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In jedem Fahrzeug wird ein spezieller Stecker in die  On-Board-Diagnose-Schnittstelle (OBD) des Fahrzeugs gesteckt. (Foto:Vinvar)

So sparen Bauunternehmer Zeit und Geld

Mehr als 3.100 Kunde nutzen die digitaleVimcar-Lösung

DBU Berlin – Die deutsche Baubranche ist der Wirtschaftszweig mit dem höchsten Dienstwagenanteil: Rund ein Viertel aller Beschäftigten in der Baubranche fährt einen Firmenwagen. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt hat nur rund jeder Zehnte einen Dienstwagen zur Verfügung, in der öffentlichen Verwaltung oder im Krankenhaussektor sind es weniger als zwei Prozent.

Hoher Aufwand für die Firmenwagen-Verwaltung
Doch die Verwaltung des Firmenwagen-Pools ist in der Praxis gerade für kleine und mittelständische Betriebe eine große Herausforderung. Laut einer Studie des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF) sind es mehr als acht Stunden wöchentlich, die ein Betrieb durchschnittlich für die Fuhrparkverwaltung aufwendet. Die Aufgaben reichen dabei von der Buchung und Zuweisung der Fahrzeuge über die Fahrtenbuch-Kontrolle bis hin zur Archivierung der Tank- und Reparaturbelege oder der Leasingverträge. So fällt schnell eine Fülle an Fahrtenbucheinträgen, Verträgen, Quittungen, Notizzetteln und Termineinträgen an.
Diese „Zettelwirtschaft“ erschwert einen effizienten Überblick über Auslastung, Kosten und Aufgaben im Fuhrpark.

Digitale Fuhrpark-Lösungen für die Baubranche
Deshalb setzen immer mehr Bauunternehmer und Handwerksfirmen auf digitale Telematik-Lösungen für ihre Firmenwagen-Verwaltung. Das Berliner Unternehmen Vimcar hat dazu mit „Vimcar Fleet“ eine eigene Software entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen in der Baubranche zugeschnitten ist. Über 3.100 Kunden aus den Segmenten Bauplanung, Abbruch und Erschließung sowie Bauhandwerk nutzen bereits die Vimcar-Lösung – darunter etwa der Aichacher Bauplaner Joachim Bettermann.
„Jeder von uns ist beruflich mehr als 30.000 Kilometer pro Jahr zu Baustellen unterwegs. Da kommt einiges an administrativem Aufwand zusammen“, sagt Bettermann. Die digitale Fahrzeug-Verwaltung bedeutet eine beträchtliche Arbeits- und Zeitersparnis für das mittelständische Planungsbüro: „Wir haben dank der Vimcar-Lösung zu jeder Zeit einen aktuellen Überblick zum Thema Betriebsfahrten, Kosten und privater Nutzung.” Der ungeliebte „Papierkram rund ums Firmenauto“ gehört für Bettermann der Vergangenheit an.

Spezielle Lösung für Fahrzeuge in Baubetrieben
Dazu wird in jedem Fahrzeug vom Nutzer einmalig ein spezieller Stecker in die standardisierte On-Board-Diagnose-Schnittstelle (OBD) des Fahrzeugs gesteckt. Für straßenverkehrstaugliche Transporter und Baustellenfahrzeuge ohne OBD-Schnittstelle bietet Vimcar seit Kurzem auch eine Telematik-Lösung, die vom Nutzer ohne großen Aufwand dauerhaft an der Fahrzeugbatterie befestigt wird.

Diebstahlschutz für Bau-Fahrzeuge
„Somit können wir uns beim Kunden vollkommen auf das Wesentliche konzentrieren“, berichtet Bauplaner Bettermann. Dabei schützt die Vimcar-Lösung auch vor Diebstahl: Mit Hilfe der Positionsbestimmung und sog. „Geofencing“-Funktionen bei Verlassen des definierten Geländes gibt das System eine automatische Warnmeldung. Dadurch kann frühzeitig die Polizei informiert – und das Firmenfahrzeug geortet und sichergestellt werden.
Seit dem Umstieg auf das digitale Firmenwagen-Management hat sich Bettermanns Zeitaufwand für die Verwaltung der drei Firmenfahrzeuge auf wenige Minuten am Tag reduziert. Das Fazit ist für ihn klar: „Ich habe den Umstieg auf meine digitale Fahrzeug-Verwaltung zu keiner Sekunde bereut.”

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Erschienen in Ausgabe: Seite 30| April 2019

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