Mittelweg zwischen Holz und Beton gefragt

. Christian Schönberg

DBU/Berlin – In Zeiten der Initiativen zu mehr Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit ist der Holzbau im Trend. Bei der Beton- und Ziegelherstellung ist der Ausstoß des als „Klimakiller“ verschrienen Kohlendioxids (CO2) beachtlich. Da kommen solche Anmerkungen gut an, wie sie beispielsweise beim höchsten in Holz-Hybrid-Bauweise errichteten Gebäude in Wien geäußert wurden: Was dort an Holz verbaut wurde, so heißt es, das wachse allein in den österreichischen Wäldern in einer Stunde und 17 Minuten natürlich nach.


Das klingt erst einmal gut. Allerdings muss dabei mitbedacht werden, dass der Holzbau in solchen Dimensionen wie in Wien

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Mit Hilfe einer VR-Brille können Messebesucher brenzlige Situationen auf Baustellen nachempfinden (Foto: BG Bau)

Dach + Holz 2020: Digitale Zukunft ist Top-Thema

. Jasch Zacharias

DBU/ Stuttgart - Auf der DACH+HOLZ International in Stuttgart lässt sich die Zukunft hautnah erleben: Vom 28. bis 31. Januar 2020 präsentieren Aussteller ihre digitalen Werkzeuge. Experten informieren in Fachvorträgen, welchen Mehrwert die

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Geht es nach der Verwaltung, wird in Freiburg künftig der Holzbau stärker als andere Bauweisen gefördert. (Foto: Pixabay)

Bauwirtschaft fordert Wettbewerb statt Ideologie

. Jasch Zacharias

DBU/Freiburg – Die einseitige Förderung des Baustoffs Holz sorgt in Baden-Württemberg erneut für Empörung bei den Unternehmen des Mauerwerks- und Betonbaus. Lief Anfang 2019 die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM) Sturm gegen

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Der Urbach-Turm auf dem Gelände der Landesgartenschau in Stuttgart. (Foto  ICD/ITKE Universität Stuttgar)

Baumaterial verformen ohne Maschinen

. Redaktion

DBU/Berlin – Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und der Universität Stuttgart stellen eine Methode vor, mit der sich Holzplatten in einem kontrollierten Trocknungsprozess ohne Maschinenkraft in eine zuvor

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Brandschutz wird überschätzt

. Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) macht sich für den Baustoff Holz in Deutschland stark. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ lobt sie dabei insbesondere die Eigenschaft des nachwachsenden Baustoffs, „atmosphärisches CO2 als Kohlenstoff dauerhaft zu speichern“. Schon 37 Fichtenschränke könnten die eigene Pro-Kopf-Emission eines ganzen Jahres an CO2 neutralisieren, rechnete sie vor. (Ob sie dabei jedoch ihre eigene als priviligierte Politikerin meint, ließ sie jedoch offen).
Noch besser für den Klimaschutz sei der Bau von möglichst vielen Holzhäusern, je höher desto besser.

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Holzbaubetriebe profitieren kräftig vom Bauboom

. Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Der Bauboom ist auch bei den Betrieben des Zimmerer- und Holzbaugewerbes deutlich spürbar: Insgesamt haben sie im vergangenen Jahr knapp 7,4 Mrd. Euro umgesetzt. Das sind fast 6,7 Prozent mehr als 2017. Für das Jahr 2019 erwartet der Holzbau in Deutschland einen weiteren Anstieg um vier Prozent. Dies geht aus dem Lagebericht 2019 des Verbands „Holzbau Deutschland“ der etwa 11.000 Zimmereibetriebe hervor.
Bauleistungen des Zimmerer- und Holzbaugewerbes werden überwiegend von privaten und gewerblichen Bauherren beauftragt. Öffentliche Auftraggeber spielen eine untergeordnete Rolle. „Holzbau Deutschland“ geht davon

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