2026

Wacker Neuson erhöht Dividende für 2025 um 17 Prozent je Aktie

von Redaktion

Die Hauptversammlung von Wacker Neuson ist dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat gefolgt, für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende in Höhe von 0,70 Euro je Aktie auszuschütten. Dies entspricht einer Steigerung von rund 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.  Zudem  endete die Amtszeit von Prof. Dr. Matthias Schüppen. Als neues Mitglied des Aufsichtsrats ist an seiner Stelle Christian Rast gewählt worden. Rast verfüge über ausgewiesenen Sachverstand auf den Gebieten der Rechnungslegung und Abschlussprüfung, teilte die Hauptversammlung des Unternehmens mit.

Manitou Deutschland feiert 30-jähriges Bestehen mit Live-Band und Public Viewing

von Redaktion

 
Manitou Deutschland feiert in Friedrichsdorf bei Frankfurt/Main am 25. Juni sein 30-jähriges Bestehen. Zu diesem runden Firmenjubiläum verwandelt der Hersteller von Bau- und Landmaschinen beim  „Manitou Festival“sein eigenes Firmengelände in ein großes Veranstaltungsareal. Höhepunkte sind Vorführungen der großen Produktpalette des Bau- und Landmaschinenherstellers, eine Festival-Night mit  Live-Band sowie ab 22 Uhr das     Public Viewing: der Fußball-WM-Partie zwischen Deutschland und. Ecuador. Für die Teilnahme sind Informationen zum Ticketkauf direkt über die Stadt Friedrichsdorf oder die Manitou Festival-Webseite erhältlich. [
 

 

FG Bau veröffentlicht vor Abgeordnetenhauswahl in Berlin Prüfsteine der Bauwirtschaft

von Redaktion

Mit Blick auf die Abgeordnetenhauswahl 2026 hat die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg ihre Wahlprüfsteine veröffentlicht. Darin formuliert die mittelständisch geprägte Bauwirtschaft konkrete Erwartungen an die nächste Landesregierung – mit dem Fokus auf Umsetzbarkeit, Planbarkeit und verlässliche Rahmenbedingungen für Wohnungsbau, Infrastruktur und Stadtentwicklung. „Die wirtschaftspolitische Debatte zeigt deutlich: Entscheidend ist nicht, was angekündigt wird, sondern ob es in der Praxis funktioniert“, sagt Katarzyna Siwek, Geschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau. „Wohnungsbau, öffentliche Infrastruktur und Investitionen scheitern in Berlin derzeit vor allem an langsamen Verfahren, unklaren Zuständigkeiten und immer neuen Zusatzanforderungen.“

Die Bauunternehmen der Hauptstadtregion sind ein zentraler Umsetzungspartner der öffentlichen Hand – insbesondere beim Neubau von Wohnungen, bei Infrastrukturprojekten und bei der Ertüchtigung kritischer Netze. Dafür braucht es einen politischen Rahmen, der Investitionen ermöglicht statt ausbremst.

Im Zentrum der Wahlprüfsteine stehen daher vier umsetzungsrelevante Handlungsfelder:

  • Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen
    durch verbindliche Fristen, klare Zuständigkeiten und konsequente Digitalisierung in allen Bezirken
  • Vergaberegeln praxisnah ausgestalten
    mit Fokus auf wirtschaftliche Beschaffung, verlässliche Wertgrenzen und mittelstandsfreundliche Verfahren
  • öffentliche Investitionen verlässlich absichern
    statt kurzfristiger Programme mit Stop-and-Go-Effekten
  • Verwaltung handlungsfähig und digital organisiert aufstellen
    damit politische Beschlüsse auch tatsächlich Wirkung entfalten können

„Die nächste Legislaturperiode muss eine Phase der Umsetzung werden. Die Instrumente liegen längst auf dem Tisch – jetzt kommt es auf klare Prioritäten, Verlässlichkeit und  konsequente Umsetzung in der Verwaltungspraxis an“, so Siwek.

Serielles Bauen und Sanieren: Bewerbungsfrist für erstes Innovations-Forum endet am 7. Mai

von Redaktion

Innovatoren im Bau- und Sanierungssektor haben noch bis zum 7. Mai  Zeit, sich für das erste Innovations-Forum der bundesweiten Innovations-Offensive 2026 zu bewerben. Gesucht werden marktreife Lösungen mit konkretem Projektbezug, die direkt in die Umsetzung gebracht werden können. Mit dem Forum startet am 3. Juni  in Ratingen die gemeinsame Initiative von Neues Bauen – 80 Sekunden und dem dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren / Energiesprong DE. Das Format steht unter der Schirmherrschaft von Hendrik Wüst MdL, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, und markiert den Auftakt für insgesamt sechs regionale Innovations-Foren bundesweit.

 

 

Heidelberg Materials baut Photovoltaikanlage im Steinbruch des Zementwerks Hannover

von Redaktion

Mit einer Kooperation treibt Heidelberg Materials Deutschland die Nachnutzung nicht mehr genutzter Steinbrüche und Kiesgruben zur Erzeugung erneuerbarer Energie voran. Jüngstes Projekt ist die Errichtung einer großflächigen Photovoltaikanlage im Steinbruch des Zementwerks Hannover in Misburg Süd. Das Vorhaben, das gemeinsam mit WI Energy GmbH und der Talanx Gruppe (über Ampega Asset Management GmbH) realisiert wird, ist als Blaupause für weitere Projekte dieser Art angelegt und soll Erkenntnisse für mögliche zukünftige Vorhaben liefern.

Detlef Scheele ist neuer Schlichter bei Tarifverhandlungen im Baugewerbe

von Redaktion

Die Tarifvertragsparteien des Baugewerbes – die Industriegewerkschaft Bauen‑Agrar‑Umwelt (IG BAU), der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) – haben den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele (69), zum neuen Schlichter der Tarifvertragsparteien berufen. Er übernimmt das Amt ab dem 1. Mai für die Dauer von drei Jahren.  Scheele folgt  Rainer Schlegel, der dieses Amt von 2020 bis 2026 innehatte. Schlegel hat in dieser Zeit insgesamt fünf Tarifrunden im Baugewerbe geschlichtet – sowohl zu Branchenmindestlöhnen als auch zu Entgelttarifverhandlungen. Darüber hinaus hat er die Spitzengespräche der Tarifvertragsparteien moderiert und damit den Regelungen zur Wegezeitentschädigung den Weg geebnet.

Strabag vertieft mit Firmenübernahme sein Geschäft mit Horizontalbohrtechnik

von Redaktion

Strabag übernimmt die H&E Bohrtechnik GmbH mit Sitz im thüringischen Stadtroda. Der Firmenerwerb dient dem Zugewinn an technischer Kompetenz und Innovationskraft im Bereich der gesteuerten Horizontalbohrtechnik, wie der Konzern am 22. April mitgeteilt hat. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Sieben moderne Horizontalbohrspülanlagen

H&E Bohrtechnik verfügt mit seinen 33 übernommenen Mitarbeitern über sieben moderne Horizontalbohrspülanlagen. Die von H&E seit 2005 eingesetzte Horizontalbohrtechnik ermöglicht die grabenlose Verlegung von Leitungen, ohne Verkehrswege oder Naturflächen großflächig zu beeinträchtigen. Daher spart sie Ressourcen, reduziert Eingriffe in bestehende Infrastrukturen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Einsatz ökologischer Bauverfahren.

Der Standort Stadtroda wird zu einem Kompetenzzentrum für Horizontalbohrtechnik von Strabag weiterentwickelt. So stellt sich die AG für kommende Infrastruktur‑ und Energienetzprojekte noch breiter auf. Zudem werden miterworbene Patente weiterentwickelt.

 

Schmitz Cargobull übernimmt Berger Fahrzeugtechnik komplett

von Redaktion

Berger Fahrzeugtechnik geht komplett in die Schmitz Cargobull AG auf. Die restlichen Gesellschafter haben angekündigt, ihre Anteile veräußern zu wollen. Schmitz war bereits zuvor Teilhaber im Unternehmen Berger - zuletzt mit 49 Prozent. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden.

Die Entscheidung basiert auf der Zusammenarbeit seit 2024. 2025 investierten beide Unternehmen gemeinsam in die Produktionstechnik am Standort Radfeld sowie in die Entwicklung der neuen Evolution Generation von Berger ecotrail.

Die Integration verfolgt das Ziel, die Leichtbauspezialisierung von Berger Fahrzeugtechnik langfristig zu sichern und weiter auszubauen. Für Kunden entsteht ein erweitertes Trailerangebot aus einer Hand – inklusive der Leichtbau-Lösungen von Berger – ergänzt durch das europaweite Vertriebs-, Service- und Ersatzteilnetz von Schmitz Cargobull. Bestehende Produkte, Ansprechpartner und Services bleiben unverändert bestehen.

Bauindustrie Ost fordert Wiedereinführung von Stoffpreisgleitklauseln

von Redaktion

Steigende Baustoffpreise und unsichere Lieferketten infolge des Nahost-Konflikts setzen Bauprojekte zunehmend unter Druck. Der Bauindustrieverband Ost (BIVO) fordert deshalb eine schnelle Wiedereinführung von Stoffpreisgleitklauseln, um die Umsetzung öffentlicher Investitionen – insbesondere im Rahmen des Sondervermögens Infrastruktur – zu sichern,

Hierzu äußert sich BIVO-Hauptgeschäftsführer Dr. Robert Momberg: „Die Auswirkungen des Nahost-Krieges sind längst auf den Baustellen angekommen. Unternehmen werden täglich mit Preisaufkündigungen, sprunghaften Kostensteigerungen und unsicheren Lieferketten konfrontiert. Für viele Projekte fehlt damit die wirtschaftliche Grundlage – die Kalkulation wird zum Risiko.  Das hat unmittelbare Folgen: Bauvorhaben geraten ins Stocken, Ausschreibungen bleiben ohne Angebote oder werden deutlich teurer. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, droht ein faktischer Stillstand bei wichtigen Infrastrukturprojekten – trotz bereitstehender Mittel, wie etwa aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes. Jetzt sind die Länder gefordert zu handeln. Sie müssen schnell klare und einheitliche Rahmenbedingungen schaffen und die Anwendung von Stoffpreisgleitklauseln im öffentlichen Bau wieder ermöglichen – auch für laufende Vergabeverfahren und bestehende Verträge. Nur so kann Planungssicherheit zurückgewonnen werden.  Es geht darum, außergewöhnliche Preisentwicklungen fair zu verteilen und die Angebotsbereitschaft der Unternehmen zu sichern. Wenn die Länder hier nicht zügig gegensteuern, droht, dass zentrale Infrastrukturprojekte erheblich verzögert oder gar nicht zur Umsetzung gelangen werden", sagte Momberg.

