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Die Meldungen über den schlechten Zustand der Infrastruktur reißen nicht ab. Noch vor wenigen Jahren verursachte jedes einzelne Schlagloch einen Aufschrei. Schnell ließen die Verantwortlichen die Schadstellen ausbessern. Aus heutiger Sicht war das eine glückliche Zeit!
Denn mittlerweile gehören gar schon Brückensperrungen zu unserem Verkehrsalltag. Egal ob Bahn- oder Autobahnbrücken - Hunderte sind deutschlandweit marode.
Der große Aufschrei bleibt aber aus.
Die Politik ergibt sich in Bekundungen, künftig mehr Mittel für das Infrastrukturnetz bereitzustellen. Diese Versprechen wiederholen sich seit Jahren, ohne handfeste Konsequenzen

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Selten sind sich die Bundesländer auf breiter Front einig. Doch bei der Grunderwerbsteuer hat sich eine „Große Koalition der Länder“ etabliert: 14 der 16 Landesregierungen haben seit dem Auslaufen der bundesweit einheitlichen Regelung 2006 die Grunderwerbsteuer erhöht. Nur Bayern und Sachsen nicht.
Zwischen 1998 und 2006 musste jeder Immobilienkäufer in Deutschland, egal ob er Baugrund oder ein fertiges Haus kaufte, 3,5 Prozent der Kaufsumme zusätzlich in das Sparschwein des Finanzministers werfen.
Seit die Länder selbst den Grunderwerbsteuersatz festlegen, ist die Steuerbelastung der Immobilienkäufer und Eigenheimbauer fast

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Die Posse um den Bau des neuen Berliner Hauptstadtflughafens BER ist um einen Akt reicher: Gleich dreimal binnen weniger Tage droschen die Schlagzeilen auf den BER-Flughafenbau ein.
Zunächst kam heraus, dass der Chefplaner der unbrauchbaren Entrauchungsanlage gar kein Ingenieur ist. Davon waren zuvor Flughafenverstand und Öffentlichkeit ausgegangen. Doch nichts da. Der Mann ist Bauzeichner-Geselle.
Kurze Zeit später fand ein Angestellter der Berliner Stadtreinigung vertrauliche Geschäftsakten zum Flughafenbau. Und zwar nicht zwei oder drei Din-A-4-Bögen, sondern einen ganzen Bauschutt-Container voll. Der Container stand am

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Der Aussage der Politiker, es seien nicht genügend finanzielle Mittel vorhanden, um das Verkehrsnetz in Deutschland auf Vordermann zu bringen, schenken die Wähler schon längst kein Vertrauen mehr.
Zu recht.