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von Redaktion

Verkehrsministerium fördert E-Ladesäulen an Wohnblöcken und Bürobauten

Antragsberechtigt neben Wohnungsbaugesellschaften auch kleine und mittlere Unternehmen

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) startet heute ein neues Förderprogramm zum Aufbau von Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern. Ziel ist es, den Zugang zu Lademöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner der rund 20 Millionen Wohnungen in Mehrparteienhäusern zu verbessern. Zu diesen Wohnungen gehören zirka neun Millionen Stellplätze. Ein Großteil davon ist noch nicht mit Ladeinfrastruktur ausgestattet – das Potenzial für den Ausbau von Ladeinfrastruktur ist erheblich.

Gefördert werden sowohl die Anschaffung als auch die Installation privater Ladeinfrastruktur, zum Beispiel Wallboxen einschließlich der erforderlichen technischen Komponenten. Auch Netzanschlüsse und notwendige bauliche Maßnahmen sind förderfähig. Anträge können ab 15. April bis 10. November 2026 gestellt werden.

Bis zu 500 Millionen Euro bereitgestellt

Das Förderprogramm stellt ein Gesamtvolumen von bis zu 500 Millionen Euro bereit. Die Ladeleistung pro Ladepunkt darf maximal 22 Kilowatt betragen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass mindestens 20 Prozent der Stellplätze eines Mehrparteienhauses vorverkabelt beziehungsweise mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert werden.

Antragsberechtigt sind Wohnungseigentümergemeinschaften, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Privateigentümer von vermietetem Wohneigentum und Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienunternehmen mit größerem Wohnungsbestand.

Die Anträge der ersten beiden Gruppen werden unmittelbar nach Antragseingang bearbeitet, die Förderung erfolgt nach Bewilligung als Festbetrag.

von Redaktion

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