 

 

Papenburg AG erwirbt 40 Baumaschinen für Erd- und Straßenbau

von Redaktion

De Günter Papenburg AG aus Hannover hat 40 Maschinen von Komatsu in den Segmenten Radlader, Muldenkipper, Planierraupen und Kettenbagger erworben. Die Maschinen sind  ausgestattet mit modernsten 3D-Maschinensteuerungssystemen. Die leistungsstarken Baumaschinen werden künftig im Erd-und Straßenbau, in Steinbrüchen sowie bei großvolumigen Infrastrukturprojekten eingesetzt und bilden dort das Rückgrat anspruchsvoller Bauvorhaben. Die Baumaschinen sind von Schlüter Baumaschinen pübergeben worden.

Verkehrsministerium fördert E-Ladesäulen an Wohnblöcken und Bürobauten

von Redaktion

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) startet heute ein neues Förderprogramm zum Aufbau von Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern. Ziel ist es, den Zugang zu Lademöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner der rund 20 Millionen Wohnungen in Mehrparteienhäusern zu verbessern. Zu diesen Wohnungen gehören zirka neun Millionen Stellplätze. Ein Großteil davon ist noch nicht mit Ladeinfrastruktur ausgestattet – das Potenzial für den Ausbau von Ladeinfrastruktur ist erheblich.

Gefördert werden sowohl die Anschaffung als auch die Installation privater Ladeinfrastruktur, zum Beispiel Wallboxen einschließlich der erforderlichen technischen Komponenten. Auch Netzanschlüsse und notwendige bauliche Maßnahmen sind förderfähig. Anträge können ab 15. April bis 10. November 2026 gestellt werden.

Bis zu 500 Millionen Euro bereitgestellt

Das Förderprogramm stellt ein Gesamtvolumen von bis zu 500 Millionen Euro bereit. Die Ladeleistung pro Ladepunkt darf maximal 22 Kilowatt betragen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass mindestens 20 Prozent der Stellplätze eines Mehrparteienhauses vorverkabelt beziehungsweise mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert werden.

Antragsberechtigt sind Wohnungseigentümergemeinschaften, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Privateigentümer von vermietetem Wohneigentum und Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienunternehmen mit größerem Wohnungsbestand.

Die Anträge der ersten beiden Gruppen werden unmittelbar nach Antragseingang bearbeitet, die Förderung erfolgt nach Bewilligung als Festbetrag.

Keilgezinktes Konstruktionsvollholz unterliegt neuer Holzbau-Vereinbarung

von Redaktion

Holzbau Deutschland hat im März gemeinsam mit der Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz eine Verbändevereinbarung aktualisiert. Dabei geht es um Konstruktionsvollholz. Die aktualisierte Vereinbarung gilt ab 1. Mai des laufenden Jahres.

Die bauaufsichtlichen Anforderungen an keilgezinktes Konstruktionsvollholz nach der geschützten Marke KVH sind in der europäischen Produktnorm DIN EN 15497 in Verbindung mit der Anwendungsnorm DIN 20000-7 enthalten. Für nicht keilgezinktes Konstruktionsvollholz KVH ist DIN EN 14081-1 in Verbindung mit der Anwendungsnorm DIN 20000-5 maßgebend.

Zusätzlich werden von KVH gemäß dieser Vereinbarung folgende Anforderungen erfüllt: Technische Trocknung auf einen Feuchtegehalt ≤ 18 Prozent; erhöhte Anforderungen an Maßhaltigkeit und Dimensionsstabilität; Anforderungen an das optische Erscheinungsbild und die Oberflächenbeschaffenheit; Berücksichtigung von Vorzugsquerschnitten und Vorzugslängen.

In der aktualisierten Vereinbarung wird auf die Klasse KVH-Si sowie auf die Bezeichnung KVH-NSi verzichtet. Weiterhin wurde die Schrift auf die Bezüge zu europäischen Produkt- und nationalen Anwendungsnormen überarbeitet. Die Vorgaben zur technischen Trocknungsdauer und Temperatur nach DIN 68800-1 wurden ergänzt und die Differenzierung der Merkmale wurde hinsichtlich der Abhängigkeit von Sortiernormen neu sortiert.

Auf den Internetseiten von Holzbau Deutschland (www.holzbau-deutschland.de) sowie der Überwachungsgemeinschaft Konstruktionsvollholz (www.kvh.eu) ist die aktualisierte Regelung abrufbar.

 

Stellantis baut Standort Rüsselsheim zu Tech Center um

von Redaktion

Stellantis plant den Umbau seines Entwicklungszentrums in Rüsselsheim in ein effizientes Tech Center. Das neu strukturierte Tech Center wird als Teil der globalen PDT-Organisation (Product Development & Technology) fest im Entwicklungsnetzwerk von Stellantis verankert bleiben und die Kernkompetenzen am Standort Rüsselsheim sowie seine Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland stärken. Dabei wird sich das deutsche Tech Center auf die Fahrzeug-Entwicklung für die Marken Opel und Vauxhall spezialisieren und sich auf transversale technologische Themen im Konzernverbund fokussieren. Von den aktuell 1.650 ngenieuren werden künftig etwa 1.000 Mitarbeitende basierend auf ihren Expertise-Feldern im Tech Center Rüsselsheim weiterhin Aufgaben bei strategischen Themen verantworten.

Dynapac verabschiedet letzten Großfertiger "SD2500CS" mit gemeinsamer Feier

von Redaktion

Mit einem besonderen Moment ging im Werk in Wardenburg die Produktion der bewährten "SD2500"er-Reihe zu Ende: Der letzte Fertiger ist erfolgreich vom Band gelaufen – ein echter Meilenstein in der Unternehmensgeschichte, seit seinem Start im Jahr 2019.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich die Mitarbeiter, um diesen Anlass gemeinsam zu feiern. Als Zeichen der Verbundenheit unterschrieben alle Beschäftigten, einschließlich der gesamten Dynapac Geschäftsführung, auf der Seitentür der letzten Maschine.

Bei seiner Rede würdigte Mathias Kayser, Werksleiter Dynapac Wardenburg, diesen besonderen Moment und dankte den Teams für ihr Engagement und ihre hervorragende Arbeit. Und auch Jean-Claude Fayat, Präsident der Fayat Group, ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu unterschreiben. Seit 2017 ist Dynapac Teil des französischen Baukonzerns Fayat Group.

Hallenbauer lädt zu Tag der offenen Tür ein

von Redaktion

Die Rudolf Hörmann GmbH lädt zum Tag der offenen Tür in ihre Niederlassung Nord-West im Gewerbepark Wildeshausen-Nord ein. Am 26. April können Besucher von 10 bis 18 Uhr das Firmengelände in der Straße Zu den Buchen 6 in Dötlingen kennenlernen und moderne Hallenbaukonzepte aus nächster Nähe erleben. Für kleine Gäste wird auch ein Kinderprogramm geboten.

Seit nahezu 20 Jahren realisiert Hörmann Projekte in Norddeutschland. „Wir sind seit vielen Jahren im Norden aktiv", erklärt Geschäftsführer Rolf Hörmann. Mit der Niederlassung in Dötlingen werde das Unternehmen künftig auch räumlich dauerhaft präsent und für seine Kunden direkt erreichbar sein, so der Firmenchef.

Herzstück des neuen Areals ist eine 1.500 Quadratmeter große Lagerhalle mit offenem Bürokonzept. Das Gebäude ist bewusst als Musterhalle konzipiert worden. Die Halle ist in F30-Bauweise - ohne Brandwand zwischen Büro und Halle - ausgeführt und verfügt über eine Indach-Fotovoltaikanlage.

Felix Pakleppa erhält Handwerkszeichen in Gold

von Redaktion

Für seinen langjährigen und herausragenden Einsatz für das Handwerk und das Baugewerbe ist  Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB),   mit dem Handwerkszeichen in Gold ausgezeichnet worden. Die höchste Ehrung des Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) überreichte  ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke in Berlin.

Schwannecke würdigte das langjährige Engagement und die Verdienste Pakleppas. Seit rund 30 Jahren bringe er sich mit fachlicher Expertise, klarer Haltung und großer Verlässlichkeit in die gemeinsame Arbeit der Verbände ein. Als profilierter Branchenbotschafter sei der studierte Jurist ein hochgeschätzter Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft.  Insbesondere hob Schwannecke Pakleppas Einsatz für die Wiedereinführung des Meisterbriefs in mehreren Gewerken sowie sein langjähriges Engagement für eine mittelstandsgerechte Vergabe öffentlicher Aufträge hervor. Mit Nachdruck setze sich Pakleppa dafür ein, dass kleine und mittlere Betriebe faire Chancen bei öffentlichen Ausschreibungen erhalten.

Vinci eröffnet Schulungsinstitut für Baufachkräfte in Sarstedt

von Redaktion

Mit der Eröffnung des neuen „Institute Building Solutions Germany“ baut Vinci Energies Building Solutions in Deutschland sein Engagement in der Personalentwicklung gezielt aus und ergreift aktiv Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel. Das neue Schulungsinstitut ist am Standort der zu VINCI Energies Building Solutions gehörenden Calanbau Brandschutzanlagen GmbH in Sarstedt bei Hannover angesiedelt.


Das Angebot des Instituts richtet sich vorerst an die eigenen Mitarbeiter aller Unternehmen der Marke im Baugewerbe, in der Gebäudetechnik und im Facility Management. Angeboten wird die praxisnahe Weiterbildung und Qualifizierung von Auszubildenden, Fachkräften und Quereinsteigern unterschiedlicher Berufsfelder.Im Schulungszentrum in Sarstedt werden praxisnahe Aus- und Weiterbildungsangebote rund um die Themen Brandschutz-, Anlagenbau- und Sicherheitstechnik sowie technische Grundlagen für Mitarbeiter in gewerblichen, technischen und kaufmännischen Berufen im Fokus stehen. Innovative Lernformate und „On-the-Job-Trainings“ bieten eine Kombination aus Theorie, Anwendungstraining und Sicherheitsschulungen

Schrumpfender Baubereich macht Liebherr zu schaffen

von Christian Schönberg

Die Firmengruppe Liebherr hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 14,772 Milliarden Euro abgeschlossen. Das Wachstum war mit 150 Millionen Euro plus vergleichsweise gering und lag bei 1,0 Prozent.

Es habe rückläufige Absätze in einzelnen Produksegmenten gegeben. Darunter fiel insbesondere der Baubereich. Dank seiner breiten Diversifikation und dezentralen Struktur konnte der Konzern das aber wieder ausgleichen.

