Bauwirtschaft trotzt Pandemie - Mittelstand trifft Krise dennoch

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Deutschlands Bauwirtschaft wehrt sich nach Kräften gegen die verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Weil vielen Unternehmen in der Krise das Geld auszugehen droht, soll es jetzt für mittelständische Bauunternehmen einen zu 100 Prozent vom Staat abgesicherten Schnellkredit geben. Die drei großen Bauverbände fordern zudem einen Schutzschirm für die mehr als 75.000 Betriebe.

Befragungen des „Bauunternehmers“ haben ergeben, dass es großen Playern wie Zeppelin noch recht gut geht. Auch beim Straßen- und Wohnungsbau arbeiten etwa zwei Drittel der Unternehmen weiter. Dennoch schlagen die

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Klimapaket kostet Milliarden, bringt der Umwelt aber nichts

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Der so genannte Klimakompromiss der Bundesregierung wird den Mittelstand in den kommenden Jahren nach vorsichtigen Schätzungen mehr als 50 Milliarden Euro zusätzlich kosten. Doch die Mehrbelastungen werden der Umwelt und dem Weltklima nicht helfen. Denn der alleine durch mehr Elektromobilität und Wärmepumpen um 30 Prozent steigende Stromverbrauch kann nur zu 46 Prozent durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

Mit 54 Milliarden Euro Zusatzkosten hatte Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) bereits im Herbst 2019 die offenen und verdeckten Mehrkosten durch das Klimapaket der

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Kostenexplosion frisst Gewinne der Bauwirtschaft auf

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Bauen wird deutlich teurer. Prognosen des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB) und des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) gehen für 2020 von einer Preissteigerung im Bauhauptgewerbe von 4,5 Prozent aus. Dadurch sinken die Gewinnmargen stärker als zuvor.

Auch neueste Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin gehen in den kommenden zwei Jahren von Rekord-Baupreisen aus. Laut DIW beträgt der Preisauftrieb 2020 und 2021 mehr als drei Prozent pro Jahr im Vergleich zu 2019. Im vergangenen Jahr verteuerten sich die Preise demnach um 5,5 Prozent. Im Jahr 2018 gar um 5,6

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Baukonkunktur: Deutlich mehr Aufträge im November

von Redaktion

DBU/ Berlin -  " Das deutliche Orderplus im Bauhauptgewerbe im November ist überwiegend auf Großprojekte im Wirtschaftsbau zurückzuführen. Ohne diesen Sondereffekt hätten wir – preisbereinigt – ein Minus. Das konnte auch die öffentliche Hand nicht ausgleichen, im Gegenteil: Der Auftragseingang im Straßenbau ist deutlich zurückgegangen. Wir befürchten, dass nicht nur die schlechte Personalausstattung in den Ämtern für diese Entwicklung verantwortlich ist. Mittlerweile klagt jeder fünfte Bauunternehmer im Straßenbau über Auftragsmangel und das, obwohl doch ausreichend Mittel vorhanden sind. Unter diesem Gesichtspunkt ist der

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51 Prozent der Unternehmen erwarten Umsatzeinbußen

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin - Die konjunkturelle Lage auf den Baustellen Bayerns ist gut. Die Erwartungen der Bauwirtschaft für das erste Halbjahr 2020 sind jedoch eingetrübt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der bayerischen Bauwirtschaft unter 400

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Bauwirtschaft trotzt drohendem Abschwung in Deutschland

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Während andere Branchen schwächeln, steht insbesondere die mittelständische Bauwirtschaft in Deutschland nach wie vor glänzend da: 2019 sind sowohl der Umsatz wie die Zahl der Beschäftigten deutlich gestiegen. Die Prognosen für 2020 versprechen eine Fortdauer des Baubooms – trotz Klimapakets und kontinuierlichen Rückgangs der Wohnungsbaugenehmigungen.

Trotz steigender Baupreise, weniger Baugenehmigungen, höherer Kosten für Rohstoffe und Energie und Fachkräftemangel und einem Auftragsückgang bei den Baumaschinenherstellern ist insbesondere die Bauwirtschaft nach wie vor das starke Zugpferd der Konjunktur in Deutschland.

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