„Die öffentliche Hand wird im Prozess unfair begünstigt“

von Gastautor

DBU/Berlin – Wer seine Forderungen vor dem Landgericht einklagen muss, hat oft einen langen Weg zu gehen. Zudem sind Gerichtskosten und Sachverständigenkosten als Vorschuss zu leisten, wofür rasch sechsstellige Beträge zusammenkommen. Umso größer fällt die Überraschung aus, wenn man erkennt, dass die öffentliche Hand als Prozesspartei von jeglichen Vorschüssen völlig befreit ist. Das regelt Paragraf 2 Gerichtskostengesetz (GKG). Der Staat kann gegen seine Bürger vor dem Zivilgericht quasi kostenlos prozessieren und muss selbst bei einer vollständigen Niederlage keinerlei Gerichtskosten und auch keine Sachverständigenkosten

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Weltrekord geglückt

DBU/Berlin  – Es wurde gekleckert, gerührt, gezittert – und schließlich auch noch  gejubelt. Das deute Nationalteam der Stuckateure darf sich seit dem 13. September 2019 zur Weltspitze zählen. Das Natonalteam hat zusammen mit den Lehrlingen und ausgelernten Kräfte des Lehrbauhofs Berlin im südlichen Stadtteil Marienfelde haben den Weltrekord für den längsten Stuckstab aufgestellt. Der Stab, der auf einer mehr als 50 Meter langen Tafel einmal rund herum gezogen wurde, maß am Ende ganze 104,27 Meter.

 

Bis zum Endergebnis wurden von den 19 Stuckateuren einige Streckenmeter mit der empfindlichen Masse zurückgelegt. „Wir

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Fehmarnbelt-Tunnel: Dänen bauen, Deutsche streiten

von Jasch Zacharias

DBU/Neumünster – Die 64. NordBau vom 11.-15. September steht ganz im Zeichen des größten Bauprojektes Nordeuropas: der Fehmarnbeltquerung. Der 18 Kilometer lange Straßen- und Eisenbahntunnel soll künftig das europäische Festland mit den Ländern Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland verbinden. Mit dem wichtigen Infrastrukturprojekt soll der gesamte Ostseeraum an wirtschaftlicher Kraft und Bedeutung gewinnen. Doch während die Dänen mit dem Bau bereits begonnen haben, ist in Deutschland das Planungsverfahren noch nicht abgeschlossen. Es wird gestritten. Unter anderem über Lärmschutz.
Dass das Großprojekt auch in Deutschland

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Brandschutz wird überschätzt

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) macht sich für den Baustoff Holz in Deutschland stark. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ lobt sie dabei insbesondere die Eigenschaft des nachwachsenden Baustoffs, „atmosphärisches CO2 als Kohlenstoff dauerhaft zu speichern“. Schon 37 Fichtenschränke könnten die eigene Pro-Kopf-Emission eines ganzen Jahres an CO2 neutralisieren, rechnete sie vor. (Ob sie dabei jedoch ihre eigene als priviligierte Politikerin meint, ließ sie jedoch offen).
Noch besser für den Klimaschutz sei der Bau von möglichst vielen Holzhäusern, je höher desto besser.

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„Energetische Sanierung fördern, Mehrbelastung vermeiden“

von Jasch Zacharias

DBU/Berlin – Die Bauwirtschaft kann in großem Maße zum Klimaschutz in Deutschland beitragen. Laut Experten können alleine durch die energetische Sanierung von Gebäuden Emissionen von etwa 3,4 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Allerdings fürchten Baugewerbe und Handwerk höhere Mehrbelastungen durch den Staat, wie etwa durch die Einführung einer CO2-Steuer.

Schon jetzt werden in Deutschland kleinere und mittlere Bauunternehmen im Vergleich zur Großindustrie derart belastet, dass ihre Gewinnmargen niedriger sind als in vielen anderen Branchen. Unter anderem durch staatliche Auflagen sowie durch im Vergleich zu anderen Ländern

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Leise und nachhaltig:Cat-Umschlagbagger

von Redaktion

DBU/Berlin - Für Einsätze, bei denen es vor allem auf hohen Materialumsatz und niedrige Betriebskosten ankommt, hat Zeppelin zwei Umschlagbagger mit kabelversorgtem Elektroantrieb entwickelt. Sowohl der MH22 mit 22 Tonnen Einsatzgewicht als

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