Geglänzt haben die Produktsegmente Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Verzahntechnik und Automationssysteme, Kühl- und Gefriergeräte, Komponenten sowie Hotels. Sie erbrachten einen Gesamtumsatz von fünfeinhalb Milliarden Euro. Das entspricht einer deutlichen Steigerung von 14,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Bereich Baumaschinen und Mining, zu dem die Produktsegmente Erdbewegung, Materialumschlag, Spezialtiefbau, Mining, Mobil- und Raupenkrane, Turmdrehkrane und Betontechnik zählen, erbringt traditionell mehr Umsatz. Er lag auch 2025 bei 9,3 Milliarden Euro. Allerdings ging der Umsatz in diesem Bereich insgesamt gesehen um fünfeinhalb Prozent zurück. Zugelegt haben dort nur die Spezial-Produktsegmente Spezialtiefbau und Turmdrehkrane, teilte der Konzern am 2. April mit.

Daimler Truck plant neues Werk in Tschechien

von Redaktion

Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck will im tschechischen Cheb nahe der Grenze zu Deutschland ein neues Montagewerk bauen. Wie das "Handelsblatt"  berichtet,  soll mit der Auslagerung eines teil der Lkw-Produktion Kosten gespart  und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden.  Der geplante Standort soll eine Produktionskapazität von rund 25.000 Einheiten pro Jahr haben. 1.000 neue Arbeitsplätze seien vorgesehen. Investieren wolle der Konzern in Tschechien einen dreistelligen Millionenbetrag, heißt es. Wie Daimler Truck versichert, soll ein Großteil der Lkw wie bisher  in Wörth am Rhein (Rheinland-Pfalz) produziert werden. Dort könnten derzeit maximal  etwa 100.000 Fahrzeugen hergestellt werden.. 2025 waren es nach Konzernangaben 66.000 Fahrzeuge im Jahr  2023 etwa 97.000.

Deutschlands Wirtschaft kommt auch 2026 und 2027 kaum aus dem Knick

von Redaktion

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die deutsche Konjunktur erwarten für das laufende Jahr nur eine moderate Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 Prozent und für 2027 von 0,9 Prozent. Das berichtet das IFO-Institut am 1. April. Nach einem mehrjährigen Abschwung gebe es zwar eine Erholungsphase, „Der Energiepreisschock im Zuge des Nahost-Krieges trifft die Erholung hart", sagt Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des ifo Instituts: "Gleichzeitig stützt aber die expansive Fiskalpolitik die Binnenwirtschaft und verhindert ein stärkeres Abrutschen.“

Die kräftige Ausweitung der Neuverschuldung für Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz stütze insbesondere Unternehmen der Verteidigungsindustrie und des Tiefbaus. Insgesamt entwickele sich die Industrie dennoch wenig dynamisch, da deren Auslandsgeschäfte angesichts weiter abnehmender Wettbewerbsfähigkeit, hoher geopolitischer Unsicherheit und fortbestehender handelspolitischer Belastungen kaum zunehmen.

Mittelfristig rechnen die Institute damit, dass das Wachstum des Produktionspotenzials in Deutschland von derzeit 0,2 Prozent bis zum Ende des Jahrzehnts vollständig zum Erliegen kommt. Neben dem demografiebedingten Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter trägt dazu nach Einschätzung der Institute die sinkende Arbeitszeit je Erwerbstätigen bei.

Die Inflationsrate wird nach Einschätzung der Institute im laufenden Jahr auf durchschnittlich 2,8 Prozent ansteigen, im Jahr 2027 auf 2,9 Prozent.

Wienerberger erhöht zum 1. Juni seine Preise

von Redaktion

Der Baustoffhersteller Wienerberger hat Preiserhöhungen angekündigt. Demnach zwingen gestiegene Rohstoffpreise seit Beginn des Krieges im Nahen Osten zu diesem Schritt. Den größten Einfluss hat dabei Erdgas als zentraler Energieträger und wesentlicher Preistreiber in der Produktion. Parallel steigen die Preise für produktionsrelevante Materialien wie Rohstoffe, Zuschlagstoffe und Verpackungen.

Ergänzend zu der bereits im Januar angekündigten Preiserhöhung zum 1. April gibt es demnach folgende Preiserhöhungen: Ton-Flächenziegel, darunter Pressdachziegel und Biberschwanzziegel, um plus sieben Prozent, Beton-Flächensteine um plus zwei Prozent und Dachbahnen um plus acht Prozent. Poroton–Hintermauerziegel steigen im Preis ebenfalls um acht Prozent. Bei "Kamtec"–Schornsteinsystemen klettert der Preis um vier Prozent. "Penter"–Pflasterklinker sollen fünf Prozent mehr kosten. "Terca"–Fassadenlösungen haben einen Aufschlag von rund fünf Prozent.

Bestellungen, die bis spätestens zum 31. Mai zur Auslieferung kommen, werden zu den aktuellen Konditionen beziehungsweise zu den ab 1. April gültigen Konditionen abhängig von der Warenverfügbarkeit und unseren Logistikkapazitäten verrechnet. Bereits bestätigte und mit der Belieferung gestartete Projekte wird Wienerberger bis zum 30. September zu den vereinbarten Produktpreis-Konditionen zur Abwicklung bringen. Für Neuprojekte, welche nach dem 31. Mai zur Auslieferung kommen, kommen die obig beschriebenen Neu-Konditionen mit Stichtag 1. Juni zur Anwendung.

Luis Brauner führt bei WM-Quali der Fliesenleger

von Redaktion

Mit seinem zweiten Sieg bei den "GermanSkills 2026" übernimmt Luis Brauner die Führung im Rennen um die Teilnahme bei den Weltmeisterschaften der Fliesenleger in Shanghai: Der 21-jährige Ascheberger ist mit 56 Punkten aktuell Tabellenerster vor Niko Schleicher mit 52 Punkten. Unverändert dahinter liegen Lukas Blos und Moritz Herder auf den Plätzen drei und vier.

WorldSkills im September in Shanghai

Die Fliesen-Nationalmannschaft war bei ihrem dritten Wettkampftraining zum ersten Mal zu Gast in Leipzig. Von insgesamt 600 zu vergebenden Punkten holte sich Luis Brauner in der Sachsen-Metropole 532, der Zweitplatzierte Niko Schleicher kam auf 475. „Das Finale am Chiemsee bleibt spannend: Denn auch nach dieser dritten Runde steht längst nicht fest, wer sich für die WorldSkills im September qualifiziert“, meint Bundestrainer Heiko Bayer-Oppelt, der die vier Fliesenleger in Leipzig betreute.

Finale in Seebruck am Chiemsee

Die vierte und abschließende Runde der "GermanSkills" findet vom 20. bis 24. April statt. Austragungsort ist wieder Seebruck am Chiemsee beim Teampartner Karl Dahm. Dann wird übrigens die doppelte Punktzahl vergeben, „für zusätzliche Spannung ist somit gesorgt“, betont Heiko Bayer-Oppelt. Am Chiemsee werden zudem die beiden Teilnehmer ermittelt, die Deutschland beim diesjährigen PCI-AlpenCup in Augsburg vertreten.

Wohnungsbau-Tag am 26. März: Branche fordert mehr Neubau

von Redaktion

Die rote Linie beim Neubau wird gerissen: Experten erwarten in diesem Jahr einen erneuten  Absturz bei der Zahl neu gebauter Wohnungen und fordern auf Grundlage einer neuen  Studie und Statistiken von der Politik mehr Impulse für Neubau. Beim Wohnungsbau-Tag am 26. März in Berlin ab 10.30 Uhr in der Landesvertretungen von Niedersachsen und Schleswig-Holstein, dem Branchengipfel der Bau- und Wohnungswirtschaft,  stellen Dietmar Walberg. Leiter des Wohnungsbau- und Bauforschungsinstituts ARGE (Kiel) und Studienleiter, Arnt von Bodelschwingh, Leiter des Forschungsinstituts RegioKontext (Berlin) sowie Michael Halstenberg, Rechts- und Wohnungsbau-Experte die neueste Studie vor und liefern darüber hinaus Analysen und Prognosen zur anhaltenden Krise des Wohnungsbaus in Deutschland.

 

Einreichfrist für Nachhaltigkeitspreis Architektur läuft bis 5. Juni

von Redaktion

Die Einreichungsphase für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur ist gestartet. Zum 14. Mal werden Projekte gesucht, die durch innovative Konzepte, hohe gestalterische Qualität und nachhaltige Lösungen zeigen, wie die Bauwende in der Praxis gelingen kann. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) lobt den Architekturpreis für nachhaltige Gebäude zusammen mit der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. aus. Projekte können bis zum 5. Junifür den Wettbewerb angemeldet werden.. Zugelassen sind Neubauten, Bestandsbauten sowie umfassende Umbauten, die bereits fertiggestellt und in Betrieb sind, eine personenbezogene Nutzung aufweisen und nicht älter als fünf Jahre sind. Reine Innenausbaumaßnahmen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Neben dem Gebäude selbst werden auch die unmittelbar zugehörigen Freiflächen in die Bewertung einbezogen.


Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der DGNB Veranstaltung Forum Nachhaltige Architektur, die 2025 in Bonn Premiere gefeiert hat. Datum und Ort werden in Kürze unter www.forum-nachhaltige-architektur.de bekannt gegeben. Zusätzlich werden die Finalisten und der Gewinner am 4. Dezember 2026 während der abendlichen Preisverleihung des 19. Deutschen Nachhaltigkeitspreises gezeigt.


IF Design Award 2026 geht an Iveco On

von Redaktion

Die neu gestaltete Flottenmanagement‑Plattform Iveco On hat den IF Design Award 2026 gewonnen.  Der Preis würdigt die Transformation des Unternehmensbereichs des Nutzfahrzeugherstellers  zu einem intelligenten Flottenberater der nächsten Generation, der Logistikunternehmen und Lkw‑Betreibern ermöglicht, ihre Flotten effizienter, übersichtlicher und mit größerer Sicherheit zu verwalten. „Diese Auszeichnung ist ein Beleg für unser Engagement, Daten für unsere Kunden in echten Mehrwert zu übersetzen“, erklärt Fabrizio Conicella, Head of Software and Analytics Lab bei der Iveco Group.

Im Zentrum der neuen Iveco-On-Plattform steht ein konsequent nutzerorientierter Entwicklungsansatz. Design, User‑Experience‑Architektur und Navigationslogik wurden gemeinsam mit Kunden aus ganz Europa getestet und validiert. Jede neue Funktion wird vor ihrer Einführung schrittweise mit ausgewählten Flotten weiterentwickelt und erprobt, damit sich die Plattform kontinuierlich an realen betrieblichen Anforderungen orientiert.

