsbranche.

Oliver Heib: "Systematische Zusammenarbeit"

„Hier wird ein Angebot an den Markt geschaffen für systematische Zusammenarbeit bei komplexen Gebäudelösungen" begrüßt auch Oliver Heib als Vorsitzender des Bundesverbandes "Ausbau und Fassade" den nun angekündigten Schritt. Die Branchen werden das honorieren, schätzt er ein: "Betriebe profitieren von kurzen Wegen, direktem Austausch der Gewerke und einem Messeformat, das echte Praxisnähe bietet.“

 

Unternehmensgruppe Munk steigert erneut seinen Umsatz

von Redaktion

Die Munk Group mit Sitz in Günzburg und Leipheim hat in den vergangenen zwölf Monaten ihren Umsatz erneut steigern können. Das teilte der Spezialist für Steige- und Rettungstechnik am 13. Januar mit, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Neues Kundenzentrum eröffnet

Der wirtschaftliche Erfolg ist mit Investitionen unterfüttert worden, So ist im Sommer die Eröffnung des neuen Kundenzentrums in Günzburg mit einer 540 Quadratmeter großen Ausstellungshalle gefeiert worden.

„In diesem Zug haben wir auf einer 2.000 Quadratmeter großen Teilfläche unser Werk 1 umgestaltet und modernisiert, energetisch ertüchtigt und das gesamte Werk 1 an unsere Hackschnitzelheizung angeschlossen", erklärt Alexander Werdich von der Geschäftsführung. Für Munk war das "ein echter Meilenstein". Das Unternehmen decke mittlerweile bereits 40 Prozent des gesamten Heizenergiebedarfs aus regenerativen Quellen.

Neues Werk in Lochfelbenstraße

Zuwachs erhielt die Munk Group im vorigen Jahr auch mit dem „Werk 4“, einer neuen Produktionsstätte in der benachbarten Lochfelbenstraße, auf einer Gesamtfläche von 17.000 Quadratmeer. Es dient als neue Heimat für die Munk Profiltechnik sowie die Produkte der Online-Konfiguratoren und bietet der Munk Group Raum für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren.

 

Porr ist „Arbeitgeber des Jahres 2026“ in Kategorie Bauunternehmen

von Redaktion

Der österreichische Baukonzern Porr ist 2026 zum zweiten Mal in Folge als „Arbeitgeber des Jahres“ in der Branche „Bauunternehmen“ gewürdigt worden. Die Auszeichnung wurde von „Deutschland Test“ in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut ServiceValue vergeben. Rund 16.000 Unternehmen wurden analysiert. Grundlage der Bewertung war ein umfassendes Social-Media-Monitoring, bei dem Millionen von Online-Beiträgen nach Tonalität und Reichweite ausgewertet wurden.

Porr punktete dabei in allen relevanten Kategorien: Ein stabiles Arbeitsumfeld, flexible und hybride Arbeitsmodelle sowie eine Unternehmenskultur, die auf Verlässlichkeit, Schulterschluss, Anerkennung, Leidenschaft und Pioniergeist basiere, überzeugten demnach die Jury. Zudem flossen kontinuierliche Investitionen des Bauunternehmens in Weiterbildung, gezielte Kompetenzförderung und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten als Kriterien in die Bewertung ein.

Zeppelin übernimmt Befra Energietechnik

von Redaktion

Zum 1. Januar hat der Zeppelin-Konzern den Geschäftsbetrieb der Befra Energietechnik GmbH mit Sitz in Leutkirch im Allgäu übernommen. Mit dem Kauf will das Unternehmen seine Kompetenzen im Bereich der Trafostationen innerhalb des Geschäftsfelds Energie, Klima und Wasser der Strategischen Geschäftseinheit Rental weiter ausbauen, heißt es in einer Mitteilung vom 8. Januar.

Befra ist seit fast 25 Jahren in der Entwicklung, der Planung, dem Vertrieb und der Vermietung von Trafostationen tätig und bedient Kunden aus dem Baugewerbe, der Kommunalwirtschaft und der Industrie. Neben Baustellen werden die mobilen und stationären Trafostationen vorrangig für Biogas-, Photovoltaik- und Windkraftanlagen sowie Energieversorgungsunternehmen (EVUs) eingesetzt.

