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von Redaktion

Rahmenvereinbaung zum Seriellen Sanieren soll energetische Aufwertung von Gebäuden beschleunigen

Bundesministerien unterstützen europaweite Ausschreibung

Energetische Sanierungen sollen künftig schneller, planbarer, digitaler und bezahlbar umgesetzt werden können. Dafür haben Wohnungswirtschaft und Bauindustrie die europaweite Ausschreibung für die neue GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ gestartet.

Die Rahmenvereinbarung soll Wohnungsunternehmen den Zugang zu verlässlichen, qualitativ hochwertigen und wirtschaftlich planbaren Sanierungslösungen aus einer Hand erleichtern. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und die Deutsche Energie-Agentur (dena) entwickeln das Vorhaben gemeinsam und in Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschafts- und dem Bundesbauministerium.

Die Bekanntmachung wurde auf TED, der zentralen EU-Plattform für öffentliche Ausschreibungen, veröffentlicht. Für Wohnungsunternehmen soll die Rahmenvereinbarung den Zugang zu erprobten und skalierbaren Sanierungslösungen vereinfachen, Vergabe- sowie Planungsprozesse strukturieren und beschleunigen sowie Qualität, Kosten und Umsetzung verlässlicher planbar machen.

So läuft das Ausschreibungsverfahren

Im ersten Schritt reichen interessierte Unternehmen ihre Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb ein. Erfolgreiche Bewerber werden anschließend zur Abgabe eines oder mehrerer Angebote aufgefordert.

Die Ausschreibung umfasst vier Angebotsregionen und vier Fachlose: die energetische Sanierung der Außenwand sowie Sanierungen auf den Effizienzhaus-Niveaus EH85, EH70 und EH55. Die Angebote können anhand von fünf Stellvertretergebäuden kalkuliert und konkretisiert werden.

von Redaktion

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