Schmitz Cargobull zeichnet 35 Service-Partner in Europa aus

von Redaktion

Schmitz Cargobull hat 35 Service-Partner-Betriebe aus ganz Europa mit dem "Service Partner of the Year 2025" ausgezeichnet. Dieser Award geht an die besten Werkstätten und Service-Stützpunkte aus dem Schmitz Cargobull Service Partner-Netzwerk.

.Die als „Service Partner of the Year“ ausgezeichneten Werkstätten überzeugten die Cargobull Parts & Services GmbH durch besonders zuverlässige und erfolgreiche Pannenhilfe, hohe Werkstattqualität sowie eine engagierte Kundenbetreuung. Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor ist die reibungslose Kooperation bei der Abwicklung von Serviceverträgen und Gewährleistungsfällen. Für kurze Standzeiten sorgt zudem eine hohe Ersatzteilverfügbarkeit.  

Aktuell stehen rund 1.400 autorisierte Schmitz Cargobul.-Service -Partner in Europa zur Verfügung, um Services für Trailer, Reifen, Transportkältemaschine und Telematik zu gewährleisten




Kartellamt erlaubt Strabag die Übernahme von Stumpp - unter Bedingungen

von Redaktion

Das Bundeskartellamt hat den Erwerb sämtlicher Anteile an der Balinger Stumpp-Gruppe durch Strabag freigegeben. Allerdings muss Stumpp zuvor eine Bedingung erfüllen: Das Walzasphaltmischwerk in Zimmern muss vor Vollzug des Zusammenschlusses an einen unabhängigen Erwerber veräußert werden.

"Mit der vollständigen Übernahme der Stumpp-Gruppe mit ihren zwei Mischwerken in Balingen und Zimmern würde Strabag im Raum zwischen Stuttgart und dem Bodensee so stark werden, dass nahezu die Hälfte des in der Region vermarkteten Walzasphalts auf dieses eine Unternehmen entfallen würde", teilte Behördenpräsident Andreas Mundt bei der Bekanntgabe der Entscheidung am 2. März mit.  

Walzasphalt ist ein zentraler Baustoff für den Straßenbau. Er wird in Mischwerken produziert und muss wegen seiner Verarbeitungseigenschaften in der Regel innerhalb kurzer Zeit nach der Herstellung eingebaut werden. Transportentfernungen sind daher technisch und wirtschaftlich begrenzt. Entsprechend sind die betroffenen Märkte nach Ansicht der Kartellbehörde räumlich regional abzugrenzen.

Frechen benennt Europaallee in JCB-Allee um

von Redaktion

Die Umbenennung der Europaallee in JCB-Allee ist am 5. März  offiziell in Kraft getreten. An diesem Tag wurde das Straßenschild offiziell aufgestellt. Mit diesem Schritt unterstreicht JCB
Deutschland seine Rolle als zentraler Ankerpunkt im europäischen Markt sowie als Treiber technologischer Innovationen im Bau-, Industrie- und Landmaschinenbereich.

Die Stadt Frechen ehrt mit der neuen Straßenbezeichnung das britische Familienunternehmen JCB, dessen Name auf die Initialen des Firmengründers Joseph Cyril Bamford (1916–2001) zurückgeht. Die JCB Deutschland GmbH mit Sitz in Frechen ist heute ein bedeutender Standort des Konzerns und wichtiger Knotenpunkt für den Ausbau der Marke JCB im europäischen Markt.

JCB-Vorstandsvorsitzender Lord Bamford hat 2019 offiziell die neue 50-Millionen-Pfund JCB Deutschland Niederlassung eröffnet: „JCB verkauft seit mehr als 60 Jahren Maschinen in Deutschland, und es ist ein bedeutender Markt für uns", machte er nun deutlich: "Es ist eine große Ehre für JCB und für meine Familie, auf diese Weise anerkannt zu werden, und wir freuen uns sehr über die Umbenennung der Straße vor unserer deutschen Zentrale in JCB-Allee“.

Anteil von Holzfertigbau beim Hausbau so hoch wie nie zuvor

von Redaktion

Der Marktanteil von Holzfertigbau bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist 2025 auf ein Allzeithoch von 26,5 Prozent geklettert. Das teilte der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) mit Blick auf die amtlichen Zahlen am 9. März mit.

Von Januar bis Dezember 2025 wurden deutschlandweit 50.755 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt. Das sind 14,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 13.473 davon sind in Fertigbauweise entstanden - ein Plus von 16,7 Prozent.

Der Fertigbauanteil von 26,5 Prozent bedeutete einmal mehr einen Anstieg gegenüber dem Wert im Vorjahreszeitraum, als er um 0,4 Prozentpunkte darunter lag. Höher war der Marktanteil noch nie. Im Jahr 2019 hatte er erstmalig die 20-Prozent-Hürde überschritten und zur Jahrtausendwende noch bei 13 Prozent gelegen.

In keinem Bundesland ist der Fertigbau so stark nachgefragt wie in Baden-Württemberg. Dort liegt der Anteil bei 42,1 Prozent. Aber auch Hessen liegt mit einem Anteil von 39 Prozent nur wenig unter dem Wert des Nachbarbundeslandes. In Berlin war 2025 fast jeder dritte Neubau ein Fertighaus, in Nordrhein-Westfalen nur gut jeder fünfte. Die geringsten anteil-Werte haben Hamburg mit 10, 8 und Niedersachsen mit 12,4 Prozent, so der Fertigbauverband.

 

Gropyus baut erstmals in Österreich

von Redaktion

Der Holzmodulbau-Spezialist Gropyus baut in Zusammenarbeit mit Rhomberg Bau zwei Gebäude für die BUWOG an der Siebenbürgerstraße von Salzburg. Die zwei Neubauten mit insgesamt 68 Wohneinheiten sollen bereits 2026 fertiggestellt werden.

Gropyus baut 62 Wohnungen mit einer Bruttogeschossfläche von rund 3.800 Quadratmetern. Die restlichen Wohneinheiten werden von Generalunternehmer Rhomberg Bau errichtet. Insgesamt entstehen in dem Quartier mehr als 400 Wohnungen.

Das erste Gebäude umfasst 39 Einheiten auf vier Vollgeschossen. Das zweite Gebäude 29 Wohnungen auf drei Vollgeschossen. Beide Gebäude werden mit Fernwärme versorgt und erhalten Fotovoltaikanlagen auf den Dächern.

„Der österreichische Wohnungsmarkt steht vor großen Herausforderungen: gestiegene Baukosten, knapper Wohnraum und hohe ökologische Anforderungen, um die Emissionen der Bauindustrie zu senken", sagt Markus Fuhrmann, Gründer und Co-CEO von Gropyus: "Unser Ansatz bietet hierfür eine echte Chance und schafft schnell bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum”, führt er weiter aus.

Globale Perspektive führt Palfinger zu drittstärkstem Geschäftsjahr

von Redaktion

Palfinger blickt auf eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre ihrer Geschichte zurück.

Es wurde ein Umsatz von 2,34 Milliarden Euro erzielt, was ein EBIT von 174,3 Millionen Euro beziehungsweise ein Konzernergebnis von 96,7 Millionen Euro bedeutete. Der freie Barmittelfluss stieg erstmals in der Unternehmensgeschichte auf den derzeitigen Rekordwert von 180 Millionen Euro.

Die Nettofinanzverschuldung konnte gleichzeitig um mehr als 200 Millionen Euro reduziert und die Eigenkapitalquote auf rund 43 Prozent gesteigert werden.

Erholung des deutschen Marktes blieb hinter die Erwartungen zurück

Weltweit erwies sich die breite Aufstellung von Palfinger als zentraler Erfolgsfaktor. In Europa stützten Süd- und Nordeuropa das Geschäft, während die Erholung des deutschen Marktes durch verzögerte Infrastrukturinvestitionen hinter den Erwartungen zurückblieb.

Die starke operative Performance des Jahres 2025 spiegelte sich auch positiv in der Kursentwicklung an der Börse wider.

Der österreichische Hersteller von Höhenzugangsgeräten hat unter anderem durch den erfolgreichen Verkauf eigener Aktien im Volumen von 100 Millionen Euro die Eigenkapitalbasis und das Bilanzbild weiter gestärkt. Der Streubesitz erhöhte sich um 7,5 Prozentpunkte auf insgesamt 43,8 Prozent. Das ebnete dem Unternehmen nach rund 16 Jahren den Weg für die Wiederaufnahme des Unternehmens in den Wiener Leitindex ATX.

 

Rohrdorfer gründet neue Sparte Trockenbaustoffe

von Redaktion

Der Baustoffhersteller Rohrdorfer, mit Hauptsitz im oberbayerischen Rohrdorf, hat sein Produktsortiment erweitert. Zum 1. Januar 2026 hat das Unternehmen eine sechste Sparte „Trockenbaustoffe“ gegründet. Leiter der neuen Sparte ist Christian Etz (61), der über mehr als 30 Jahre Erfahrung in leitenden Positionen in der Baustoffbranche verfügt. In den letzten Jahren war Christian Etz für die Trockenbaustoffaktivitäten der Büechl-Gruppe verantwortlich und steht somit für Kontinuität für Kunden und Geschäftspartner. Die Zahl der Mitarbeiter bei Rohrdorfer wächst durch diesen Schritt um 350 auf 2.650 an. Verwaltet wird die neue Sparte von der Rohrdorfer Baustoffe Vertriebs GmbH mit Sitz in Rohrdorf.

Erster Spatenstich für Ausbildungszentrum Bau in Geradstetten

von Redaktion

Mit einem symbolischen Spatenstich haben Dr. Nico­le Hoffmeister-Kraut (CDU, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, und Markus Böll, Präsident der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, den Startschuss für den Neubau des Bildungszentrums Bau Geradstetten gegeben.  Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 84 Millionen Euro. Davon werden 45 Prozent durch Fördergelder des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, begleitet durch das Bundesinstitut für Berufsbil­dung, aufgebracht. Weitere 25 Prozent kommen vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Den verbleibenden Anteil trägt die Bauwirtschaft Baden-Württemberg als Bauherrin. Die Fertigstellung ist bis 2030 vorgesehen.

Markus Böll bezeichnete das Bauprojekt als starkes Signal für eine moderne, leistungsfähige und zukunftsorientierte Qualifizierung in der Bauwirtschaft. „An­gesichts der enormen Bauaufgaben der kommenden Jahre hat unsere Branche auch künftig einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fach- und Führungskräf­ten.“ Ziel des Bauprojekts ist es auch, die Kapazität der Bildungsstätte bedarfsgerecht zu erweitern. Geplant sind 13 Ausbildungshallen, mehrere Außenflächen für die Baugeräteführer- und Straßenbauerausbildung sowie ein Seminar- und Verwal­tungsgebäude mit modernen Unterrichtsräumen. Hinzu kommt ein Gästehaus mit 200 Betten. Die gesamte Gebäudenutzfläche umfasst 10.600 Quadratmeter.

