von Jasch Zacharias
Strukturreformen und Entlastung sollen Standortkrise überwinden
Handwerk, Industrie und Arbeitgeber warnen vor „Kipppunkt der Wirtschaft“ in Deutschland
Weil sich die Standortbedingungen für Unternehmen weiter verschlechtern, haben Handwerk, Industrie und Arbeitgeber bei einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor einem „Kipppunkt der Wirtschaft“ gewarnt. 2026 müsse zu einem Jahr der Reformen werden, sonst komme Deutschland aus der anhaltenden Wachstumsflaute nicht heraus, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.
Die sich radikal verändernde Weltordnung, der immer härtere internationale Wettbewerb, technologische Umbrüche und der demografische Wandel setze den Standort Deutschland massiv unter Druck. Es brauche mehr Tempo und Mut der Politik, um die fortschreitende Erosion der Wirtschaft aufzuhalten, fordern die Verbände. „Die Bundesregierung hat in ihrem ersten Regierungsjahr wichtige Initiativen auf den Weg gebracht, um diesen Trend zu stoppen. Die Maßnahmen reichen jedoch bei weitem nicht aus und viele Vorhaben stehen bislang nur als Ankündigung auf dem Papier“, so die Kritik.
(Foto: Pixabay)
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von Jasch Zacharias
Erschienen in Ausgabe: April 2026| Seite01