Strassenbau - . Redaktion

Die Verlegemaschine VM-301-K-Pavermax in Verbindung mit der dazugehörenden hydraulischen Verlegezange HVZ-UNI-II beim Pflasterverlegen.    (Foto: Probst GmbH)
Die Verlegemaschine VM-301-K-Pavermax in Verbindung mit der dazugehörenden hydraulischen Verlegezange HVZ-UNI-II beim Pflasterverlegen. (Foto: Probst GmbH)

Technik, Service und schwäbische Zuverlässigkeit überzeugen

Verlegemaschine M-301-K-Pavermax mit hydraulischer Verlegezange

Erdmannhausen – In kürzester Zeit musste voriges Jahr ein neues Firmen-Parkhaus in Sindelfingen gepflastert werden. Doch direkt zu Beginn der Verlegearbeiten bereitete dem ausführende Unternehmen Verbu-Bau eine alte Verlegezange Probleme.

Das neue Parkhaus sollte im Sommer rund 4.000 zusätzliche Stellplätze für Mitarbeiter und Kunden eines Stuttgarter Konzerns bieten. Für Verbu-Bau bedeutet das, binnen weniger Wochen insgesamt 16.000 Quadratmeter zu pflastern.
Die vorhandene Verlegezange konnte aber keine ausreichende Spannung aufbauen, um die schweren Pflastersteine zu tragen. Die Steinlage hing durch, ein sauberes Verlegen war unmöglich – eine schnelle Lösung musste her. Da man mit der Firma Probst gute Erfahrungen gemacht hatte, wandte sich Verbu-Bau direkt an den schwäbischen Maschinenbauer. Schnell war klar, dass nur die Verlegemaschine VM-301-K-Pavermax in Verbindung mit der hydraulischen Verlegezange HVZ-UNI-II in Frage kommen konnte.

Die Baustelle war schwierig, da das Parkhaus von Pfeilern gestützt wird, die bei der Verlegung im Weg stehen. So war die kompakte Bauweise der VM-301-K-Pavermax von Vorteil. Die Verlegemaschine samt Zange lässt sich auf engstem Raum leicht manövrieren und bietet freie Rundumsicht. Auch die Durchfahrtshöhe von 2,0 Meter ist gewährleistet, was sehr wichtig war. Zudem konnten die Steinlagen schnell und einfach von den Paletten unmittelbar unter den niedrigen Unterzügen abgegriffen werden. Probst hat den Ausleger der Verlegemaschine in seiner Formgebung bewusst auf solche Arbeitsumgebungen hin optimiert.

Die M-301-K-Pavermax von Probst verfügte über einen Dieselpartikelfilter (DPF), der die Beschäftigten vor dem Einatmen gesundheitsschädigender Staubpartikel schützt. Auch ältere Modelle lassen sich durch den modularen Aufbau der Maschine mit einem DPF nachrüsten. Mit einer Abscheiderate von mehr als 97 Prozent aller Partikel erfüllt der DPF die Vorschriften nach TRGS 554 und wird gern in Tiefgaragen, Hallen oder anderen Gebäuden verwendet.

Die Verlegemaschine ist ein Teil der maschinellen Pflasterverlegung. Doch der „Helfer in der Not“ war die hydraulische Verlegezange HVZ-UNI-II. Auf der Baustelle wurde nur eine Verlegemaschine mit Zange verwendet. Für diese Fläche und bei täglich durchgehendem Einsatz war das völlig ausreichend und effizient.
Die HVZ-UNI-II von Probst ist universell geeignet zur Verlegung aller marktüblichen Verbundsteineinheiten. Spielend leicht lassen sich auch schwere Lagen verlegen, und durch die hohe Spannkraft gibt es auch kein „Durchhängen“ mehr. Die Hauptspannung lässt sich über eine Spindel einstellen. Die Verlegezange hängt auch bei sehr schnellen Fahrbewegungen enorm ruhig, schwingt wenig nach und erlaubt daher eine sehr zügige Verlegung.

Hatten die Arbeiter bisher eine Steinlage von nur 1 Meter Breite, anstelle der üblichen 1,2 Meter zu verlegen, musste bislang immer zuerst mühsam eine kürzere Greifwange montiert werden. Einfacher und schneller ging es darum mit der HVZ-UNI-II. Es mussten nur die planumseitigen, jeweils äußeren Lamellen, sowie je ein Adapter demontiert werden.

Durch zu geringe Verschiebekraft der Seitenspannung lassen sich bei herkömmlichen Zangen die meist unverzahnten Steinlagen nicht immer leicht und ohne Aufwand verschieben.

Anders ist es mit der HVZ-UNI-II von Probst: Die Verschiebekraft der Seitenspannung ist dreimal so groß, wie die herkömmlicher Verlegezangen. Damit die Verlegezange auch auf einer Steinlage liegend leicht eingestellt werden kann, ohne seitlich zu „wandern“, ist die Höhenverstellung auf der vorderen Planumseite mit Stahl-Auflagetellern und verdrehsicherer Teleskopführung ausgerüstet.

Eine weitere Herausforderung waren die verwendeten Verbundsteine mit 10 Zentimeter Stärke. Beim Verlegen dieser Steine ist oft ein manuelles Nachbessern der verlegten Steinlage mit Gummihammer nötig. Dank der automatischen Abdrückvorrichtung der Probst-Zange erübrigte sich das. Die Steine werden mit einer größeren Kraft ins Planum gedrückt und verkanten so auch nicht mehr.

Trotz der vielen Hürden, die das Unternehmen beim Verlegen des Bodenbelages bezwingen musste, konnte der enge Terminplan eingehalten werden.

„Wir setzen auf gute Qualität und da sind wir bei Probst einfach an der richtigen Adresse – Top-Technik, ein sehr guter Kundenservice und die schwäbische Zuverlässigkeit haben uns zu 100 Prozent überzeugt“, fasst Verbu-Bau-Geschäftsführer Ralf Terporten zusammen.

. Redaktion

Erschienen in Ausgabe: Mai 2017 | Seite 23

Zurück