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Strabag übernimmt Geschäft von Pötzl Asphalt Bau GmbH

Betrieb erzielt rund 6,5 Millionen Euro Jahresumsatz

DBU/Berlin – Der Baukonzern Strabag setzt seine Expansion in Deutschland fort. Die Kölner Strabag AG hat den im sächsischen Oberwiera ansässigen Baubetrieb Pötzl Asphalt übernommen. Die Transaktion erfolgte als „Asset Deal“. Bei dieser Art der Übernahme wird nicht die Gesellschaft per Kauf übertragen, sondern die einzelnen Wirtschaftsgüter (engl. „assets“) des Betriebs werden veräußert. Konkret teilte Strabag mit, das komplette Personal und den Maschinenpark von Pötzl Asphalt übernommen zu haben, die früheren Geschäftsverbindlichkeiten jedoch nicht. Diese verbleiben laut Konzernangaben bei der Pötzl Asphalt Bau GmbH.

Der übernommene Geschäftsbetrieb wurde unmittelbar in die Strabag-Direktion Sachsen-Thüringen integriert und auch der Markenauftritt wurde geändert. „Der Standort Oberwiera tritt ab sofort unter dem Markennamen Strabag auf“, teilte der Konzern Mitte Januar mit.
Der aufgekaufte Betrieb Pötzl Asphalt ist seit gut 25 Jahren am Markt. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen, das rund 50 Mitarbeiter beschäftigt, einen Jahresumsatz von 6,5 Mio. Euro. Die Geschäftsfelder des Betriebs reichen vom Guss­asphalt, über den Baustoffhandel bis hin zur Betonsanierung.

Den Verkauf des eigenen Unternehmens begründeten Hans und Klaus Pötzl mit den Worten: „Wir sind überzeugt, die richtige Entscheidung für die Entwicklung des Geschäftsbereiches und den Erhalt der Arbeitsplätze getroffen zu haben.“ Zudem biete Strabag auch die „finanziellen Sicherheiten eines Großkonzerns“, so die ehemaligen Firmeninhaber weiter.
Wolfgang Vasicek, kaufmännischer Leiter der Strabag-Direktion Sachsen/Thüringen zeigte sich zufrieden mit der Transaktion und sagte: „Wir freuen uns, dass wir mit Pötzl Asphalt unsere Leistungen im Bereich Gussasphalt ausbauen können.“ 

Erschienen in Ausgabe: Februar 2018 | Seite 5

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