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von Redaktion
Sondervermögen hilft: Mehr Aufträge für ostdeutsche Bauunternehmen
Zwischen Januar und Juni hat sich die Zahl der Auftragseingänge im ostdeutschen Bauhauptgewerbe um 11,1 Prozent auf ein Volumen von nahezu zwölf Milliarden Euro gesteigert. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. „Am Ende des ersten Halbjahres 2026 verzeichneten die Bauunternehmen insgesamt eine stabilere Nachfrageentwicklung als im Vorjahr, was vor allem auf erste Umsetzungsmaßnahmen aus den Mitteln des Sondervermögens zurückzuführen war“, erklärte Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Ost e. V. (BIVO).
Eine besonders starke Dynamik zeigte der Öffentliche Bau. Hier kletterte das Auftragsvolumen nominal um 22,0 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro, wobei der Straßenbau einen Zuwachs von 13,8 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro aufwies. Starke Zugewinne verbuchte auch der Wohnungsbau, in dem die Aufträge nominal um 19,5 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro anstiegen. Im Wirtschaftsbau erhöhten sich die Bestellungen hingegen nominal nur um 1,0 Prozent auf 5,5 Mrd. Euro, was im Vorjahresvergleich ein reales Minus ergab.
von Redaktion
Erschienen in Ausgabe: online