MAN investiert 300 Millionen Euro in Ausbau von Servicenetz in Europa

von Redaktion

MAN Truck & Bus SE will bis zum Jahr 2030  300 Millionen Euro in den Ausbau und die Weiterentwicklung seines europäischen Servicenetzes investieren. Es ist das größte Investment dieser Art in der Geschichte des Nutzfahrzeugherstellers.. Das Unternehmen will damit in Europa neue Stützpunkte schaffen, vorhandene Standorte modernisieren, die regionale Abdeckung optimieren, die Qualität im Service weiter verbessern und das Netz so auch weiter mit Hochdruck für Elektromobilität fit machen. MAN verfügt bereits heute über ein außergewöhnlich starkes Netz an Service- und Vertriebsstandorten. Europaweit gibt es rund 1.200 MAN-eigene und Partner-Betriebe – mit in Summe etwa 7.000 Beschäftigten in eigenen Betrieben.In Deutschland beispielsweise hat MAN bereits heute das größte herstellereigene Servicenetz mit mehr als 340 eigenen und Partner-Servicestandorten.  

Palfinger treibt Indien-Geschäft voran

von Redaktion

Palfinger und die TVS Mobility Group haben eine Grundsatzvereinbarung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet, um die Zusammenarbeit in Indien langfristig auszubauen. Damit stärkt der österreichische Hersteller von Kranen, Hebe-Lösungen für Nutzfahrzeuge sowie Hubarbeitsbühnen seine Präsenz vor Ort – eine Grundvoraussetzung, um  schneller auf Kunden- und Marktanforderungen zu reagieren und in diesem zentralen Wachstumsmarkt der Strategie 2030+ weiter erfolgreich zu wachsen. Im Fokus der Partnerschaft stehen Beschaffung und Logistik, Vermietung sowie der Ausbau des Servicenetzwerks.

Bauhauptgewerbe: Auftragsvolumen im Osten ist um 15,9 Prozent gestiegen

von Redaktion

Im Jahr 2025 erzielte das ostdeutsche Bauhauptgewerbe bei der Auftragsentwicklung real ein positives Ergebnis und die Umsätze lagen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das berichtet die Bauindustrie Ost mit Verweis auf neueste Zahlen des Statistischen Bundesamts. So belief sich das Gesamtauftragsvolumen des ostdeutschen Bauhauptgewerbes im vorigen Jahr auf rund 22,4 Mrd. Euro und lag damit nominal um 15,9 Prozent über dem Vorjahreswert.

Den stärksten nominalen Zuwachs verzeichnete der Wohnungsbau. In diesem Segment beliefen sich die Aufträge auf 3,5 Mrd. Euro, was einem Plus von 29,3 Prozent gegenüber 2024 entsprach. Ebenfalls dynamisch entwickelte sich der Wirtschaftsbau. Der Auftragseingang erreichte hier 10,9 Mrd. Euro und lag damit nominal 26,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Öffentlichen Bau verblieben die Bestellungen bei einem Volumen von 8,0 Mrd. Euro nominal in etwa auf dem Vergleichswert des Vorjahres (-0,2 Prozent), real darunter. Im Straßenbau verringerten sich die Order um 6,4 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro. „Die Stagnation im Öffentlichen Bau verdeutlicht die strukturelle Schwäche der ostdeutschen Baukonjunktur, da die Bautätigkeit damit weiterhin überwiegend von der privaten Nachfrage getragen wird“, merkte Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverband Ost, an.

 

"Vision 2030": BKT steigt In Indiens Verbraucher-Refenmarkt ein

von Redaktion

Balkrishna Industries Limited (BKT), Spezialist für Industriereifen,  steigt im Rahmen der Unternehmensstrategie "Vision 2030" in den indischen Verbraucherreifenmarkt ein.  Damit vollzieht das auf dem Weltmarkt zu den führenden Playern zählende Unternehmen einen wichtigen Schritt hin zu einer umfassenden Mobilitätsmarke, heißt es aus dem Konzernsitz in Mumbai.

Im Rahmen dieser strategischen Expansion führt BKT ein neues Zweirad-Portfolio für Indien ein und bereitet zudem den Einstieg in das On-Road-Segment für Nutzfahrzeuge vor. Gleichzeitig stellt das Unternehmen BKT Tires als eigene Produktmarke vor, unterstützt durch den neuen Claim „Elevate Your Drive”.

 

Deutscher Holzbaupreis: Sieger-Projekte auf DACH +HOLZ zu sehen

von Redaktion

Die Wanderausstellung "Holz.Bau.Architektur" präsentiert eine Auswahl ausgezeichneter, zeitgenössischer Holzbauprojekte, die im Rahmen des Deutschen Holzbaupreises 2025 und des Hochschulpreises Holzbau 2025 gewürdigt wurden. Von Dienstag, 24. Februar bis Freitag, 27. Februar ist die Wanderausstellung zu Gast auf der Fachmesse DACH+HOLZ International in Halle 7 am Stand 7.522 des Kölner Messegeländes.

Seit Anfang Juni 2025 ist die Wanderausstellung auf Deutschlandtournee und steht Interessenten zur Ausleihe und Präsentation auf Veranstaltungen wie zum Beispiel Kongressen, Messen, im Rahmen von Seminaren oder Tagungen zur Verfügung. Interessenten, die die Wanderausstellung ausleihen und im Rahmen einer Veranstaltung präsentieren möchten, wenden sich unter Angabe ihres Wunschtermins und ihrer Kontaktdaten an Sibylle Zeuch, Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau mbh, E-Mail: zeuch@fg-holzbau.de .

EU-Unterauftragsvergaben: Baugewerbe begrüßt Vertragsfreiheit

von Redaktion

Das EU-Parlament hat den Initiativbericht zur Unterauftragsvergabe angenommen. Weder eine Beschränkung der Unterauftragsvergabe noch eine durchgängige Haftung des Generalunternehmers entlang der gesamten Auftragskette sind vorgesehen.  Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) hatte sich dafür zusammen mit dem Europäischen Bauverband FIEC intensiv auf EU-Ebene eingesetzt und begrüßt die Entscheidung. „Das ist ein wichtiges Signal an die EU-Kommission: Es gibt keinen Bedarf für einschneidende Regulierungen", erklärt ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa. "Für die Wettbewerbsfähigkeit des Baugewerbes ist das zentral, denn Unterauftragsvergaben sind für mittelständische und kleine Unternehmen wichtig, um Auftragsspitzen abzufedern. Wir setzen darauf, dass die EU-Kommission die Position des Parlaments respektiert und von überbordender Regulierung absieht.“

Bauunternehmer-Tage von Layher

von Redaktion

Auf den diesjährigen Bauunternehmer-Tagen des Herstellers Wilhelm Layher beleuchten Referenten des Unternehmens verschiedene Erfolgsfaktoren von Gerüstprojekten. Nach der diesjährigen Auftaktveranstaltung am 19. Februar in Berlin folgen weitere im März. In Hamburg ist es am 5. März im Volksparkstadion so weit. Erstmals ist auch Hannover im Programm: Dort wird in die Heinz-von-Heiden-Arena am 12. März eingeladen.

Das Programm beinhaltet kompakte Impulsvorträge, Zeit für Erfahrungsaustausch mit Branchenkollegen und einen gemeinsamen Ausklang mit Abendessen in entspannter Atmosphäre. Interessenten finden alle Termine unter stammtische.layher.com.

Allroundgerüst wird unter anderem vorgestellt

Vorgestellt wird unter anderem das Allroundgerüst. Ein aktuelles Beispiel sind Hängegerüste für Brückensanierungen. Auf den Bauunternehmer-Tagen stellt Layher hierzu die modulare Plattformlösung Flexdeck vor. Diese überzeugt mit schneller Montage im sicheren Freivorbauverfahren, flexibler Anpassung an Baustellenanforderungen und optimalen Arbeitsbedingungen dank nur weniger Abhängepunkte.

Ein weiterer Impulsvortrag befasst sich mit dem Erfolgsfaktor Digitalisierung. Dabei erleichtern der Prozess "Layher SIM" und die digitalen "Layher Services" während des gesamten Lebenszyklus von Gerüstprojekten die Implementierung digitaler Arbeitsschritte. Die Vorteile für Bauunternehmen werden anhand eines Praxisbeispiels erläutert: Beim Bau des Traggerüsts für die „größte Regentonne“ Berlins profitierten die Auftraggeber von einem Mehr an Kostenkontrolle, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und vor allem Planungs- und Terminsicherheit.

Kehrmaschinen-Hersteller gehört zur deutschen Spitze mit Top-Bonität

von Redaktion

Für ein weiteres Jahr erhält der Hersteller Tuchel aus Salzbergen auch für 2026 das Creditreform-Bonitätszertifikat CrefoZert, das eine ausgezeichnete Bonität bescheinigt. Die Übergabe fand am 8. Januar statt.

Zertifizierte Unternehmen werden in eine öffentliche Datenbank eingetragen und gehören damit zu einem exklusiven Kreis von nur 2 Prozent aller deutschen Firmen, die die strengen Kriterien für die Zertifizierung erfüllen.

Aktuell 82 Mitarbeiter beschäftigt

Tuchel baut im Emsland seit den 1990er-Jahren Kehrmaschinen. Aktuell sind dort 82 Mitarbeiter beschäftigt. Sie fertigen auch Wildkrautbürsten und Schneeschilde als Anbaugeräte für die unterschiedlichsten Trägergeräte wie Hof-, Rad- und Teleskoplader, Schlepper oder Gabelstapler .

Derzeit entsteht im angrenzenden Gewerbegebiet an der Feldstraße ein Neubau für Produktion und Verwaltung. Das dafür erworbene Grundstück umfasst mehr als 25.560 Quadratmeter. Es konnte bereits das Richtfest gefeiert werden. Der Umzug soll zum Sommer abgeschlossen sein.

Bundesbauministerin kommt zu Holzbau-Symposium am 29. April in Berlin

von Redaktion

Am 29. April findet das Internationale Holzbau Symposium mit dem Gipfel Nachhaltiges Bauen und Wohnen in Berlin statt. Dort referieren und diskutieren hochkarätige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über den Wirtschaftsfaktor Bauen mit Holz für den Klimaschutz. Ihre Teilnahme zugesagt haben unter anderem bereits Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD), die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU), der Berliner Bausenator und Vorsitzende der Bauministerkonferenz Christian Gaebler (SPD) sowie der Klimafolgenforscher Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber.
 
