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Es hat in den 1990er Jahren begonnen. Der „schlanke“ Staat kam in Mode. Überall wurden Stellen im öffentlichen Dienst gestrichen. Selbst die Polizei, Schulen, Universitäten und Krankenhäuser waren betroffen. Doch am häufigsten wurden Stellen in der öffentlichen Verwaltung gestrichen.
Gut möglich, dass die Behörden damals „aufgeblasen“ waren. Gerade der Hauptstadt Berlin wurde immer wieder vorgeworfen, über einen überdimensionierten Beamtenapparat zu verfügen. Aus historischen Gründen war das damals bestimmt zutreffend.

Doch schnell etablierte sich die Forderung nach weiteren Stellenstreichung als politischer Normalfall. Auch in den

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Der Knoten ist geplatzt, hoffentlich!
Pünktlich zur bauma gibt es gute Nachrichten für den Verkehrswegebau aus Berlin.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat seinen Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan vorgelegt – und damit die Infrastrukturpolitik des Bundes aus der Sackgasse herausgeführt.
Der Verkehrsminister will mehr Geld in Straßen, Schienen und Wasserwege investieren als jemals in Deutschland zuvor. Das Nutzen der Infrastruktur „auf Verschleiß“ ist endlich vorbei. Jahre lang hatte die Bauwirtschaft gemahnt, die niedrigen Investitionen in die Infrastruktur würden sich zu einem Risiko für den Wirtschaftsstandort

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DBU/Berlin - Wer sich aktuell einen Baucontainer besorgen will, hat damit mehr Mühe als noch vor einem Jahr: hohe Preise, geringe Auswahl und zum Teil nur geringer wertige Importware. Das ist eine Folge des Flüchtlingszustroms.
Länder und Gemeinden müssen ständig weitere Unterkünfte für Kriegsflüchtlinge bereitstellen. Die Not ist groß, die Zeit knapp. Da entscheiden sich viele Kommunen für Container-Unterkünfte.
Für die Hersteller der Container ist das ein Segen. Für die Bauunternehmen – sonst einer der treusten Kundenkreise der Container-Branche – ist diese Entwicklung keine gute.
Die Spitzen der Bauverbände sprichen davon, dass

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Der Wohnungsbau boomt, jetzt soll auch der öffentliche Bau anziehen – nur der Wirtschaftsbau kommt nicht in Tritt. Dabei wächst die deutsche Wirtschaft stabil, die Beschäftigung hat Rekordniveau erreicht, die Produktion läuft vielerorts am Limit.
Dennoch halten sich Privatunternehmen mit Investitionen in Werksgebäude und Produktionsanlagen zurück. Warum?
Zum einen sind die Aussichten der Weltwirtschaft unsicher. Auf Grund fallender Rohstoffpreise bangt die exportorientierte Industrie um ihre Umsätze.
Zum anderen wirkt sich der Fachkräftemangel aus. Nie in den letzten Jahrzehnten waren die Aussichten, passende Fachkräfte zu finden, so

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In der Bauwirtschaft läuft es gerade recht gut – und es könnte noch besser laufen: Mehr Aufträge, mehr Beschäftigung und mehr Steuereinnahmen für den Staat. All das wäre tatsächlich möglich.
Arbeit gäbe es genug zu tun: Marode Brücken, geplatzte Fahrbahndecken, Ausbau der digitalen Infrastruktur, Sanierung des Kanalsystems.
Doch immer häufiger bleiben diese Arbeiten liegen, weil keine Aufträge erteilt werden oder die Planungen stocken. Es kommt auch vor, dass erteilte Aufträge nicht ausgeführt werden können, weil die nötigen Maßnahmen der Verkehrslenkung auf sich warten lassen.
Dahinter steckt ein gravierender Personalmangel in der

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Die Bayern machen es vor, wie Energiewende richtig geht.
Mit ihrem 10.000-Häuser-Programm zeigt die Münchner Staatsregierung, wie man mit Finanzzuschüssen die energetische Gebäudesanierung vorantreiben kann.
Die Regierung unter CSU-Landesvater Horst Seehofer hat Ende Juni beschlossen, in den Jahren 2015 bis 2018 die energetische Grund- oder Teilsanierung von Gebäuden sowie den energieeffizienten Wohnneubau mit insgesamt 90 Mio. Euro zu bezuschussen. Bürger können eine Förderung von 1.000 bis 18.000 Euro erhalten. Je anspruchsvoller das Bauvorhaben, umso höher die Forderung, teilte die Münchner Regierung mit.
Dem Beispiel aus