von Jasch Zacharias
Sanierungsschub für Infrastruktur des Bundes – in Kommunen nimmt Baufälligkeit weiter zu
Investitionsstau in Städten und Gemeinden bei 215,7 Mrd. Euro – Baumittelstand fordert effektive Finanzhilfen
DBU/Berlin – Vor Weihnachten hat das Bundeskabinett mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst. An Brücken, Straßen, Schienen und Wasserwegen des Bundes kann damit schneller gebaut werden. Gleichzeitig verschlechtert sich der Zustand der kommunalen Infrastruktur weiter. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) fordert daher mehr Finanzhilfen für Städte und Gemeinden.
Schlaglöcher in den Straßen, breite Risse in Brücken, gesperrte Turnhallen, feuchte Wände sowie veraltete Kanalsysteme – die kommunale Infrastruktur zwischen Flensburg, Görlitz und Garmisch ist derart heruntergekommen wie seit dem Zweiten Weltkrieg im Westen und dem Mauerfall im Osten nicht mehr. „Der Sanierungsstau wächst von Jahr zu Jahr, während die finanzielle Leistungsfähigkeit vieler Kommunen gleichzeitig schrumpft“, kritisiert der stellvertretende BVMB-Präsident Jürgen Faupel. Laut neuestem KfW-Kommunalpanel hat der Investitionsrückstand der Kommunen 2025 mit 215,7 Milliarden Euro einen neuen Rekordstand erreicht. Diese Entwicklung trifft mittelständische Bauunternehmen besonders hart. Denn dadurch bleiben wichtige Bauprojekte aus – und damit die Aufträge, die für sie traditionell von zentraler Bedeutung sind.,,..
(Foto: Pixabay)
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von Jasch Zacharias
Erschienen in Ausgabe: Februar |2026 | Seite1