Keine Partei packt den Wohnungsbau umfassend an

Bundestagswahl - . Redaktion

Berlin – In Sachen Wohnungsbau ist der Blick in die Wahlprogramme der Parteien ernüchternd. Keine Partei würde die Probleme des bestehenden Wohnungsmangels und explodierender Mieten in den Griff bekommen. Vorausgesetzt, die Parteien würden sich bei ihrer Regierungsarbeit tatsächlich eins zu eins an die Wahlprogramme halten, die sie zur Bundestagswahl vorgelegt haben. Das ist das Ergebnis eines „Wahlprogramm-Checks zum Wohnungsbau“. Vorgelegt hat diesen die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“.

Das Branchen-Bündnis, in dem sich 30 Organisationen und Verbände der Architekten und Planer sowie der Bau- und Immobilienwirtschaft

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Eine Million Wohnungen zu wenig gebaut

Wohnungsbau -

DBU/Berlin – Die Wohnungsbaulücke der Jahre von 2009 bis 2016 summiert sich auf eine Million Wohneinheiten. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos in einer aktuellen Studie, die anlässlich des 9. Wohnungsbautages in Berlin vorgelegt wurde.
Einer der wesentlichen Treiber der Wohnungsnachfrage ist laut Prognos der Anstieg der Bevölkerung in Deutschland. Lebten 2011 noch 80,3 Millionen Menschen in Deutschland, stieg die Bevölkerungszahl bis Ende 2016 auf 82,8 Millionen – ein Plus von 2,5 Millionen Menschen. „Das entspricht der gemeinsamen Bevölkerungszahl von Hamburg und Frankfurt am Main“,

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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.  (Foto: Heiko Metzger)
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. (Foto: Heiko Metzger)

Politik läuft sich zur Bundestagswahl warm

Baupolitik -

DBU/Berlin – Zum ersten Mal seit den 1990er Jahren ist der Wohnungsbau wieder ein zentrales Thema im Bundestagswahl-Kampf. Vertreter aller großen Parteien nutzten daher den 9. Wohnungsbau-Tag in Berlin, der am 22. Juni in der

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Die Zu-viel-gebaut-These erntet heftige Kritik

Wohnungsbau -

DBU/Berlin – Eine vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) vorgelegte Studie ist auf vehemente Kritik aus der Bau- und Immobilienbranche gestoßen. Die Studie komme „in Sachen Wohnungsbau auf dem Land zu falschen Erkenntnissen“, sagte Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) und Koordinator der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“.
Die Immobilien-Studie des Kölner IW kommt zu dem Schluss, dass in vielen ländlichen Bereichen der Bundesrepublik in den letzten Jahren zu viel neuer Wohnraum fertiggestellt wurde. Laut DGfM ist diese IW-Analyse in „Fachkreisen auf Kritik und

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Verschlechterte Bedingungen verhindern längerfristigen Anstieg beim Neubau

Baupolitik - . Redaktion

Berlin – „Trotz der derzeit guten Geschäftslage blickt die mittelständische Immobilienbranche skeptisch in die Zukunft“, sagte BFW-Vizepräsident Frank Vierkötter bei der Vorstellung des BFW-Neubauradars in Berlin. „Fast 60 Prozent unserer befragten Mitgliedsunternehmen geben in der BFW-Konjunkturumfrage an, dass sich die Rahmenbedingungen für Neubau-Investitionen im vergangenen Jahr weiter verschlechtert haben. Gründe dafür sind der Baulandmangel sowie die fehlende Aussicht auf bessere administrative Rahmenbedingungen und weniger Hindernisse im überregulierten Wohnungsbau. Wenn die Politik hier keine Gegenimpulse setzt, gehen

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Mietpreisbremse hat versagt – Preisauftrieb bei Mietwohnungen geht weiter

Baupolitik -

DBU/Berlin – Die Mietpreisbremse ist weitestgehend wirkungslos. Zu diesem Einschätzung kommen die Wirtschaftsforscher des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln), die hierzu Daten über den Berliner Wohnungsmarkt erhoben haben. Ergebnis: Der Großteil der inserierten Mietwohnungen der Hauptstadt werden noch immer über der ortsüblichen Vergleichsmiete angeboten.

Im Jahr 2015 haben viele Städte in Deutschland die Mietpreisbremse eingeführt. In Berlin ist die gesetzliche Regelung seit dem 1. Juni 2015 in Kraft. Sie greift in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten. Hier darf die Miete von neu vermieteten Bestandsobjekten

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