Die Rechnung der Gier kommt später

Kommentar -

Selten sind sich die Bundesländer auf breiter Front einig. Doch bei der Grunderwerbsteuer hat sich eine „Große Koalition der Länder“ etabliert: 14 der 16 Landesregierungen haben seit dem Auslaufen der bundesweit einheitlichen Regelung 2006 die Grunderwerbsteuer erhöht. Nur Bayern und Sachsen nicht.
Zwischen 1998 und 2006 musste jeder Immobilienkäufer in Deutschland, egal ob er Baugrund oder ein fertiges Haus kaufte, 3,5 Prozent der Kaufsumme zusätzlich in das Sparschwein des Finanzministers werfen.
Seit die Länder selbst den Grunderwerbsteuersatz festlegen, ist die Steuerbelastung der Immobilienkäufer und Eigenheimbauer fast

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Wohnungsbau beschert Baustoffbranche starkes Wachstum

Konjunktur -

Berlin – Nach zwei eher schwachen Jahren rechnet die deutsche Baustoffindustrie für das laufende Jahr mit einem Anstieg der realen Produktion um 3 Prozent. Das teilte der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V. (BBS) mit. Verantwortlich für den „stabilen Aufschwung“ sei vor allem die gute Konjunktur im Wohnungsbau.

Verbandspräsident Andreas Kern fordert von den öffentlichen Auftraggebern eine „belastbare Infrastrukturfinanzierung“, um langfristig eine nachhaltige öffentliche Investitionstätigkeit zu gewährleisten. Kern spricht von einem schleichenden Verzehr des öffentlichen Kapitalstocks, der derzeit stattfinde.

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Deutschland droht „graue Wohnungsnot“

Berlin – Der Wohnungsbestand in Deutschland ist auf den demografischen Wandel nicht vorbereitet. Darauf verweist das Verbändebündnis Wohnen. Das Bündnis spricht von einer bevorstehenden „grauen Wohnungsnot“ und meint damit, dass für Senioren zu wenig altersgerecht Wohnungen zur Verfügung stehen. Dem Bündnis gehören die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau, der Bundesverband Deutscher Baustoff Fachhandel, der Deutsche Mieterbund, der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen sowie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) an.

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