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Die Nachfrage im Wohnungsbau ist zurzeit deutlich höher als im Wirtschaftsbau. (Foto: Pixabay)

ZDB: Nachfrage geht im September zurück

ZDB-Mitgliedsfirmen bewerten Geschäftslage im Verhleich zum Vormonat als "unverändet"

DBU/Berlin - Die Mitgliedsbetriebe des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB)  bewerten die Geschäftslage im September im Vergleich zum Vormonat weitgehend unverändert. So wird die Wirtschaftslage im Wohnungsbau weiter überwiegend mit „gut“ beschrieben, in den übrigen Bausparten aber nur mit „befriedigend“ beurteilt.Zu dieser Einschätzung dürfte insbesondere die Auftragslage beigetragen haben. Eine unverändert hohe Nachfrage wird im Wohnungsbau gesehen. Anders im Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau. Hier überwiegen nun die rückläufigen Meldungen.

Auftragsbestände geben nach

Auch die Auftragsbestände geben ein weiteres Mal nach. Sie erreichen im Hochbau nur noch knapp 3,5 Monate (Vormonat 3,5 Monate) und gehen im Tiefbau auf 2,8 Monate zurück; (Vormonat 3 Monate). Wie bereits im August werden damit derzeit mehr Aufträge abgearbeitet, als neue hereinkommen. Nur im Wohnungsbau werden die Auftragsbestände noch als „groß“ beschrieben. Im Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau reichen die Urteile von „ausreichend“ bis „zu klein“.

Die Geräteauslastung hat im Hochbau von 75 Prozent im August auf über 80 Prozent im September zugelegt. Im Tiefbau hat die Auslastung bei 72 Prozent gehalten. Beschäftigung und Bautätigkeit werden gegenüber dem Vormonat als „unverändert“ beschrieben. Saisonbedingt müssten die Werte üblicherweise ansteigen. Die Geschäftstätigkeit für die nächsten Monate wird ebenfalls überwiegend unverändert erwartet. Meldungen zu zunehmender Geschäftsentwicklung einerseits und abnehmender andererseits halten sich daneben etwa die Waage.Die Investitionstätigkeit ist größtenteils auf Ersatzbeschaffungen ausgerichtet. Rationalisierungsinvestitionen werden vereinzelt gemeldet.

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Erschienen in Ausgabe: online

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