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von Redaktion

Auftragsvolumen im Osten ist 2025 um 15,9 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro gestiegen

Im Jahr 2025 erzielte das ostdeutsche Bauhauptgewerbe bei der Auftragsentwicklung real ein positives Ergebnis und die Umsätze lagen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das berichtet die Bauindustrie Ost mit Verweis auf neueste Zahlen des Statistischen Bundesamts. So belief sich das Gesamtauftragsvolumen des ostdeutschen Bauhauptgewerbes im vorigen Jahr auf rund 22,4 Mrd. Euro und lag damit nominal um 15,9 Prozent über dem Vorjahreswert.

Den stärksten nominalen Zuwachs verzeichnete der Wohnungsbau. In diesem Segment beliefen sich die Aufträge auf 3,5 Mrd. Euro, was einem Plus von 29,3 Prozent gegenüber 2024 entsprach. Ebenfalls dynamisch entwickelte sich der Wirtschaftsbau. Der Auftragseingang erreichte hier 10,9 Mrd. Euro und lag damit nominal 26,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Öffentlichen Bau verblieben die Bestellungen bei einem Volumen von 8,0 Mrd. Euro nominal in etwa auf dem Vergleichswert des Vorjahres (-0,2 Prozent), real darunter. Im Straßenbau verringerten sich die Order um 6,4 Prozent auf 3,7 Mrd. Euro. „Die Stagnation im Öffentlichen Bau verdeutlicht die strukturelle Schwäche der ostdeutschen Baukonjunktur, da die Bautätigkeit damit weiterhin überwiegend von der privaten Nachfrage getragen wird“, merkte Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverband Ost, an.

 

von Redaktion

Erschienen in Ausgabe: online

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