Das Symposium beleuchtet die klima-technischen und sozio-ökonomischen Potenziale sowie wissenschaftlichen Fragestellungen und steckt den Rahmen für den Holzbau Gipfel, der die politische Strategie zur Umsetzung dieser Potenziale formuliert. Die Teilnahme am Holzbau-Symposium ist kostenlos und erfolgt auf gesonderte Einladung. Für die Online-Teilnahme  wird ein Livestream angeboten. Veranstalter sind die Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau mbH im Auftrag von Holzbau Deutschland, dem Holzbau Deutschland Institut und Bauhaus Erde.

Züblin baut neues Stadtquartier am Berliner Südkreuz

von Redaktion

Die Strabag-Tochter Züblin hat sich mit dem B'Ella einen bedeutenden Großauftrag für den Bau eines zukunftsweisenden multifunktionalen Stadtquartiers am Berliner Südkreuz gesichert. Züblin errichtet das Bauprojekt im Auftrag von Hines. Insgesamt entstehen auf etwa 75.000 m² Bruttogeschossfläche rund 300 Wohneinheiten mit sozial gefördertem Wohnraum sowie eine Kita und moderne Büro-, Gewerbe- und Aufenthaltsflächen. Strabag wird selbst Mieterin der Büroflächen.

Das Projekt zählt zu den aktuell herausragendsten Quartiersentwicklungen in der Hauptstadt. Hines entwickelt das Projekt im Namen der RONDUS DRITTE Immobilienbesitz GmbH & Co. KG. Entworfen wurde es von Tchoban Voss Architekten und Noefer Architekten. Nach Fertigstellung werden die Strabag-Einheiten ihren neuen Berliner Standort im Quartier beziehen.

Hochtief erhält Zuschlag für Rechenzentrumsprojekt in Malaysia

von Redaktion

Über das Unternehmen Leighton Asia hat Hochtief den Hauptauftrag für ein Rechenzentrumsprojekt in Johor Bahru in Malaysia erhalten. Der Vertragsabschluss folgt auf die erfolgreiche Umsetzung von Rechenzentrumsprojekten für denselben Kunden in Indonesien und Indien durch Leighton Asia.

Das Projekt ist Teil der Entwicklung eines Campus auf einer Fläche von rund zwölf Hektar innerhalb eines 35 Hektar großen Geländes. Die Anlage wird in sechs Colocation-Gebäuden eine kritische IT- und Netzwerkkapazität von bis zu 57,6 Megawatt bereitstellen. Dazu kommen Verwaltungs-, Betriebsunterstützungs- und Sicherheitseinrichtungen sowie die dazugehörige Standortinfrastruktur.

Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für 2028 geplant.

Leighton Asia hat zahlreiche Hyperscale- und Unternehmensrechenzentrumsprojekte in Asien erfolgreich umgesetzt. Darunter befinden sich laufende und abgeschlossene Vorhaben in Malaysia, Indonesien, Thailand, Indien, auf den Philippinen, in Singapur und Hongkong.

Fensterbau Frontale: Verbände Flachglas und Fenster & Fassade mit Gemeinschaftsstand

von Redaktion

Mit einem gemeinsamen Messeauftritt arbeiten der Bundesverband Flachglas (BF) und der Verband Fenster & Fassade (VFF) bei der Fensterbau Frontale in Nürnberg zusammen. Die Messe beginnt am 24. März und dauert vier Tage lang.

Neben BF und VFF sind am Gemeinschaftsstand in der Halle 7A Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartner beider Organisationen vertreten. Insgesamt beteiligen sich zwölf Unternehmen und Institutionen aus der Glas- und Fensterbranche an dem gemeinsamen Auftritt.

Am Gemeinschaftsstand wollen beide Verbände den Fachbesuchern einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen, Fragestellungen und Lösungsansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette bieten. Durch die enge räumliche und inhaltliche Verzahnung von Verbänden, Unternehmen und Kooperationspartnern entstehen kurze Wege für Gespräche, so die Hoffnung der Unternehmenszusammenschlüsse: Fundierter fachlicher Austausch und direkte Ansprechpartner zu technischen, regulatorischen und marktbezogenen Themen soll es geben.

Bundesverkehrsminister besucht Iveco in Ulm

von Redaktion

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) besuchte zusammen mit Ronja Kemmer, Ulmer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Bereiche Forschung, Technologie und Raumfahrt, Digitalisierung und Staatsmodernisierung, die Iveco Deutschland AG in Ulm. Der Vorstandsvorsitzende, Christian Sulser, und Yves Nax, Business Director Iveco Bus DACH, informierten die Politiker über den Multi-Energy-Ansatz des Nutzfahrzeugherstellers., der die Weiterentwicklung von Biomethan-, batterieelektrischen und Brennstoffzellentechnologien vorantreibt.

Schnieder nutzte bei seiner Visite  auch die Gelegenheit, sich den Entwicklungs- und Produktionsstandort des batterieelektrischen und brennstoffzellenbetrieben IVECO S-eWay anzuschauen und sich auf den aktuellen Stand im Bereich autonomes Fahren zu bringen.

Bild: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (l.) und Christian Sulser, Vorstandsvorsitzender der IVECO Deutschland AG beim Besuch in Ulm am 5. Februar. (Foto: Iveco)

Deutz kauft Hersteller von Notstromanlagen

von Redaktion

Der Kölner Motorenhersteller Deutz hat 100 Prozent  der Anteile des Notstromanlagenbauers Frerk gekauft. Das Unternehmen mit sieben Standorten in Deutschland und Sitz in Niedersachen ist einer der führenden europäischen Anbieter für Notstromsysteme, die vor allem in kritischen Infrastrukturen wie Rechenzentren zum Einsatz kommen. Dieser Markt profitiert in besonderem Maße vom rasanten Ausbau von KI-Anwendungen sowie der fortschreitenden Digitalisierung und wächst aktuell um 15 bis 20 Prozent pro Jahr. Das Unternehmen liefert nicht nur Stromgeneratoren, sondern schlüsselfertige Anlagen, die im Falle eines Ausfalls ohne Unterbrechung die Stromversorgung aufrechterhalten und damit die hohen Anforderungen erfüllen, die Betreiber von Rechenzentren, Krankenhäusern und anderer kritischer Infrastruktur an Notstromsysteme stellen.

Swecon gehört nun vollständig zu Volvo CE

von Redaktion

Volvo Construction Equipment (Volvo CE) hat nach der kartellrechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission die Übernahme von Swecon von Lantmännen abgeschlossen. Die Transaktion wurde am 31. Januar vollzogen.

Wie bereits im Juni angekündigt, hatte Volvo CE mit dem einstigen Swecon-Eigentümer eine Vereinbarung über den Erwerb geschlossen. Swecon ist in Schweden, Teilen Deutschlands, Estland, Lettland und Litauen tätig – ebenso wie das Entrack-Geschäft. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Übernahme gehört Swecon nun vollständig zu Volvo CE.

Gesamten Geschäftsbereich von Swecon übernommen

Die Transaktion umfasst den gesamten Geschäftsbereich von Swecon: den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, das Vermietungsgeschäft, Nachrüst- und Serviceleistungen, Büro- und Werkstattstandorte sowie rund 1.400 Mitarbeiter. Volvo CE betrachtet diesen Schritt als strategische Investition in den Ausbau und die Stärkung der eigenen Handelsaktivitäten in Schlüsselmärkten. Der Retail-Bereich wird damit zu einem zentralen Bestandteil des Europa-Geschäfts von Volvo CE.

Zahl der in Deutschland wohnenden Menschen nimmt ab

von Redaktion

Erstmals seit Jahren ist die Zahl der in Deutschland wohnenden Menschen gesunken. Laut den jüngsten Daten des Statistik-Amtes lag sie Ende vorigen Jahres bei 83,5 Millionen. Damit sank sie innerhalb von zwölf Monaten um rund 100.000 Personen.

Grund für die Verringerung ist die sogenannte natürliche Bevölkerungsbewegung: Es versterben mehr Menschen als geboren werden. Innerhalb des Jahres 2025 lag dieser Sterbeüberschuss bei 300.000.

Letztes Jahr mit Bevölkerungsrückgang war 2020

Da immer noch mehr Menschen nach Deutschland ein- als auswandern kann dieser Sterbeüberschuss meist kompensiert werden – nicht so im vorigen Jahr: Nach der Prognose der Datenbehörde lag der Zuwanderungsüberschuss bei rund 200.000 und damit, anders als in den vorhergehenden Jahren, unter dem Wert des Sterbeüberschusses.

Zuletzt hatte es 2020 einen Bevölkerungsrückgang gegeben. Auch in den Jahren 2003 bis 2010 nahm die Zahl der mit Erstwohnsitz in Deutschland gemeldeten Personen ab. Laut der aktuellen Erhebung der Vereinten Nationen soll sie – bei Annahme gleichbleibend geringer Geburtenzahl und Zuwanderungsüberschüssen – in Deutschland im Jahr 2100 bei 70,9 Millionen Menschen liegen.

HKL eröffnet neues Servicecenter in Ostfriesland

von Redaktion

HKL Baumaschinen hat  ein neues Center in Leer (Ostfriesland) eröffnet und setzt damit seinen erfolgreichen Wachstumskurs weiter fort. In dem neuen Center bietet HKL sein einmaliges Leistungsspektrum aus Mieten, Kaufen und Service an. Wie alle HKL Center liegt auch das neue Center verkehrstechnisch günstig: Hauptstraße 56, 26789 Leer.Mit unserem neuen Center sind wir jetzt auch in Ostfriesland für unsere Kunden gut erreichbar. Unsere Präsenz am so genannten Ostfriesenspieß werden wir weiter ausbauen und in diesem Jahr auch in Meppen ein HKL Center eröffnen,“ sagt Stefan Hamel, Betriebsleiter HKL Center Leer.




"Brücken bauen - Zukunft gestalten" ist Motto von VDBUM-Großseminar

von Redaktion

Unter dem Motto "Brücken bauen - Zukunft gestalten" wird vom 10. bis 13. Februar das 54-VDBUM-Großseminar im sauerländischen Willingen veranstaltet. Voraussichtlich werden etwa 1.200 Teilnehmer - das „Who is who“ der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik - dabei sein.  Der erste Programmpunkt ist am Dienstagnachmittag stets die Eröffnung der Fachausstellung, an der mehr als 100 Aussteller teilnehmen. Mit der Hochtief AG, der Kiesel GmbH und der Wirtgen Group begleiten drei bekannte Partner aus der Branche das Großseminar. Beim Rundgang zur Eröffnung der Fachausstellung werden sie im Gespräch mit VDBUM-Geschäftsführer Dieter Schnittjer ihre Themen vorstellen.  Themenpartner des Großseminars sind die Syniotec GmbH sowie die Hansa-Flex AG. Am Dienstagnachmittag werden auch wieder Studenten und Meisterschüler begrüßt, denen der VDBUM gemeinsam mit Paten eine kostenfreie Teilnahme am Großseminar ermöglicht.

