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von Redaktion

Wienerberger erhöht zum 1. Juni seine Preise

Kostenaufschläge um bis zu acht Prozent angekündigt - Wesentlicher Preistreiber soll Erdgas sein

Der Baustoffhersteller Wienerberger hat Preiserhöhungen angekündigt. Demnach zwingen gestiegene Rohstoffpreise seit Beginn des Krieges im Nahen Osten zu diesem Schritt. Den größten Einfluss hat dabei Erdgas als zentraler Energieträger und wesentlicher Preistreiber in der Produktion. Parallel steigen die Preise für produktionsrelevante Materialien wie Rohstoffe, Zuschlagstoffe und Verpackungen.

Ergänzend zu der bereits im Januar angekündigten Preiserhöhung zum 1. April gibt es demnach folgende Preiserhöhungen: Ton-Flächenziegel, darunter Pressdachziegel und Biberschwanzziegel, um plus sieben Prozent, Beton-Flächensteine um plus zwei Prozent und Dachbahnen um plus acht Prozent. Poroton–Hintermauerziegel steigen im Preis ebenfalls um acht Prozent. Bei "Kamtec"–Schornsteinsystemen klettert der Preis um vier Prozent. "Penter"–Pflasterklinker sollen fünf Prozent mehr kosten. "Terca"–Fassadenlösungen haben einen Aufschlag von rund fünf Prozent.

Bestellungen, die bis spätestens zum 31. Mai zur Auslieferung kommen, werden zu den aktuellen Konditionen beziehungsweise zu den ab 1. April gültigen Konditionen abhängig von der Warenverfügbarkeit und unseren Logistikkapazitäten verrechnet. Bereits bestätigte und mit der Belieferung gestartete Projekte wird Wienerberger bis zum 30. September zu den vereinbarten Produktpreis-Konditionen zur Abwicklung bringen. Für Neuprojekte, welche nach dem 31. Mai zur Auslieferung kommen, kommen die obig beschriebenen Neu-Konditionen mit Stichtag 1. Juni zur Anwendung.

von Redaktion

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