von Jasch Zacharias

Wacker-Neuson-Gruppe wächst zweistellig

Baukonzern prognostiziert nach der bauma glänzendes Geschäftsjahr

DBU/Berlin – Die Wacker Neuson Group, führender Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen, ist mit einem Umsatzplus von 17,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahrszeitraum auf 434,6 Mio. Euro ins Jahr 2019 gestartet. Auch bei der Profitabilität konnte der Konzern deutlich zulegen: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 31,3 Prozent auf 30,2 Mio. Euro (Q1/18: 23,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erreichte 6,9 Prozent, ein Plus von 70 Basispunkten im Vergleich zum Vorjahresquartal.
„Unsere Produkte und Dienstleistungen werden stark nachgefragt und haben uns in vielen Ländern zu Marktanteilsgewinnen verholfen“, kommentiert Martin Lehner, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE die neuesten Zahlen. Allerdings musste der Konzern laut Lehner im Jahr 2018 auch mit erheblichen Engpässen in der weltweiten Lieferkette zu kämpfen. Diese Situation habe sich inzwischen deutlich verbessert.
Das Umsatzwachstum von Wacker Neuson wurde von zweistelligen Steigerungsraten in allen drei Berichtsregionen getragen. In der Region Europa, in der die Unternehmensgruppe rund drei Viertel ihrer Umsätze erzielt, wuchsen die Erlöse um 18,3 Prozent auf 316,7 Mio. Euro. Stark beschleunigen konnte der Konzern u. a. in England, wo insbesondere bei Baggern und Dumpern hohe Wachstumsraten mit Marktanteilsgewinnen erreicht werden konnten. Deutlich überproportional legte auch das Geschäft mit Maschinen für die Landwirtschaft zu. Der Umsatz mit Rad- und Teleskopladern der Marken Weidemann und Kramer wuchs hier um 42,2 Prozent auf 74,1 Mio. Euro.
Nach einer erfolgreichen bauma 2019 in München mit sehr positivem Kundenfeedback rechnet man in der Konzernzentrale mit weiteren guten Geschäften. „Die auf der Messe geführten Gespräche haben uns gezeigt, dass wir mit unseren Neuentwicklungen auf dem richtigen Weg sind, um den Erfolg der Wacker Neuson Group nachhaltig auszubauen“, so Lehner. Der Konzernvorstand bestätigt zudem seine Prognose aus dem März: So möchte man Ende des Jahres einen Umsatz von etwa 1.8 Mrd. Euro sowie eine EBIT-Marge von etwa 10 Prozent erreichen.

von Jasch Zacharias

Erschienen in Ausgabe: Seite 5| Juni 2019

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