von Jasch Zacharias
Zahl der Baugenehmigungen steigt, viele Wohnungsprojekte werden dennoch verschoben
Studie belegt Neubau-Paradox: Branche leidet unter steigenden Kosten und großer Verunsicherung
Vom Statistischen Bundesamt gemeldete 63.500 Baugenehmigungen im ersten Quartal, ein Plus von 14,5 Prozent, lassen eine Erholung im Wohnungsbau annehmen. Doch eine neue Studie schockt postwendend die Branche: Immer mehr Unternehmen verschieben Projekte, weil sie unrentabel sind.
Die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) bezeichnen es als Neubau-Paradox: Die Wohnungsbauwirtschaft steckt trotz der Baugenehmigungen noch immer in der Krise: 91 Prozent der befragten Unternehmen leiden unter steigendem Kostendruck.
Die schwindend geringe Gewinnmarge sowie strenge Vorgaben, unsichere Förderbedingungen und darüber hinaus die Verunsicherung durch die Folgen des Iran-Kriegs mit Lieferproblemen und Inflationsängsten sorgen dafür, dass immer mehr Bauprojekte verschoben oder gestoppt werden. Und das, obwohl die Nachfrage nach Neubau ungebrochen groß ist und in vielen deutschen Städten eine jahrzehntelang nicht mehr gekannte Wohnungsnot herrscht.
bsp]
(Foto: Pixabay)
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von Jasch Zacharias
Erschienen in Ausgabe: Jiuni 2026 | Seite01