Christoph Afheldt: "Reduzieren Abhängigkeit von externen Lieferanten"

„Der Bedarf an Strom steigt im Rahmen der Energiewende auch in der Baubranche stetig an", sagt Christoph Afheldt, Mitglied der Geschäftsleitung von Zeppelin Rental. Ihm zufolge werden immer mehr Trafostationen benötigt. "Mit der Akquisition nehmen wir rund 70 mobile Miettrafos neu in unsere eigene Flotte auf und erweitern unsere Kompetenzen in der Nieder- und Mittelspannungstechnik“, so  Afheldt: „Gleichzeitig reduzieren wir die Abhängigkeit von externen Lieferanten, können bestehende Kunden noch umfassender bedienen und erhalten Zugang zu neuen interessanten Kundensegmenten.“

Reifenindustrie: Christian Kötz ist neuer Vorstandschef der Continental AG

von Redaktion

Der Aufsichtsrat der Continental AG hat Christian Kötz (55)  zum neuen Vorsitzenden des Vorstands berufen. Nikolai Setzer (54) ist zum 31. Dezember 2025 nach insgesamt über 16 Jahren als Vorstandsmitglied und fünf Jahren als Vorstandsvorsitzender einvernehmlich aus dem Vorstand ausgeschieden.. Dieser Schritt erfolgte vor dem Hintergrund der weit vorangeschrittenen Neuaufstellung von Continental und der damit verbundenen Fokussierung auf das Reifengeschäft.

Mit dem Spin-off von Aumovio sowie der Unterzeichnung des Vertrags zum Verkauf des Geschäftsfelds Original Equipment Solutions (OESL) sei die Transformation von Continental bereits entscheidend vorangekommen. Die internen Vorbereitungen für die Veräußerung von ContiTech, die im Laufe des Jahres 2026 vorgesehen ist, seien ebenfalls weitgehend abgeschlossen, heißt es.  

Bild: Nikolai Setzer (l.), Christian Kötz (Foto: Continental)

Zech-Gruppe übernimmt Karrié-Unternehmen

von Redaktion

Zech Bau und die Wayss & Freytag Ingenieurbau, Tochtergesellschaften der Zech Group , haben einen Vertrag zur Übernahme der rund 320 Mitarbeiter sowie des beweglichen Anlagevermögens der insolventen Baugesellschaften Karrié Baugesellschaft und Karrié Bauwerkserhaltung unterzeichnet.

Gläubigerausschuss stimmt Transaktion zu

Der Gläubigerausschuss der Karrié Bauwerkserhaltung hat der Transaktion bereits zugestimmt. Die Zustimmung des Gläubigerausschusses der Karrié Bau wird für den 2. Februar erwartet. Danach ist auch dieser Vertrag rechtswirksam.

Die Zech Group SE ist eine strategische Management-Holding, unter deren Dach drei Geschäftsbereiche mit ihren operativ tätigen Führungsgesellschaften rund um die Immobilie zusammengefasst sind. Mit der Übernahme der Mitarbeiter der Karrié Unternehmen stärkt der Konzern nach eigenen Angaben seine Kompetenzen und Ressourcen im Hochbau und in der Bauwerkserhaltung und erweitert die regionale Präsenz in Deutschland.

Amtsgericht Mainz hatte Insolvenzverwaltung angeordnet

Das Amtsgericht Mainz hatte zuvor am 20. Oktober die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Karrié Bauwerkserhaltung GmbH und am 3. November auch die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Karrié Bau GmbH angeordnet.

23. Deutsche Asphalttage von 25. bis 27. Februar

von Redaktion

Mit den 23. Deutschen Asphalttagen steht das größte nationale Branchentreffen in diesem Jahr an. Vom 25. bis 27. Februar treffen sich Vertreter dieses Bauwirtschaftszweigs in Berchtesgaden. Im Fokus der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung stehen asphalttechnologische und verkehrspolitische Themen. Die Schirmherrschaft übernimmt erneut das Bundesministerium für Verkehr.

Start am 25. Februar um 15.30 Uhr

Los geht es am Mittwoch, dem 25. Februar, um 15.30 Uhr. Dann begrüßt der Präsident des Deutschen Asphaltverbandes, Oliver Nohse von der Vinci GmbH, die Gäste. Grußworte soll es zudem aus den Ministerien geben. Daran schließt sich eine Podiumsdiskussion an. Thema ist „Die Zukunft der Straßeninfrastruktur – Milliarden – Innovationen – Nachhaltigkeit“. Beteiligen will sich unter anderem auch Christian Bernreiter (CSU) als Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr.

Der Eröffnungsabend in der Fachausstellung rundet den ersten Tag ab. Es folgen an den weiteren Veranstaltungstagen verschiedene Themenblöcke zu Fachvorträgen sowie eine umfangreiche begleitende Fachausstellung.

Nähere Informationen zum Programm gibt es unter www.deutsche-asphalttage.de/programm.