Gerüst - von

Sicher arbeiten am Hochrisiko-Ort

Peri UP Easy: Fassadengerüst der nächsten Generation

Weißenhorn – Vor jeder technischen Entwicklung steht die gleiche Frage: Ist es richtig auf dem bekannten Weg weitere Entwicklungsschritte zu gehen oder durch andere Denkansätze zu neuen, besseren Lösungen zu kommen? Auch beim neuen Peri UP Easy-Gerüstsystem hat sich Peri für die letztere Möglichkeit entschieden. Es vereint die Aufbauschnelligkeit eines Rahmengerüstes mit der Flexibilität eines Modulgerüstes und nutzt dabei die Gewichtsvorteile höherfester Stähle. Aus dieser Kombination entstehen Sicherheits- und Arbeitsvorteile, die in dieser Menge und so praxisgerecht im Fassaden-Gerüstbau bisher nicht möglich waren.

Der Schlüssel dafür liegt im konstruktiven Herzstück des UP Easy-Gerüstsystems: seinem offenen Rahmen mit dem integrierten Rosetten-Knoten. Durch diesen Knoten kann UP Easy mit den Systembauteilen des Modulgerüst UP Flex kombiniert werden. Neben der damit möglichen Anpassung an komplexe Gebäudegeometrien bietet UP Easy damit auch den einfachen und schnellen Anbau von Gerüsttreppen, Konsolen, Innengeländern, Dachfang oder Arbeitsplattformen.
Daneben bestimmt auch eine Reihe von Neuentwicklungen die Leistungsfähigkeit des Gerüstsystems, zum Beispiel das Easy-Schnellkupplungssystem für den Anschluss der Gerüstanker. Ohne Werkzeug wird diese Kupplung in ein Längsloch am Rahmen beziehungsweise an einer Konsole eingesteckt und per 90-Grad-Drehung fixiert. Dem Prinzip der werkzeuglosen Montage folgt auch die einfache Eckausbildung, bei der keine Kupplungen notwendig sind, ebenso wie die Montage der Belagsböden mit ihrer integrierten Abhebesicherung.

Den Gerüstbauer sehen
Alle Gespräche und Diskussionen mit Gerüstbauern haben immer wieder neu bestätigt: Neben dem hohen Unfallrisiko und Zeitdruck sind es vor allem das Heben und Tragen schwerer Las­ten und das Arbeiten in Zwangshaltungen, die als sehr belastend gesehen werden. Durch den Einsatz höherfester Stählen und den konstruktiven Feinschliff zählt Peri UP Easy zu den leichtesten Stahl-Fassadengerüsten im Markt. Das geringe Flächengewicht von 8,9 Kilogramm pro Quadratmeter ergibt ein rund 20 Prozent geringeres Gewicht im Vergleich zu herkömmlichen Rahmengerüsten. Das bedeutet: Der Gerüstbauer hat pro Arbeitstag mindestens 500 Kilogramm weniger an Gewicht zu tragen, zu heben und zu montieren.

Sicherheit und Wirtschaftlichkeit dürfen nie ein Widerspruch sein
Das Arbeiten mit oder auf dem Gerüst bedeutet immer ein sich Bewegen am Hochrisiko-Ort. Aus dieser Tatsache hat Peri im Gerüstbau seit jeher den einzig tragfähigen Schluss gezogen: Erst wenn die Arbeitssicherheit verbessert wird, steigert sich auch die Wirtschaftlichkeit des ganzen Systems. Mit dem offenen Rahmen und dem daraus resultierenden vorlaufenden Geländer ist Peri dieser Quantensprung gelungen. Da das Schutzgeländer für die nächsthöhere Gerüstlage mit dem Easy-Rahmen ohne Zusatzteile bereits von der darunterliegenden Ebene aus montiert wird, kann der Gerüstbauer sich jederzeit auch ohne Absturzsicherung über alle Gerüstlagen hinweg bewegen.
Besonderes Merkmal des Rahmengerüsts UP Easy ist der Peri-Rosetten-Knoten am Rahmen, durch den die Grenzen zwischen Rahmengerüst und Modulgerüst verschmelzen. Dadurch lassen sich etwa Konsolen direkt anschließen oder es können Gerüsttreppen ohne weitere Rahmenzüge vorgebaut werden. Aber auch in allen anderen Montageabläufen wird jeweils deutlich Material und Arbeitszeit eingespart. Durch den Einsatz des aus dem Peri UP Flex-Modulgerüsts bewährten Belagssystems kommen die Vorteile von selbstsichernden Belägen und dem schnellen Gravity Lock nun auch beim Rahmengerüst zum Einsatz.

Ohne Grenzen im Neu- und Bestandsbau
Neben der reinen Aufbaugeschwindigkeit an der Fassade ist die Anpassungsfähigkeit an die Konturen und Geometrien des Bauwerks ein entscheidendes Kriterium. Vor- und Rücksprünge in der Fassade, auskragende und freistehende Bauteile oder Vorbauten: das alles ist für den Gerüstbauer dank der Aufbauvariabilität von Peri UP Easy in Kombination mit Peri UP Flex gleich gut zu bewältigen.
Wichtig ist auch das metrische Raster in der Länge und in der Breite. Durch die Belagsbreite von 33 Zentimeter können die Gerüstbeläge sowohl in 67-Zentimeter-Gerüsten als auch in meterbreiten Gerüsten eingesetzt werden.

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Erschienen in Ausgabe: Juni 2016 | Seite 27

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