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von Redaktion

Stark Group kämpft mit Einbruch der europäischen Baukonjunktur

Mit Nettoumsatz von 7,8 Milliarden Euro ein bereinigtes EBITDA von 369 Millionen Euro erzielt

Der Wachstumskurs der Stark Group ist im Geschäftsjahr 2024/25 ausgeblieben. Das Unternehmen vermeldete einen Nettoumsatz von 7,8 Milliarden und ein bereinigtes EBITDA von 369 Millionen Euro.

"Tiefster und längster Abschwung seit den 1990er Jahren"

Trotz gestiegener Marktanteile in allen Märkten bremste der europäische Markt das Unternehmen aus. "Angesichts der Abschwächung von Wirtschaft und Bausektor in Deutschland hat sich der mehrjährige Rückgang im europäischen Baugewerbe als der tiefste und längste Abschwung seit den 1990er Jahren erwiesen", heißt es in der Mitteilung vom 12. November.

Auf das bereinigte EBITDA wirkten sich Transformationskosten in Höhe von 81 Millionen Euro aus, insbesondere im Zusammenhang mit den jüngsten großen Akquisitionen des Unternehmens in Großbritannien und seiner digitalen Transformation.

Sören P. Olesen: "Entwicklungen in Deutschland haben zu historischem Einbruch auf europäischem Markt geführt"

Søren P. Olesen, CEO der Stark Group, sagte, er würde in einem normalen Jahr mit der wirtschaftlichen Performance nicht zufrieden gewesen sein. "Doch die Entwicklungen in Deutschland haben zu einem historischen Einbruch im europäischen Bauwesen geführt – wie es ihn seit 30 Jahren nicht mehr gegeben hat" so Olesen. Dennoch habe Stark in allen Märkten Marktanteile gewonnen. "Ich freue mich, sagen zu können, dass es uns dies gelungen ist", so Olesen: "Da sich die Märkte von negativen Wachstumsraten erholen, müssen auch wir Wachstum und eine verbesserte Rentabilität erzielen.“

von Redaktion

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