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von Redaktion

Unerwarteter Einbruch der Baukonjunktur in Nordamerika und Großbritannien

EBITDA sinkt von 253 auf 230 Millionen Euro

Die schwache Baukonjunktur in Nordamerika und dem Vereinigten Königsreich hat Wienerberger den Konzerngewinn im zweiten Quartal verhagelt. Unter dem Strich standen 230 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte es im zweiten Quartal noch einen Gewinn von 253 Millionen Euro gegeben.

Wegen der "anhaltenden globalen makroökonomischen Herausforderungen" sprach der Baumaterial-Hersteller von einem "soliden Ergebnis". Die schwache Wohnungbaunachfrage in den Staaten, in Kanada und Großbritannien hat ihn aber auf den falschen Fuß erwischt. Der Konzern sprach von einer dort "unerwartet schwachen Nachfrage" und macht insbesondere die Unsicherheiten in Zeiten des Kriegseintritts der USA gegen den Iran mitverantwortlich für die Lage.

Kompensiert werden konnte der Einbruch in den eigentlich als robust eingestuften Märkten mit mehr Aufträgen in den Bereichen Infrastruktur und Renovierung. Das führte zu einem wachsenden Umsatz, der aber vor allem von Zukäufen getragen wurde. Er lag im zweiten Quartal bei insgesamt 1,4 Milliarden Euro und damit um 200 Milliarden Euro höher als in den Monaten April bis Juni 2025.

von Redaktion

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