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von Redaktion
Bauer firmiert jetzt als KGaA
Investitionen in Höhe einer halben Milliarde Euro bis 2030 angekündigt
Aus der Bauer AG ist am 29. Juli die Bauer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) geworden. Die Hauptversammlung (HV) hat dem Vorschlag der Umwandlung in eine andere Rechtsform mit einer Mehrheit von 98,04 Prozent des vertretenen Grundkapitals zugestimmt.
Das Unternehmen stellt sich damit auch für die Zukunft neu auf. Zur langfristigen Investitionsagenda gehört das Ziel, bis 2030 rund eine halbe Milliarde Euro in die industrielle Leistungsfähigkeit, die internationale Kundennähe sowie die technologische Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stecken. Schwerpunkte bilden Investitionen in moderne Infrastruktur, Produktions- und Logistikstrukturen, weitere Automatisierung und Digitalisierung sowie den Ausbau internationaler Service- und Kundenstandorte.
Bekenntnis zum Standort Schrobenhausen
Diese Ausgabenagenda gilt zugleich Bekenntnis zur Stammregion Schrobenhausen. Am Standort Aresing sollen bis Ende 2027 neue Logistik- und Produktionskapazitäten sowie ein modernes Kunden- und Trainingscenter entstehen. Damit will das Unternehmen "die industrielle Basis von Bauer Maschinen nachhaltig stärken", wie es nach der HV hieß.
Die Mehrheitsaktionärsfamilie Doblinger unterstützt diese Strategie: "Das klare Bekenntnis der Familie Doblinger zur Bauer-Gruppe und ihrer langfristigen Entwicklung bildet einen wichtigen Stabilitätsanker für die kommende Unternehmensphase", hieß es in der HV-Mitteilung.
von Redaktion