Das Bürokratiemonster der Dokumentationspflicht

Gastkommentar - . Gastautor

Der Mindestlohn und die Bauwirtschaft – das ist eigentlich eine Erfolgsgeschichte, die 1997 begonnen hat. In der damaligen wirtschaftlichen Gesamtsituation stellte die Einführung des Mindestlohns eine wirksame Maßnahme dar, um Lohn- und Sozialstandards in der deutschen Bauwirtschaft zu schützen. Die Kontrolle der Einhaltung des Mindestlohns bei den gewerb­lichen Mitarbeitern ist daher bei uns seit Jahren selbstverständlich. Doch was uns jetzt in Bezug auf die Dokumentationspflichten im Rahmen des Mindestlohngesetzes von der Bundesarbeitsministerin am Neujahrstag auf den Tisch gelegt wurde, entbehrt jeder betriebs­praktischen

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Wohnbauboom in Berlin hält an

Regional -

DBU/Berlin – Der Wohnungsbauboom in Berlin wird sich im nächsten Jahr fortsetzen. Das sagt zumindest die Prognose voraus, die der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg Anfang Dezember vorgestellt hat.

„Der Wohnungsbau ist in der Region der Konjunkturmotor der Bauwirtschaft“, sagte Marcus Becker, Präsident des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg auf der Jahresabschlusspressekonferenz des Verbandes. Laut Prognose erwartet die Branche für das Jahr 2015 eine Zunahme des baugewerblichen Umsatzes im Berliner Wohnungsbau auf 1,1 Mrd. Euro. Gegenüber 2014 wäre das ein Plus von 4,8 Prozent.
Im abgelaufenen Jahr 2014 hat sich der

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Feierliche Eröffnung: (v.l.n.r.) Felix Pakleppa vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbe, SPD-Bundesbauministerin Barbara Hendricks, Dieter Schäfer, Deutsche Steinzeug AG, Georg Schlagbauer, Handwerkskammer München, und Stefan Thurn, Bundesverband Baustoff-Fachhandel. (Foto: DBU/Puttins)
Feierliche Eröffnung: (v.l.n.r.) Felix Pakleppa vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbe, SPD-Bundesbauministerin Barbara Hendricks, Dieter Schäfer, Deutsche Steinzeug AG, Georg Schlagbauer, Handwerkskammer München, und Stefan Thurn, Bundesverband Baustoff-Fachhandel. (Foto: DBU/Puttins)

BAU 2015: Schlüsselbranche für Klimaschutz und Energiewende

Messe - . Redaktion

München (Bayern) – Bundesbauministerin Barbara Hendricks sieht die Baubranche eng mit der Energiewende verbunden. Ansprüche an das Bauen und die Anforderungen des Klima- und Umweltschutzes seien nur scheinbar unversöhnliche Gegensätze.

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Bund will 10,8 Milliarden Euro in Verkehrswege investieren

Baupolitik -

DBU - Der Bund will im Jahr 2015 rund 10,8 Mrd. Euro in die Verkehrswege investieren, 420 Mio. Euro mehr als 2014. Das ist noch nicht genug, meinen führende Vertreter der Bauwirtschaft. „Auch im aktuellen Bundeshaushalt liegen die Investitionsmittel für die Infrastruktur deutlich unter dem tatsächlichen Bedarf“, sagte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB).

Ende November hat der Bundestag den Etat des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur verabschiedet. Dem von Alexander Dobrindt geführten Ministerium stehen 4,6 Mrd. Euro für Investitionen im

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Europäischer Kraftakt

Kommentar -

Es ist eine unvorstellbar hohe Summe, die der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Bewegung setzen will: 315 Mrd. Euro - mehr als alle Österreicher zusammen in einem Jahr erwirtschaften.
Juncker, ehemaliger Luxemburger Regierungschef, will die Dauerkrise der südeuropäischen Staaten, die seit dem Ausbruch der internationalen Finanzkrise 2009 anhält, beenden und setzt hierbei auf Investitionen in Verkehrsprojekte und Telekommunikationsvorhaben.
Das ist ein ehrgeiziges Projekt, das an zwei Widerständen scheitern könnte: an der Eigenart der EU-Verwaltung und am Unwillen der EU-Staaten. Denn Juncker plant nicht,

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Gigantische Plattform für Wissenstransfer

Verband - . Redaktion

Dortmund (Nordrhein-Westfalen) - Vom 24. bis 27. Februar 2015 findet in Kassel das 44. VDBUM-Seminar statt. Für die wichtigste und größte Veranstaltung des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik trifft die Feststellung zu: „Nichts ist beständiger als der Wandel.“ Im Streben nach ständiger Verbesserung und durch aufmerksame Auswertung der Resonanzen aus dem Mitgliederkreis wurde der Ablauf neu justiert. Was bleibt, ist der gelobte neue Tagungsort und die breitgefächerte Themenvielfalt.

 Das bei seiner Premiere im Vorjahr von allen Teilnehmern als sehr angenehm und komfortabel beurteilte Hotel „La Strada“ in

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