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Mittlerweile unterstützen breite Bevölkerungsschichten zentrale Forderungen der Bauwirtschaft. Das ist das Verdienst der Bauverbände. Sie haben ganze Arbeit geleistet.

Endlich zeichnet sich in Deutschland ein für Infrastrukturinvestitionen positive Stimmungsklima ab. Das ergab eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Allensbach. Demnach sind derzeit zwei Drittel der Bürger der Meinung, es würde zu wenig in die Infrastruktur Deutschlands investiert werden.
Damit wächst der politische Druck auf die Verantwortlichen in der Infrastrukturpolitik. Es wird immer wahrscheinlicher, dass entsprechende Infrastrukturvorhaben

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Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat eine wohnungspolitische Offensive angekündigt. Das war im Frühsommer des letzten Jahres. Doch greifbare Ergebnisse gibt es bis heute nicht.
Dabei hatte die SPD-Ministerin versprochen, sie wolle ein Bündnis für das Bauen ins Leben rufen. Sie wolle herausfinden, wie das Bauen in Deutschland günstiger gemacht werden könne, so die Ministerin damals.
Tatsächlich wurde eine Baunebenkostensenkungskommission gebildet, und ein Bündnis für Wohnen kam im Juli letzten Jahres zu seiner konstituierenden Sitzungen zusammen. Seither wird diskutiert, debattiert und lamentiert. Ein Weg, wie Bauen in

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Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein allgemeiner Mindestlohn. 8,50  Euro stehen jedem Beschäftigten pro Arbeitsstunde zu – egal wie qualifiziert seine Tätigkeit ist.
Für die Baubranche gelten seit Jahren verbindliche Mindesttarife, die deutlich über 8,50 Euro pro Stunde liegen. Die Betriebe der Branche dachten, die Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns hätte keine Auswirkungen auf ihr Geschäft.
Weit gefehlt!
Das Bundesarbeitsministerium hat unter Führung von Ministerin Andrea Nahles (SPD) am 29. Dezember eine Verordnung zur Durchführung des Mindestlohns erlassen, die weitreichende Folgen hat.

Gastkommentar - von

Der Mindestlohn und die Bauwirtschaft – das ist eigentlich eine Erfolgsgeschichte, die 1997 begonnen hat. In der damaligen wirtschaftlichen Gesamtsituation stellte die Einführung des Mindestlohns eine wirksame Maßnahme dar, um Lohn- und Sozialstandards in der deutschen Bauwirtschaft zu schützen. Die Kontrolle der Einhaltung des Mindestlohns bei den gewerb­lichen Mitarbeitern ist daher bei uns seit Jahren selbstverständlich. Doch was uns jetzt in Bezug auf die Dokumentationspflichten im Rahmen des Mindestlohngesetzes von der Bundesarbeitsministerin am Neujahrstag auf den Tisch gelegt wurde, entbehrt jeder betriebs­praktischen

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Es ist eine unvorstellbar hohe Summe, die der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Bewegung setzen will: 315 Mrd. Euro - mehr als alle Österreicher zusammen in einem Jahr erwirtschaften.
Juncker, ehemaliger Luxemburger Regierungschef, will die Dauerkrise der südeuropäischen Staaten, die seit dem Ausbruch der internationalen Finanzkrise 2009 anhält, beenden und setzt hierbei auf Investitionen in Verkehrsprojekte und Telekommunikationsvorhaben.
Das ist ein ehrgeiziges Projekt, das an zwei Widerständen scheitern könnte: an der Eigenart der EU-Verwaltung und am Unwillen der EU-Staaten. Denn Juncker plant nicht,

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Die EU will am Bau die Luft dünn machen.
Vor wenigen Tagen hat die Europäische Kommission veröffentlicht, welche Abgaswerte künftig für Baumaschinen gelten sollen.
Es sind die strengsten Abgasgrenzwerte für mobile Maschinen und Geräte weltweit.
Den Umweltverbänden geht die geplante Reglementierung noch immer nicht weit genug.
Dabei muss man, ganz nüchtern betrachtet, zugestehen, dass die Vorgaben der EU-Kommission „sehr ambitioniert“ sind. Entsprechend reagieren auch die Herstellerverbände. Sie fordern „ausreichende Vorlaufzeiten“ und sprechen von „komplexen Herausforderungen“. Was die Wirtschaftsvertreter nicht ansprechen, ist das