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v.l.  Dr. Matthias Frederichs und Murray Rattana-Ngam. (Foto: Bundesverband Ziegel)

Ziegelindustrie setzt auf Forschung und Entwicklung

Murray Rattana-Ngam, Vorstandsvorsitzender des Instituts für Ziegelforschung Essen und Matthias Frederichs, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindusrie im Doppelinterview

DBU/ Berlin - Wissenschaftlich-technischer Fortschritt sowie die schnelle praktische Anwendung von gewonnenen Erkenntnissen sind entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg – heute mehr denn je. Über den Stellenwert von Forschung und Entwicklung für die deutsche Ziegelindustrie sprachen Murray Rattana-Ngam, Vorstandsvorsitzender des Instituts für Ziegelforschung Essen und Dr. Matthias Frederichs, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Ziegelindustrie sowie der Forschungsgemeinschaft der Branche, in einem Doppelinterview.

Wie wichtig ist Forschung und Entwicklung für die Ziegelindustrie?

Matthias Friedrich: Enorm wichtig. Die Ziegelindustrie ist diesbezüglich gut aufgestellt. Die Investitionsquote unserer Branche liegt bei rund fünf Prozent. Zum Vergleich: Das verarbeitende Gewerbe gibt dafür zwischen drei und vier Prozent aus. Forschung und Entwicklung wird sowohl in den Unternehmen direkt als auch darüber hinaus betrieben, etwa im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der industriellen Forschungsgemeinschaften (AiF). Damit partizipieren wir von der öffentlichen Forschungsförderung. Aus unserer Sicht liegen die langfristigen Schwerpunkte in der Optimierung der energieintensiven Produktion und dem Heben weiterer Potenziale zur Senkung des CO2-Ausstoßes.

Murray Rattana-Ngam: Das kann ich nur unterstreichen. Was kaum jemand weiß: Die Ziegelindustrie betreibt eine eigene Forschungseinrichtung, das Institut für Ziegelforschung Essen (IZF), und das schon seit 1952. 18 der insgesamt 21 Mitarbeiter sind wissenschaftlich tätig, arbeiten in den Einrichtungen des Instituts, in Laboren und an Prüfständen. Seit 1969 hat das IZF fast 100 Forschungsvorhaben zum Themenfeld Energieeffizienz abgeschlossen, ca. 20 allein in den vergangenen zehn Jahren. Die Mitglieder des Trägervereins sind Unternehmen der grobkeramischen Industrie, des Anlagenbaus sowie Industrie- und Fachverbände. In meiner Funktion als Geschäftsführer des Ziegelwerks Bellenberg übernahm ich 2017 das Ehrenamt des Vorstandsvorsitzenden.

Das ganze Interview lesen Sie  in unserer Print-Ausgabe Juli 2020 oder als E-Paper.

 

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Erschienen in Ausgabe: online

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