Absturzprävention im Fokus: BG Bau auf Dach+Holz 2026

von Redaktion

Kaum ein Unfallereignis am Bau hat so schwerwiegende Folgen wie ein Absturz. Deshalb zeigt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) auf der Messe DACH+HOLZ International 2026 vom 24. bis 27. Februar in Köln, wie sich Absturzrisiken wirksam reduzieren lassen. Außerdem stellt die BG BAU an ihrem Messestand in Halle 9 ergonomische Arbeitsmittel und eine Kreissäge mit einem KI-gestützten Sicherheitssystem vor.

SuedLink: Zielbaugrube für Tunnel ElbX ist fertig

von Redaktion

Auf der niedersächsischen Elbseite ist ein entscheidender Schritt für die Erdkabelverbindung SuedLink geschafft: Nach Abschluss der Schlitzwandarbeiten im Februar 2025 hat das Team von Porr Spezialtiefbaus im Januar die Zielbaugrube fertiggestellt.

Deren Herstellujng gehört zu den Arbeiten für den Tunnel ElbX, einem zentralen Bestandteil der rund 700 Kilometer langen Erdkabelverbindung SuedLink. Über diese sollen ab 2028 erneuerbare Energien von Brunsbüttel und Wilster bis nach Großgartach und Bergrheinfeld transportiert werden.

Tunneldurchschlag für Mitte 2026 geplant

Die beauftragte Arbeitsgemeinschaft besteht aus den Unternehmen Porr und Wayss & Freytag Ingenieurbau AG. Der Tunnel soll 5,2 Kilometer lang werden und in rund 20 Metern Tiefe liegen. Darin verlaufen sechs 525-Kilovolt-Gleichstromkabel für den Transport von Windenergie vom Norden in den Süden Deutschlands.

Die Hauptbaugrube für das Schachtgebäude in Wischhafen ist vollständig ausgehoben und gelenzt. Die Steifenlagen zur Aussteifung des Verbaus sind eingebaut und die unterste Lage nach Herstellung der Sohle durch den Ingenieurbau bereits ausgebaut – ein entscheidender Schritt für die spätere Aufnahme der Tunnelbohrmaschine Elsa. Der Tunneldurchschlag ist für Mitte 2026 geplant.

Richtfest beim "Living & Office" am Nordhafen in Berlin

von Christian Schönberg

In Berlin ist am 21. Januar ein großes Richtfest gefeiert worden. Rund 150 Besucher kamen, um die Auffahrt der geschmückten Richtkrone über Dachhöhe zu erleben. Der Festakt galt dem "Living & Office". Dieser Gebäudekomplex wird am Nordhafen von Berlin errichtet. Dort soll die sogenannte Europacity entstehen, die diverse Wohn- und Büroimmobilien vereint und in unmittelbarer Hauptbahnhofnähe zu einem wirtschaftskräftigen Standort werden soll.

Erstes deutsches Projekt für JTRE

Errichtet wird das "Living & Office" von dem Immobilienentwickler JTRE. Er hat seinen Hauptsitz in der Slowakei. Der Bau des Gebäudekomplexes am Nordhafen ist sein erstes Projekt dieser Art in Deutschland und soll mit seinen hohen Nachhaltigkeitsstandards beispielgebend für neue JTRE-Projekte in der Bundesrepublik und Europa werden.

Das "Living & Office" umfasst eine Bruttogrundfläche von 33.000 Quadratmetern. Die Hälfte des Unterkunftangebots soll dem Wohnen, rund 35 Prozent dem Gewerbe dienen. Der Rest ist für Gastronomie und Einzelhandel gedacht. Restaurants und Läden befinden sich dabei ausschließlich im Erdgeschoss.

Die Fertigstellung des Gesamtkomplexes ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Remmers expandiert in Indien

von Redaktion

Die Remmers-Gruppe baut ihre internationale Präsenz aus und positioniert sich im indischen Markt. Dazu beteiligt sich das unabhängige familiengeführte Unternehmen aus dem niedersächsischen Löningen an Teknovace, einem indischen Spezialisten für Premium-Holzbeschichtungen. Die strategische Partnerschaft dient dem langfristigen Ausbau internationaler Produktions- und Technologiestrukturen und der Weiterentwicklung moderner Beschichtungslösungen, heißt es aus der Unternehmenszentrale.

 

Dynamischer Markt mit hohem Entwicklungspotenzial

 Indien entwickelt sich zu einem wichtigen Markt für hochwertige Beschichtungs- und Oberflächenlösungen – insbesondere im Bereich Holz, Möbel und Innenausbau. Gleichzeitig eröffnet die bislang in Teilen importgeprägte Marktstruktur Potenziale für den gezielten Aufbau lokaler Produktions- und Technologiekompetenz. Ziel der Partnerschaft ist der Aufbau einer leistungsfähigen Produktions- und Entwicklungsplattform in Indien. Lokale Wertschöpfung soll dabei gezielt mit der Technologie- und Systemkompetenz von Remmers verzahnt werden. Auf dieser Basis sollen moderne Beschichtungslösungen für den indischen Markt sowie für ausgewählte internationale Absatzregionen entstehen.

DGNB übernimmt Schweizer System zur Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden

von Redaktion

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) will das Schweizer  REMMS, ein System zur Nachhaltigkeitsbeurteilung von Gebäuden und Portfolios für die Anwendung in Deutschland adaptieren. Unterstützt wird die DGNB dabei vom Institut für Baubetriebslehre der Universität Stuttgart und dem gemeinnützigen Verein REMMS. Das in der Schweiz etablierte REMMS (Real Estate Meta-rating and Monitoring on Sustainability) nutzt dort verfügbare und öffentlich zugängliche Daten sowie Selbstauskünfte der Objekteigentümer, um eine erste Nachhaltigkeitsbeurteilung von Gebäuden und Portfolios vorzunehmen. Zielgruppe für die Anwendung sind bestandshaltende Unternehmen, Banken und Finanzvermittler, Immobilienvermittler und Wohnungseigentumsverwalter. Wie in der Schweiz soll auch in Deutschland ein Einstiegsangebot geschaffen werden, das einmalig eine kostenfreie Bewertung der eigenen Immobilie nach REMMS ermöglicht.

Bau-Workwear-Hersteller Haix bleibt bis 2027 Sponsor von Darmstadt 98

von Redaktion

Der Hersteller von Berufsbekleidung, Haix, unter anderen auch für die Baubranche,  bekennt sich weiter zu den Lilien und bleibt mindestens bis Juni 2027   Haupt- und Trikotpartner des Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98.  Die Partnerschaft geht dabei weit über die Trikotbrust der Profis hinaus, denn auch die Nachwuchsteams, die Fanmannschaft sowie das Fußball-ID-Team laufen mit dem Logo von Haix auf. Zusätzlich umfasst die Partnerschaft neben Bandenwerbung und umfassender Logo-Präsenz unter anderem ein großes Digitalpaket. Auch das Namensrecht am Trainingsgelände der Lilien bleibt unverändert in der Hand des Spezialisten für Funktionsschuhe und -bekleidung.

Mehr als 8000 Besucher bei der Messe InfraTech in Essen

von Redaktion

Die Messe InfraTech hat sich laut NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer zu einer wichtigen Plattform für den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und öffentlicher Hand entwickelt. Das sagte er am Abschlusstag der Gewerbeschau am 13. Januar.

270 Aussteller kamen aus 20 Ländern

Insgesamt haben in diesem Jahr 8.146 Fachbesucher von Kommunen, Behörden, Ingenieurbüros, Bauunternehmen und der Industrie die Messe als zentrale Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung genutzt. Sie fanden bei ihren Rundgängen auf dem Essener Messegelände die Produkte, Neuentwicklungen und Dienstleistungsangebote von 270 Aussteller aus mehr als 20 Ländern vor.

Noch vor wenigen Jahren spielte Infrastruktur in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle, wie Krischer sagte: Das habe sich mittlerweile geändert. So kamen auch Vertreter führender Institutionen und Verbände nach Essen, darunter der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Straßen.NRW und das IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur.

35 Einreichungen für Innovationspreis

Als einer der Höhepunkte galt die Verleihung des "InfraTech Innovationspreises 2026". Aus insgesamt 35 Einreichungen nominierte die Jury drei zukunftsweisende Innovationen. Der Preis ging schließlich an RPBL GmbH & Co. OHG für Balastan, einen komplett natürlichen Klima-Baustoff, der hohe Tragfähigkeit mit exzellenter Wasserdurchlässigkeit verbindet. Damit will das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur klimaresilienten Stadtentwicklung leisten.

Iveco plant ersten Einsatz von autonom fahrenden schweren Trucks in Südeuropa

von Redaktion

Iveco, italienischer Hersteller  von leichten, mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen,  entwickelt, produziert und vermarktet kündigt ein neues Programm mit dem langjährigen Partner PlusAI. PlusAI zählt zu den weltweit führenden Anbietern KI-basierter virtueller Fahrer-Software für autonome Lkw. Gemeinsam planen beide Unternehmen den ersten Einsatz von auf Level 4 autonom fahrenden schweren Nutzfahrzeugen in Südeuropa. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit dem spanischen Logistikunternehmen Sesé sowie der Regionalregierung von Aragón.

Im Rahmen des Programms entwickeln IVECO und PlusAI zwei schwere Sattelzugmaschinen mit autonomen Fahrfunktionen auf Level 4, gesteuert vom virtuellen Fahrer PlusAI SuperDrive™. Ab 2026 werden die autonomen Lkw mehrjährigen Tests unterzogen. Während der gesamten Testphase ist zur Sicherheit immer ein Fahrer an Bord. Diese IVECO S-Way Sattelzugmaschinen sollen autonom auf den rund 300 Kilometer langen Frachtrouten von Sesé zwischen Madrid und Saragossa, der Hauptstadt der Region Aragón, zum Einsatz kommen.

Tag der Mineralik 2026 : Zukunft des Bauens im Kreislauf ist zentrales Thema

von Redaktion

Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V. (BDE) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (HDB)  veranstalten am 26. Januar einen "Tag der Mineralik".  Thema ist von 12 bis 16 Uhr im Haus der Kreislaufwirtschaft  (Von-der Heydt-Straße 2 nahe Reichpietschufer  in Berlin-Tiergarten) die Zukunft des Bauens im Kreislauf.

Zum Fachaustausch ´zu mineralischen Baustoffen sind Vertreter aus Politik, Bauwirtschaft, Entsorgungs- und Recyclingbranche, öffentlicher Hand sowie Wissenschaft eingeladen. Sie debattieren unter anderem Weichenstellungen für eine nachhaltige Bauwirtschaft im Jahr 2026 – insbesondere die Rolle der öffentlichen Beschaffung (Green Public Procurement, GPP) sowie die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) als zentrale Hebel für mehr Kreislaufwirtschaft im Bausektor.

