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Maschinensteuerung – in vielen Ländern heute schon Pflicht. Auch Deutschland wird nachziehen.    (Foto: Topcon Deutschland Positioning GmbH)
Maschinensteuerung – in vielen Ländern heute schon Pflicht. Auch Deutschland wird nachziehen. (Foto: Topcon Deutschland Positioning GmbH)

Smarte Technologie für moderne Infrastruktur

Topcon-Roadshow 2018 in Chemnitz, Geisenheim und Herne

Hamburg – Mehrere Milliarden Euro müssen in naher Zukunft in Infrastrukturprojekte gesteckt werden, um den weltweiten Bedarf zu decken. Demgegenüber steht jedoch nur ein Bruchteil an finanziellen Möglichkeiten. Um diesen Spagat zwischen baulicher Notwendigkeit und Finanzierbarkeit meistern zu können, müssen Bauzyklen optimiert und beschleunigt werden – etwa durch digitale Technologien. Topcon zeigt auf seiner Roadshow 2018, was für die „Intersection of Infrastructure and Technology“ benötigt wird: smarte Lösungen für die Baubranche, Vermessung, Anlagenverwaltung und Maschinensteuerung.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur stellt im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2030 mehrere Milliarden Euro für Bestandsnetze und Aus- und Neubauten zur Verfügung. Dabei wird teilweise Realität, was früher einmal nach Zukunftsmusik klang. Straßenbeläge mit Sensoren, Verkehrsleitsysteme oder autonomes Fahren sind inzwischen machbar, setzen aber langfristiges Planen und passende Technologie­lösungen voraus.
Die digitalen Technologien als Antwort auf Infrastrukturanforderungen stehen hier und heute schon von Topcon bereit. Damit lässt sich zum Beispiel auch die kommende BIM-Pflicht bei staatlichen Infrastrukturprojekten bewältigen.
Ab dem Jahr 2020 verpflichtet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für sämtliche öffentlichen Bauprojekte zu BIM-Planung. Dabei ist Deutschland im internationalen Vergleich bei der Einführung digitaler Technologie noch nicht einmal an erster Stelle. Die USA und die skandinavischen Länder sind bei der BIM-Planung bereits ein Level weiter. In Japan müssen heute 20 Prozent der öffentlichen Bauprojekte mit intelligenter Maschinensteuerung ausgeführt werden, 2020 sollen es 100 Prozent sein. Und in Großbritannien konnten im Jahr 2017 geschätzte 1,7 Milliarden Pfund durch Planung von BIM eingespart werden. BIM ist damit gleichermaßen eine große Chance, aber auch eine große Herausforderung für die Baubranche – die sich mit den Technologien und Lösungen von Topcon meistern lässt.

Die Zukunft der Baubranche
Zeitoptimierung, ein effektives Management von Ressourcen und damit die Wirtschaftlichkeit des eigenen Unternehmens sind für die Baubranche ein wichtiger Aspekt für die Investition in diese Technologien. Die Lösungen von Topcon bieten Bauunternehmen die nötige Flexibilität für die Ansprüche der öffentlichen Auftragsvergabe und gleichzeitig Wettbewerbsfähigkeit vor dem Hintergrund steigender Kosten. Jahrzehntelange Entwicklungen und Innovationen rund um präzise Positionierungstechnologien, High-Speed Imaging und cloudbasiertes Informationsmanagement helfen, Prozesse zu automatisieren, beschleunigen und vereinfachen.

Beispiel: Startbahnerneuerung in nur fünf Tagen
„Für die Verschleißschicht­erneuerung einer Startbahn für den Flughafen Frankfurt kam der Arbeitsprozess SmoothRide von Topcon zum Einsatz. „Mit dem Topcon Straßenscanner wurde zunächst ein sehr präzises Datenmodell der Asphaltdecke erstellt. Auf dieser Grundlage konnte die Frästiefe später exakt und variabel ausgeführt werden. Es wurde wirklich nur eben so viel Material wie nötig abzutragen. Und das bei einem Zeitfenster von nur 120 Stunden.“, erläutert Wolfgang Bücken, Business Development Manager bei Topcon. So begleitet fundierte Expertise in eine technologische Zukunft. Maschinen und Prozesse werden über die Netzwerkinfrastrukturen gesteuert, für eine Steigerung an Effizienz und Genauigkeit. Sensoren oder Aktoren können die Systeme in Echtzeit vernetzen. Mit der Optimierung von Zeit und Ressourcen zeigen sich positive Effekte der Verbindung von Infrastruktur und Technologie und illustrieren das Potenzial der vernetzten Baustelle für die Ausführungsqualität, Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit. Topcon ist zudem Technologiepartner im Forschungsprojekt SmartSite, das die Praxis vernetzter Maschinen weiterentwickelt.

Beispiel: Vernetzte Datenmodelle
Zeit ist ein wesentlicher Faktor auf Baustellen. In kommunikationsfähigen Systemen kann über eine zentrale Datenplattform Überwachung, Diagnose und Reparatur aus der Ferne ausgeführt werden. Die Anwesenheit eines Experten vor Ort ist nicht mehr zwingend notwendig, was Zeit und Reisekosten enorm reduziert. Auch Ausfall- und Stillstandszeiten werden durch die Fernwartung vermieden. Eine Aufgabenverwaltung ist sowohl für einzelne Maschinen wie ganze Flotten und Besatzungen möglich. Auch dafür stellt Topcon mit SiteLink3D eine passende Lösung bereit.

Technologielösungen aus einer Hand
Lösungen in Sensorik und Positionierung erweitert Topcon durch strategische Partnerschaften mit führenden Softwareherstellern wie zum Beispiel Autodesk, RIB oder Bentley Systems. Der Bauindustrie wird die Komplettlösung aus einer Hand geboten. Von Topcon-Hardware erfasste Daten werden zum Beispiel via der Topcon-eigenen Softwaresuite MAGNET in Sitelink3D übertragen und verbinden aktive Projektstandorte. Mit Sitelink3D können Aufgaben geplant, zugewiesen und Berichte abgerufen werden.

Topcon-Lösungen sind ab Werk in die Maschinen namhafter Bau- und Landwirtschaftsmaschinenhersteller integriert. Oder sie lassen sich flexibel nachrüsten. Strukturierung und Auswertung der beim Bauprozess gesammelten Informationen bilden Informationsmuster, die Bedürfnisse der Kunden deutlich machen. So lassen sich Services verbessern, Produktivität und Qualität steigern und die Vorteile exakterer Preisgestaltung nutzen. Dies ist die smarte Technologie, die für Topcon den Kern der „Intersection of Infrastructure and Technology“ ausmacht – den Punkt, an dem Infrastruktur und Technologie ineinandergreifen.

Auf seiner Roadshow 2018 gibt Topcon im März 2018 tiefe Einblicke in die smarten Technologien, mit denen Bauprojekte digital gemeistert werden können. Live-Demos, Vorträge, Möglichkeiten zum Testen und fachlichen Austausch erwarten die Besucher in Chemnitz, Geisenheim und Herne. 

. Redaktion

Erschienen in Ausgabe: Februar 2018 | Seite 13

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