Grunderwerbsteuer flutet Länderkassen

Steuerpolitik -

DBU/Berlin – Die Grunderwerbsteuer spült den Ländern so viel Geld in die Kassen wie niemals zuvor. Laut Bundesfinanzministerium haben die Ländereinnahmen durch die Grunderwerbsteuer 2017 die Rekordsumme von 13,14 Milliarden Euro erreicht – gegenüber dem Vorjahr ein Plus von fast sechs Prozent. Damit setzt sich eine Rekordjagd fort, die 2012 startete und zu mehr als einer Verdoppelung des Grunderwerbsteuer-Aufkommens binnen sechs Jahre führte. Wirtschaftsvertreter sehen die Steuerflut skeptisch und verweisen auf deren Negativfolgen. „Der Erwerb von Wohneigentum und die Bildung einer Altersvorsorge ist durch diese

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Hessen löst Investitionsstau

Regional -

DBU/Berlin – Hessen will bis 2021 rund 1,1 Milliarden Euro in die Sanierung von Straßenbrücken im Land investieren. Das teilte das hessische Verkehrsministerium Anfang Januar mit. „Wir haben begonnen, den in Jahrzehnten aufgelaufenen Sanierungsstau aufzulösen“, sagte Grünen-Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. „Noch nie ist so viel Geld in das hessische Fernkstraßennetz investiert worden wie seit 2014“, so der Minister weiter.
Im Jahr 2017 hatten die Inves­titionen mit 695 Mio. Euro ein Rekordniveau. Laut Minister Al-Wazir konnten „sogar fast 60 Millionen Euro mehr verbaut werden, als uns der Bund zu Beginn des

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600.000 genehmigte Wohnungen warten auf ihre Umsetzung

Wohnungsbau -

DBU/Berlin – In Deutschland werden viele bereits genehmigte Wohnungen nicht gebaut. Laut einer aktuellen Analyse von KfW Research und dem Berliner Wirtschaftsforschungsinstitut empirica hat sich „über die letzten Jahre ein Überhang von 600.000 Wohnungsbaugenehmigungen angehäuft.

„In der öffentlichen Debatte wird der „Schwarze Peter“ gerne den Kommunen zugeschoben, deren langwierige Genehmigungsverfahren für den Wohnungsmangel verantwortlich sein sollen. Einer empirischen Überprüfung hält dieser Vorwurf jedoch kaum Stand. Das Fertigstellungsdefizit entsteht vielmehr dadurch, dass genehmigte Bauvorhaben oftmals nur mit

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Länder wollen jährlich eine Milliarde für Städtebau

Baupolitik -

DBU/Berlin – Die Bauminister der Länder wünschen sich eine Verstetigung der Städtebauförderung des Bundes auf dem aktuellen hohen Niveau. Eine entsprechende Bitte haben die Landesfachminister auf der so genannten Bauministerkonferenz gegenüber dem Bund formuliert. Die Bundesregierung stellt aktuell eine Milliarde Euro pro Jahr für die Förderung des Städtebaus zur Verfügung. Im SPD-geführten Bundesbauministerium stößt die Bitte der Länder auf Unterstützung. So sagte Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium: „Die Verstetigung der Städtebaufördermittel, die die Bauministerkonferenz vom Bund

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Weichen für Wohnungsbau-Offensive stellen

Baupolitik -

DBU/Berlin – Das Verbändebündnis Wohnen fordert bei den laufenden Koalitionsverhandlungen im Bund den Wohnungsbau zu einem Schwerpunktthema zu machen. In dem Bündnis sind Spitzenverbände der Bau- sowie der Wohnungswirtschaft vertreten. Die Wirtschaftsvertreter appellieren an Union, FDP und Grüne, am Verhandlungstisch für eine künftige Jamaika-Koalition die Weichen zu stellen, um in Deutschland jährlich den Bau von 400.000 neuen Wohnungen zu ermöglichen. Zentrales Thema müsse dabei insbesondere auch der soziale Wohnungsbau sein, so das Verbändebündnis.

Die Verbände, darunter der Deutsche Mieterbund und die IG Bau, warnen

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Das neue „Zentralkrankenhaus Nordseeland“ in Hillerød.   (Foto: Herzog & de Meuron -­‐ Vilhelm Lauritzen Arkitekter)
Das neue „Zentralkrankenhaus Nordseeland“ in Hillerød. (Foto: Herzog & de Meuron -­‐ Vilhelm Lauritzen Arkitekter)

Dänemark sucht Bauunternehmen für Großprojekt-Offensive

Ausland -

DBU/Berlin – Klotzen statt klec­kern. Mit diesen Worten könnte man eine Serie von Großbauprojekten beschreiben, die Dänemark in den kommenden Jahren realisieren will. Allein in der Region rund um die dänische Hauptstadt Kopenhagen

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