Laut Veranstaltern soll der "Tag der Mineralik "aufzeigen, dass kreislauffähiges Bauen technisch möglich und wirtschaftlich darstellbar ist – und dass nun die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zügig weiterentwickelt werden müssen.

Messe FAF findet 2028 zeitgleich mit Dach + Holz in Stuttgart statt

von Redaktion

Die Messe FAF widmet sich den Wirtschaftszweigen Farbe, Ausbau und Fassade. Erstmals wird sie 2028 zusammen mit der Dach + Holz in Stuttgart stattfinden. Das kündigten die Organisatoren heute an. Als Grund nannten sie, dass die ausstellende Industrie damit vier Gewerke mit einem Auftritt erreicht. Das Datum im März passe überdies optimal in die Zyklen der adressierten Märkte.

Besuchertickets gelten für FAF und Dach + Holz gleichermaßen

Betont wird, dass es bei der Eigenständigkeit beider Veranstaltungsmarken hinsichtlich Messekonzeption, Marketing, Kommunikation und Auftritt bleibt. Beide Gewerbeschauen sollen nun davon profitieren, dass Besuchertickets der einen auch für die jeweils andere Veranstaltung gelten.

Guido Müller vom Bundesverband "Farbe Gestaltung Bautenschutz" sieht in der neuen Strategie die Möglichkeit, mehr Effizienz und mehr Wirtschaftlichkeit durch das Erweitern der Zielgruppen zu schaffen. Zudem verspricht er sich eine spürbar stärkere öffentliche Wahrnehmung der Farben- und Gestaltungsbranche.

Oliver Heib: "Systematische Zusammenarbeit"

„Hier wird ein Angebot an den Markt geschaffen für systematische Zusammenarbeit bei komplexen Gebäudelösungen" begrüßt auch Oliver Heib als Vorsitzender des Bundesverbandes "Ausbau und Fassade" den nun angekündigten Schritt. Die Branchen werden das honorieren, schätzt er ein: "Betriebe profitieren von kurzen Wegen, direktem Austausch der Gewerke und einem Messeformat, das echte Praxisnähe bietet.“

 

Unternehmensgruppe Munk steigert erneut seinen Umsatz

von Redaktion

Die Munk Group mit Sitz in Günzburg und Leipheim hat in den vergangenen zwölf Monaten ihren Umsatz erneut steigern können. Das teilte der Spezialist für Steige- und Rettungstechnik am 13. Januar mit, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Neues Kundenzentrum eröffnet

Der wirtschaftliche Erfolg ist mit Investitionen unterfüttert worden, So ist im Sommer die Eröffnung des neuen Kundenzentrums in Günzburg mit einer 540 Quadratmeter großen Ausstellungshalle gefeiert worden.

„In diesem Zug haben wir auf einer 2.000 Quadratmeter großen Teilfläche unser Werk 1 umgestaltet und modernisiert, energetisch ertüchtigt und das gesamte Werk 1 an unsere Hackschnitzelheizung angeschlossen", erklärt Alexander Werdich von der Geschäftsführung. Für Munk war das "ein echter Meilenstein". Das Unternehmen decke mittlerweile bereits 40 Prozent des gesamten Heizenergiebedarfs aus regenerativen Quellen.

Neues Werk in Lochfelbenstraße

Zuwachs erhielt die Munk Group im vorigen Jahr auch mit dem „Werk 4“, einer neuen Produktionsstätte in der benachbarten Lochfelbenstraße, auf einer Gesamtfläche von 17.000 Quadratmeer. Es dient als neue Heimat für die Munk Profiltechnik sowie die Produkte der Online-Konfiguratoren und bietet der Munk Group Raum für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren.

 

Porr ist „Arbeitgeber des Jahres 2026“ in Kategorie Bauunternehmen

von Redaktion

Der österreichische Baukonzern Porr ist 2026 zum zweiten Mal in Folge als „Arbeitgeber des Jahres“ in der Branche „Bauunternehmen“ gewürdigt worden. Die Auszeichnung wurde von „Deutschland Test“ in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut ServiceValue vergeben. Rund 16.000 Unternehmen wurden analysiert. Grundlage der Bewertung war ein umfassendes Social-Media-Monitoring, bei dem Millionen von Online-Beiträgen nach Tonalität und Reichweite ausgewertet wurden.

Porr punktete dabei in allen relevanten Kategorien: Ein stabiles Arbeitsumfeld, flexible und hybride Arbeitsmodelle sowie eine Unternehmenskultur, die auf Verlässlichkeit, Schulterschluss, Anerkennung, Leidenschaft und Pioniergeist basiere, überzeugten demnach die Jury. Zudem flossen kontinuierliche Investitionen des Bauunternehmens in Weiterbildung, gezielte Kompetenzförderung und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten als Kriterien in die Bewertung ein.

Zeppelin übernimmt Befra Energietechnik

von Redaktion

Zum 1. Januar hat der Zeppelin-Konzern den Geschäftsbetrieb der Befra Energietechnik GmbH mit Sitz in Leutkirch im Allgäu übernommen. Mit dem Kauf will das Unternehmen seine Kompetenzen im Bereich der Trafostationen innerhalb des Geschäftsfelds Energie, Klima und Wasser der Strategischen Geschäftseinheit Rental weiter ausbauen, heißt es in einer Mitteilung vom 8. Januar.

Befra ist seit fast 25 Jahren in der Entwicklung, der Planung, dem Vertrieb und der Vermietung von Trafostationen tätig und bedient Kunden aus dem Baugewerbe, der Kommunalwirtschaft und der Industrie. Neben Baustellen werden die mobilen und stationären Trafostationen vorrangig für Biogas-, Photovoltaik- und Windkraftanlagen sowie Energieversorgungsunternehmen (EVUs) eingesetzt.

Christoph Afheldt: "Reduzieren Abhängigkeit von externen Lieferanten"

„Der Bedarf an Strom steigt im Rahmen der Energiewende auch in der Baubranche stetig an", sagt Christoph Afheldt, Mitglied der Geschäftsleitung von Zeppelin Rental. Ihm zufolge werden immer mehr Trafostationen benötigt. "Mit der Akquisition nehmen wir rund 70 mobile Miettrafos neu in unsere eigene Flotte auf und erweitern unsere Kompetenzen in der Nieder- und Mittelspannungstechnik“, so  Afheldt: „Gleichzeitig reduzieren wir die Abhängigkeit von externen Lieferanten, können bestehende Kunden noch umfassender bedienen und erhalten Zugang zu neuen interessanten Kundensegmenten.“

Reifenindustrie: Christian Kötz ist neuer Vorstandschef der Continental AG

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Der Aufsichtsrat der Continental AG hat Christian Kötz (55)  zum neuen Vorsitzenden des Vorstands berufen. Nikolai Setzer (54) ist zum 31. Dezember 2025 nach insgesamt über 16 Jahren als Vorstandsmitglied und fünf Jahren als Vorstandsvorsitzender einvernehmlich aus dem Vorstand ausgeschieden.. Dieser Schritt erfolgte vor dem Hintergrund der weit vorangeschrittenen Neuaufstellung von Continental und der damit verbundenen Fokussierung auf das Reifengeschäft.

Mit dem Spin-off von Aumovio sowie der Unterzeichnung des Vertrags zum Verkauf des Geschäftsfelds Original Equipment Solutions (OESL) sei die Transformation von Continental bereits entscheidend vorangekommen. Die internen Vorbereitungen für die Veräußerung von ContiTech, die im Laufe des Jahres 2026 vorgesehen ist, seien ebenfalls weitgehend abgeschlossen, heißt es.  

Bild: Nikolai Setzer (l.), Christian Kötz (Foto: Continental)

Zech-Gruppe übernimmt Karrié-Unternehmen

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Zech Bau und die Wayss & Freytag Ingenieurbau, Tochtergesellschaften der Zech Group , haben einen Vertrag zur Übernahme der rund 320 Mitarbeiter sowie des beweglichen Anlagevermögens der insolventen Baugesellschaften Karrié Baugesellschaft und Karrié Bauwerkserhaltung unterzeichnet.

Gläubigerausschuss stimmt Transaktion zu

Der Gläubigerausschuss der Karrié Bauwerkserhaltung hat der Transaktion bereits zugestimmt. Die Zustimmung des Gläubigerausschusses der Karrié Bau wird für den 2. Februar erwartet. Danach ist auch dieser Vertrag rechtswirksam.

Die Zech Group SE ist eine strategische Management-Holding, unter deren Dach drei Geschäftsbereiche mit ihren operativ tätigen Führungsgesellschaften rund um die Immobilie zusammengefasst sind. Mit der Übernahme der Mitarbeiter der Karrié Unternehmen stärkt der Konzern nach eigenen Angaben seine Kompetenzen und Ressourcen im Hochbau und in der Bauwerkserhaltung und erweitert die regionale Präsenz in Deutschland.

Amtsgericht Mainz hatte Insolvenzverwaltung angeordnet

Das Amtsgericht Mainz hatte zuvor am 20. Oktober die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Karrié Bauwerkserhaltung GmbH und am 3. November auch die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Karrié Bau GmbH angeordnet.

23. Deutsche Asphalttage von 25. bis 27. Februar

von Redaktion

Mit den 23. Deutschen Asphalttagen steht das größte nationale Branchentreffen in diesem Jahr an. Vom 25. bis 27. Februar treffen sich Vertreter dieses Bauwirtschaftszweigs in Berchtesgaden. Im Fokus der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung stehen asphalttechnologische und verkehrspolitische Themen. Die Schirmherrschaft übernimmt erneut das Bundesministerium für Verkehr.

Start am 25. Februar um 15.30 Uhr

Los geht es am Mittwoch, dem 25. Februar, um 15.30 Uhr. Dann begrüßt der Präsident des Deutschen Asphaltverbandes, Oliver Nohse von der Vinci GmbH, die Gäste. Grußworte soll es zudem aus den Ministerien geben. Daran schließt sich eine Podiumsdiskussion an. Thema ist „Die Zukunft der Straßeninfrastruktur – Milliarden – Innovationen – Nachhaltigkeit“. Beteiligen will sich unter anderem auch Christian Bernreiter (CSU) als Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr.

Der Eröffnungsabend in der Fachausstellung rundet den ersten Tag ab. Es folgen an den weiteren Veranstaltungstagen verschiedene Themenblöcke zu Fachvorträgen sowie eine umfangreiche begleitende Fachausstellung.

Nähere Informationen zum Programm gibt es unter www.deutsche-asphalttage.de/programm.