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von Redaktion

Porr mit Auftragsbestand von mehr als 10 Milliarden Euro

Konzernergebnis stieg im ersten Quartal vor Abschreibungen (EBITDA) um drei Prozent auf 66,8 Millionen Euro

Der Baukonzern Porr ist weiterhin auf Wachstumskurs. Der Auftragsbestand konnte um 14,7 Prozent gesteigert werden. Auch im Konzernergebnis hat Porr zugelegt. Es stieg im ersten Quartal vor Abschreibungen (EBITDA) um drei Prozent auf 66,8 Millionen Euro

Zu den wesentlichen Neuaufträgen im ersten Quartal 2026 zählen mehrere Infrastrukturprojekte in Polen. Für die S6-Westumfahrung von Stettin übernimmt Porr den Abschnitt zwischen Kołbaskowo und Dołuje nach dem Design & Build-Prinzip. Darüber hinaus wurde sie mit der Planung und dem Ausbau der Nationalstraße DK25 zwischen Konin und Rychwał beauftragt.

Im deutschen Spezialtiefbau beteiligt sich Porr nun am Bau der Fehmarnsundquerung, während im Wohnbau bereits wieder erste mittelgroße Aufträge in Österreich gewonnen werden konnten – unter anderem in Wien und Villach. Wesentliche Neuprojekte kamen ebenso aus dem Industrie- sowie aus dem Bau von Bildungseinrichtungen.

"Die ausgezeichnete Auftragssituation beweist, dass die europäische Bauwirtschaft zu Jahresbeginn 2026 weiterhin von einer soliden Nachfrage geprägt ist", teilte das Unternehmen mit. Global nähmen die Unsicherheiten durch den Iran-Krieg, steigende Energiepreise und mögliche Lieferkettenstörungen aber wieder deutlich zu. Porr sieht jedoch nach wie vor keine wesentliche Belastung ihrer Projektmargen durch Material-, Stahl-, Zement-, Diesel- oder Energiepreise, da direkte baubezogene Kosten weitergegeben werden können. Zudem können Preisrisiken durch Vertragsstrukturen, aktives Risikomanagement, Preisgleitklauseln sowie gezielte Beschaffungs- und Absicherungsmaßnahmen reduziert werden.

von Redaktion

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