Geschäftsführer Christian Wörmann (Foto: Dietmar Puttins)

Wörmann deckt das komplette Anhänger-Spektrum ab

Nutzfahrzeug-Hersteller feiert nächstes Jahr sein 55-jähriges Bestehen

Im kommenden Jahr feiert der Anhänger-Hersteller Wörmann aus Hebertshausen bei Dachau sein 55-jähriges Bestehen. Schon seit 2006 nimmt das Unternehen regelmäßig an der GaLaBau in Nürnberg teil und erfuhr dort auch in diesem Jahr erneut viel Kundenzuspruch. „Unsere Besucher sind allesamt Fachleute aus dem GaLaBau“, freut sich Geschäftsführer Christian Wörmann, den der BAUUNTERNEHMER am ersten Messetag aufsuchte. „Wir haben heute schon mehr gute Gespräche führen und auch schon mehr Abschlüsse tätigen können als um die gleiche Zeit bei der letzten GaLaBau.

In der Regel suchen GaLaBau-Kunden bei Wörmann einen Maschinen-Transport-Anhänger oder einen Kippanhänger. Sehr gut nachgefragt, sagt der Geschäftsführer, werden vor allem Dreiseitenkippanhänger bis 3,5 Tonnen im Pkw-Bereich und Fahrzeuge im druckluftgebremsten Bereich von 10,5 bis 18 Tonnen.
Christian Wörmann: „Viele Kunden möchten aber auch ihre Arbeiten mit einem einzigen Anhänger ausführen. Dafür haben wir unzählig verschiedene Modelle, sei es im Pkw-Anhänger-Bereich oder im Lkw-Anhänger-Bereich, wo wir diesem Wunsch entsprechen können: Mit Kippfahrzeugen, die beispielsweise über einschiebbare Auffahrschienen verfügen, sodass Kunden neben Materialien zugleich eine Maschine mittransportieren können.“
Ein sehr gängiger Anhänger im druckluftgebremsten Bereich ist bei Wörmann der „GALA exclusiv“, ein Dreiseitenkippanhänger mit einschiebbaren Aluminium-Auffahrtrampen, die bis auf zehn Tonnen augelegt sind.

Zu den Neuvorstellungen auf dem Wörmann-GaLaBau-Stand zählten neben neuen Anhängern, wie etwa einem DEBRIS-Absetzcontainer-Anhänger, den man auch als Kipper mit verschiedenen Mulden nutzen kann, ausgeklügelte neue technische Details.

Beispiel: Verzurr-Vorrichtungen, die in der Ladefläche eines Dreiseiten-Kipper integriert sind. Christian Wörmann: „Wir nennen es das Topfix-System, bei dem sich serienmäßig zwölf versenkte Zurrbügel in der Ladefläche befinden, die man ausklappen kann. Wer damit Maschinen befördert, hat beste Ladungssicherungsmöglichkeiten und bei normalen Transporten, etwa von Kies und Sand, keine störenden Unebenheiten im Anhängerboden.“

Der Hersteller deckt das komplette Anhänger-Spektrum ab – vom 400-Kilogramm leichten Anhänger bis hin zu einem 40 Tonnen druckluftgebremsten Lkw-Anhänger. Das Wörmann-Produktportfolio ist dabei sehr breit in den Bereichen Freizeit und gewerbliche Nutzung gefächert. Der Geschäftsführer schätzt, dass Fahrzeuge „speziell für den Baubereich insgesamt etwa 18 bis 20 Prozent unseres Umsatzes ausmachen“.

Regelmäßig veranstaltet Wörmann sogenannte „Anhängermessen in seiner „Anhänger-Welt“ – im Vertriebszentrum in Ebertshausen. „Das ist eine ganze wichtige Veranstaltung für uns“, sagt Christian Wörmann, „weil wir dort den Kunden wirklich viel zeigen können. Wir haben über 50.000 m² Ausstellungsfläche und mehr als 2.000 Anhänger am Lager – seien es neue oder gebrauchte.
Eine zweite Wörmann-Niederlassung befindet sich in Wallersdorf naher Landau an der Isar, direkt an der A92. Auch dort findet man auf 20.000 m² Ausstellungsfläche Anhänger für jede Transportaufgabe.

Erschienen in Ausgabe: Seite 22| November 2018

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