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von Redaktion
Zahl der in Deutschland wohnenden Menschen nimmt ab
Sogenannter Sterbeüberschuss liegt laut Statistikamt bei 300.000
Erstmals seit Jahren ist die Zahl der in Deutschland wohnenden Menschen gesunken. Laut den jüngsten Daten des Statistik-Amtes lag sie Ende vorigen Jahres bei 83,5 Millionen. Damit sank sie innerhalb von zwölf Monaten um rund 100.000 Personen.
Grund für die Verringerung ist die sogenannte natürliche Bevölkerungsbewegung: Es versterben mehr Menschen als geboren werden. Innerhalb des Jahres 2025 lag dieser Sterbeüberschuss bei 300.000.
Letztes Jahr mit Bevölkerungsrückgang war 2020
Da immer noch mehr Menschen nach Deutschland ein- als auswandern kann dieser Sterbeüberschuss meist kompensiert werden – nicht so im vorigen Jahr: Nach der Prognose der Datenbehörde lag der Zuwanderungsüberschuss bei rund 200.000 und damit, anders als in den vorhergehenden Jahren, unter dem Wert des Sterbeüberschusses.
Zuletzt hatte es 2020 einen Bevölkerungsrückgang gegeben. Auch in den Jahren 2003 bis 2010 nahm die Zahl der mit Erstwohnsitz in Deutschland gemeldeten Personen ab. Laut der aktuellen Erhebung der Vereinten Nationen soll sie – bei Annahme gleichbleibend geringer Geburtenzahl und Zuwanderungsüberschüssen – in Deutschland im Jahr 2100 bei 70,9 Millionen Menschen liegen.
von Redaktion