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von Redaktion

Amprion verlegt Kabel erstmals mit der "Simo Clear Weld"-Technologie

Bei erdverlegten Hochspannungskabeln geht es mit neuartiger Technologie schneller zu

Beim Netzausbau für die Energiewende ist erstmals bei einem Großprojekt die "Simo Clear Weld"-Technologie von Simona eingesetzt worden.

Beschleunigt wurde damit das Verlegen von Hochspannungskabeln in der Erde. "Simo Clear Weld" ist eine Verbindungstechnik für Kunststoffrohre. Mit ihr gelingen bis zu 60 Schweißnähte pro Tag - und damit doppelt so viel wie bisher.

Amprion ist der erste große Übertragungsnetzbetreiber, der darauf setzt. Das Einsatzgebiet bezieht sich auf das BBPIG-Vorhaben 6 im Norden Deutschlands. Ausgeführt hat die Arbeiten PPS Pipeline Systems aus Quakenbrück.

Laut Simona-Abteilungsleiter Holger Wobito gingen der Einführung der neuen Technologie drei Jahre Entwicklungszeit voraus. Neben der Verdoppelung der Schweißleistung müsse mit "Simo Clear Weld" auch keine Naht mehr nachbearbeitet werden. Auch der Personaleinsatz lasse sich einschränken. Nicht zuletzt gebe es deutlich reduzierte Kosten gegenüber Steckmuffenlösungen.

 

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