von Redaktion
Zeppelin Rental setzt Programm zur Vernetzung von Baustellengeräten um
„MiC 4.0 – Machines in Construction“ vom VDBUM mitinitiiert
Durchdigitalisierte Produkte werden immer gefragter. Mit ihnen lässt sich die Baustelle effizient gestalten. Gleichzeitig wird diese Effektivität durchschaubarer und berechenbarer, da transparenter Zugriff auf Nutzungsdaten möglich ist.
Die Grundlage bildet ein herstellerunabhängiges, maschinenübergreifendes Datenverständnis für die Kommunikation zwischen Trägermaschinen und Anbaugeräten. Daran arbeiten derzeit sowohl die Baumaschinen- als auch die Baubranche. Federführend dabei ist der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB). Ihr Ziel: Dieses „MiC 4.0 – Machines in Construction“ genannte Programm auf die Baustellen bringen.
Zeppelin Rental (ZRD) setzt es bereits um. Mit dem Mobilbagger „EW100-2“ von Wacker Neuson führt der Branchenführer nun das erste Produkt mit „MiC-4.0“-Schnittstelle ein. „Auch wenn sich das Thema noch in der Entwicklung befindet, glauben wir an seine hohe Relevanz in der Zukunft“, so Martin Sebestyén, Bereichsleiter Flottenmanagement und Pricing bei Zeppelin Rental. „Deshalb stellen wir mit dem neuen Mobilbagger schon heute einen konkreten Maschinenbezug her.“
Der „EW100-2“ kann mit den bei ZRD verfügbaren Standard-Anbaugeräten, aber auch mit einem Tiltrotator sowie einer Palettengabel arbeiten. „Das Zusammenspiel zwischen Maschine und Anbaugerät – inklusive der hydraulisch verstellbaren Zinken der Stapeleinrichtung – wird für ein Maximum an Arbeitssicherheit über ‚MiC 4.0‘ gesteuert“, erläutert der Flottenmanagement-Leiter für die ZRD-Baumaschinen, Markus Stangl: „Bediener werden durch eine automatische Einstellungserkennung und wertvolle Zusatzinformationen unterstützt“, sagt er.
Auch im Bereich der Höhenzugangstechnik hat Zeppelin Rental das Angebot erweitert: Die Personenbauaufzüge „Geda 1500 Z/ZP“ kommen ausgerüstet mit der IoT-Box „Premium“ zum Kunden. IoT steht für das Internet of Things – die Vernetzung von Material und Gegenständen. An der Entwicklung der digitalen Lösung hatte ZRD maßgeblichen Anteil. Im Bereich Baulogistik sind die Aufzüge zur digitalen Steuerung schon seit längerem an die Zutrittskontrollsoftware „InSite 4.0“ angeschlossen: Die erfassten Daten über Fahrten, deren Dauer sowie Nutzer laufen im System ein, um eine Dokumentation sowie die verursachergerechte Verrechnung sicherzustellen.
Im Einsatz ohne „InSite 4.0“ ermöglicht die IoT-Box „Premium“ ebenfalls ein Plus an Sicherheit, Transparenz und Effizienz: So können beispielsweise für die Nutzung benötigte RFID-, also digitale Identifikations-Karten nur an Personen vergeben werden, die zur Bedienung befähigt wurden. Die Folgen sind weniger unbefugte Zugriffe oder Vandalismus und damit reduzierte Schäden. Auch die Auslas-tung der Aufzüge lässt sich leichter auswerten.
Foto: Zeppelin Rental
von Redaktion