Newsticker

von Redaktion

27000 Menschen weniger in der Bauwirtschaft beschäftigt

Die Zahl der Beschäftigten in der Baubranche schrumpft deutlicher als in anderen Wirtschaftsbereichen. Das geht aus den neuesten Erwerbstätigenzahlen des Statistischen Bundesamts hervor, die die Behörde am 19. Mai veröffentlicht hat. Sie betreffen das erste Quartal dieses Jahres, also die Monate Januar, Februar und März 2026.

Demnach sank die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 157 000 Personen - ein Minus von 0,3 Prozent. Im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe schrumpfte die Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahresquartal weiterhin kräftig um 171 000 Personen beziehungsweise 2,1 Prozent. Im Baugewerbe sank die Beschäftigung um 27 000 Personen - ein Minus von 1,1 Prozent.

Öffentliche Dienstleistungen weisen noch Zuwachs an Beschäftigten auf

Allein Dienstleistungsbereiche verzeichneten Zuwächse. So stieg die Zahl der Beschäftigten in staatlichen Einrichtungen, Erziehung und Gesundheit gemäß dem langjährigen Aufwärtstrend weiter um 181 000 Personen und damit um anderthalb Prozent. Im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleister war ein Plus von 13 000 Personen (+1,2 %) zu verzeichnen. Dagegen ging im Bereich Information und Kommunikation die Zahl der Erwerbstätigen weiter zurück, und zwar um 24 000 Personen (-1,5 %).

Bei den Unternehmensdienstleistern, zu denen auch der Bereich Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften gehört, vergrößerte sich das Minus auf 72 000 Personen (-1,2 %). Im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe nahm die Beschäftigung um 81 000 Personen (-0,8 %) ab.

Erwerbstätigenzahl wächst seit Längerem kaum noch - und sinkt nun

Im 3. Quartal 2025 war die Beschäftigung erstmals seit dem 1. Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen, und zwar um 19.000 Männer und Frauen. Der vorherige Beschäftigungsanstieg im Vorjahresvergleich nach der Corona-Krise hatte seinen Höhepunkt im 2. Quartal 2022 (+679 000 Personen; +1,5 %). Danach flachte er immer weiter ab. Im 2. Quartal 2025 war das Vorjahresniveau nur noch um 15 000 Personen (0,0 %) überschritten worden.

von Redaktion

Zurück