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von Redaktion

NRW-Wohnungsbau sinkt 2025 - aber nicht so stark wie der Bundesdurchschnitt

Alexander Rychter: "Gut ausgestattete Wohnraumförderung für den Wohnungsbau ein Sicherungsnetz"

Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, sieht mit Sorge auf die sich vergrößernde Wohnungsbaulücke in Nordrhein-Westfalen: „Vergangenes Jahr sind in NRW etwa 9.000 Wohnungen zu wenig fertiggestellt worden", teilte er Ende Mai mit: "Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir brauchen, um bezahlbares Wohnen sicherzustellen.“

Laut Statistischem Landesamt IT.NRW sind im vergangenen Jahr 37.185 Wohnungen fertiggestellt worden. Nach einer aktuell geltenden Wohnungsbedarfsprognose des Landes müssten jedes Jahr 46.000 Wohnungen gebaut werden, um den Bedarf zu schließen.

Positiv sieht Rychter jedoch, dass der Rückgang der Fertigstellungszahlen in NRW geringer ausfällt als im Bundesdurchschnitt. Im vergangenen Jahr lag der Rückgang in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu 2024 bei 9,4 Prozent, deutschlandweit bei 18 Prozent. „Dieser Unterschied zeigt, dass Politik etwas bewirken kann. In NRW ist die gut ausgestattete Wohnraumförderung für den Wohnungsbau das Sicherungsnetz. Ohne diese Förderung stünde das Land deutlich schlechter da“, so Rychter.

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