Kostenexplosion frisst Gewinne der Bauwirtschaft auf

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Bauen wird deutlich teurer. Prognosen des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB) und des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) gehen für 2020 von einer Preissteigerung im Bauhauptgewerbe von 4,5 Prozent aus. Dadurch sinken die Gewinnmargen stärker als zuvor.

Auch neueste Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin gehen in den kommenden zwei Jahren von Rekord-Baupreisen aus. Laut DIW beträgt der Preisauftrieb 2020 und 2021 mehr als drei Prozent pro Jahr im Vergleich zu 2019. Im vergangenen Jahr verteuerten sich die Preise demnach um 5,5 Prozent. Im Jahr 2018 gar um 5,6

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Baukonkunktur: Deutlich mehr Aufträge im November

von Redaktion

DBU/ Berlin -  " Das deutliche Orderplus im Bauhauptgewerbe im November ist überwiegend auf Großprojekte im Wirtschaftsbau zurückzuführen. Ohne diesen Sondereffekt hätten wir – preisbereinigt – ein Minus. Das konnte auch die öffentliche Hand nicht ausgleichen, im Gegenteil: Der Auftragseingang im Straßenbau ist deutlich zurückgegangen. Wir befürchten, dass nicht nur die schlechte Personalausstattung in den Ämtern für diese Entwicklung verantwortlich ist. Mittlerweile klagt jeder fünfte Bauunternehmer im Straßenbau über Auftragsmangel und das, obwohl doch ausreichend Mittel vorhanden sind. Unter diesem Gesichtspunkt ist der

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51 Prozent der Unternehmen erwarten Umsatzeinbußen

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin - Die konjunkturelle Lage auf den Baustellen Bayerns ist gut. Die Erwartungen der Bauwirtschaft für das erste Halbjahr 2020 sind jedoch eingetrübt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der bayerischen Bauwirtschaft unter 400

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Bauwirtschaft trotzt drohendem Abschwung in Deutschland

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Während andere Branchen schwächeln, steht insbesondere die mittelständische Bauwirtschaft in Deutschland nach wie vor glänzend da: 2019 sind sowohl der Umsatz wie die Zahl der Beschäftigten deutlich gestiegen. Die Prognosen für 2020 versprechen eine Fortdauer des Baubooms – trotz Klimapakets und kontinuierlichen Rückgangs der Wohnungsbaugenehmigungen.

Trotz steigender Baupreise, weniger Baugenehmigungen, höherer Kosten für Rohstoffe und Energie und Fachkräftemangel und einem Auftragsückgang bei den Baumaschinenherstellern ist insbesondere die Bauwirtschaft nach wie vor das starke Zugpferd der Konjunktur in Deutschland.

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Mehr Verwaltung statt Neubau

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Während Immobilienwirtschaft und Bauverbände in Berlin über das jetzt beschlossene Mietendeckelgesetz als planwirtschaftlichen Eingriff und dessen katastrophale Folgen für die Wirtschaft hadern, taucht für den Hauptstadt-Senat ein peinliches Folge-Problem ihrer Politik auf: Wer nur soll das neue Gesetz durchführen und überwachen?
Als ersten (Miss-)Erfolg kann Rot-Rot-Grün lediglich verbuchen, dass die Aktienkurse von Deutsche Wohnen und Co. in den Keller rauschen. Das bürokratische Monster, das mit dem Gesetz aufgebaut wird, hat der Senat aber damit längst nicht im Griff. Die Bezirksverwaltungen winken bereits

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Bauindustrie im Osten fordert mehr politischen Rückhalt

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Trotz der guten Baukonjunktur fühlt sich die Bauwirtschaft in Ostdeutschland im Vergleich zu Unternehmen in Westdeutschland benachteiligt. Insbesondere mit Blick auf die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland gebe es noch viel Handlungsbedarf, kritisiert der Bauindustrieverband Ost. Unternehmer in den neuen Ländern müssten sich auch 30 Jahre nach dem Mauerfall nach wie vor mit schwierigeren strukturellen Problemen auseinandersetzen als in den westdeutschen Ländern. Deswegen sei es ein wichtiges Anliegen, den Interessen der ostdeutschen Bauindustrie mehr Gewicht im politischen Raum zu verleihen, argumentieren

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