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Tunneldurchbruch in Berlin

Implenia verbindet neuen U5-Tunnel mit U-Bahnhof Brandenburger Tor

Dietlikon (Schweiz) – Für das schweizerische Bauunternehmen Implenia ist die Berliner U-Bahn U5 eines der bedeutendsten laufenden Infrastrukturprojekte im europäischen Markt. Am 22. März stand beim
U-Bahnbau in Berlins Mitte ein echter Durchbruch an: Mitarbeitende von Implenia durchschlugen die letzte Betonwand, die den neuen, ebenfalls von Implenia gebauten, U5-Tunnel noch vom U-Bahnhof Brandenburger Tor getrennt hatte.

Dies geschah im Beisein des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller (SPD), von Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), der Geschäftsführer der Projektrealisierungs GmbH U5, Ute Bonde und Jörg Seegers, sowie von Stefan Roth, Geschäftsleitung Implenia Deutschland und Österreich. Damit ist die Lücke zwischen U55 (zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor) und der traditionellen U5 (zwischen Alexanderplatz und Hönow) geschlossen.

Im Auftrag der BVG und unter Leitung der Projektrealisierungs GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der BVG, arbeitet Implenia seit 2011 an der neuen U5. Das Projekt umfasst die Verlängerung der be stehenden U5 über den Alexanderplatz hinaus bis zum Brandenburger Tor und die geschehene Zusammenführung mit der bereits fertigen U 55. Dieser Schritt schliesst das Teilprojekt „Tunnelrohbau“ ab, das 2013 mit der Auffahrt der Tunnelvortriebsmaschine „Bärlinde“ begonnen hatte.
Sie hatte nacheinander zwei Tunnelröhren von jeweils 1,6 Kilometer Länge gebohrt und 2.147 Tübbing-Ringe betoniert. Dabei schafften die Tunnelmannschaften von Implenia mit „Bärlinde“ über 20 Meter pro Tag – gerade in den herausfordernden Bodenverhältnissen in Berlins Mitte eine sehr gute Leistung. In wenigen Wochen beginnt nun der Gleisbau an der Tunnelstrecke.
Das Durchfahren der gesamten, 22 Kilometer langen Strecke zwischen Hönow und Hauptbahnhof wird ab 2020 möglich sein, wenn auch die drei neuen U-Bahnhöfe fertiggestellt sind: Rotes Rathaus, Museumsinsel und der Umsteigebahnhof Unter den Linden. Die beiden Letzteren werden ebenfalls von Implenia realisiert.

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Erschienen in Ausgabe: April 2017 | Seite 9

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