von Redaktion
Richtfest für Nordhafen Living & Office steht kurz bevor
Weit fortgeschrittener Zeitplan - Hälfte der Flächen sind Wohnungen - 33.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche
Für eines der aktuell größten Bauprojekte in Berlin steht ein Meilenstein bei der Fertigstellung an: Im Januar 2026 soll Richtfest gefeiert werden. Laut dem Bauträger JTRE ist es gelungen "in mehreren Bereichen vor dem ursprünglichen Zeitplan zu stehen. Die Vollendung ist für das Frühjahr 2027 geplant.
Mit dem "Nordhafen Living & Office" genannten Projekt entstehen unter anderem 150 neue Wohnungen unterschiedlicher Größen. Insgesamt wird ein Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von 33.000 Quadratmetern geschaffen. Rund 35 Prozent sind für Büros vorgesehen. Ergänzt wird alles mit Einzelhandelsgeschäften und Restaurants im Erdgeschoss. Das Ensemble entsteht in direkter Nachbarschaft zur Spree und zum Berliner Hauptbahnhof – im Zentrum der sogenannten "Europacity", einem der dynamischsten Entwicklungsgebiete Berlins.
Architekten von gmp erstellten die Baupläne
Der Entwurf für das Gebäude stammt von dem Architektenbüro gmp Architekten. Vorgesehen ist ein Turmgebäude mit flankierenden Baukörpern. Das Projekt ist mit einer Platin-Vorzertifizierung nach LEED ausgezeichnet worden, einem international anerkannten Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen, das vom U.S. Green Building Council entwickelt worden ist. Die Zertifizierung erfolgte aufgrund der energieeffizienten Gebäudetechnik, nachhaltigem Baumaterial und einer sorgfältige Bauausführung.
Unter der Leitung einer Arbeitsgemeinschaft aus PST Grundbau und Meyer Erdbau sind die Tiefbauarbeiten im Sommer 2024 abgeschlossen worden. Offiziell erfolgte die Übergabe im August 2024. Die Absenkung des Grundwassers gelang bis Februar 2025. Das Baufeld konnte damit früher als geplant freigegeben werden.
Köster GmbH hat den Rohbau übernommen
Den Rohbau hat die Köster GmbH übernommen. Beginn dafür war Dezember 2024. Bis Oktober 2025 wurde das sechste Obergeschoss des Hauptgebäudes fertiggestellt - und damit die oberste Etage des mittleren Baukörpers. Der Turm umfasst neun Geschosse.
Parallel dazu haben mehrere Nachunternehmen ihre Arbeiten aufgenommen. Rikasa baute die Dämmung im Untergeschoss ein. Schöhl installierte Rohrleitungen. Das Unternehmen EBS übernimmt die Elektroinstallationen, während M&M CUK die Dacharbeiten ausführt. Auch damit konnte wie geplant Ende Oktober begonnen werden.
Metallbau Windeck baut bereits Fenster im Turmbereich ein
Die Fassadenarbeiten, insbesondere den Fenstereinbau, übernimmt die Firma Metallbau Windeck. Der Einbau der Fenster im Turmbereich hat in der zweiten Oktoberhälfte begonnen und markiert einen weiteren sichtbaren Meilenstein im Baufortschritt.
„Wir sind stolz auf das bisher Erreichte", bilanzierte Lukáš Sásik als Managing Director von JTRE Germany im November. Ein Jahr nach der Grundsteinlegung zeigt sich ihm zufolge, wie aus einer Vision Realität geworden ist: "Pünktlich, präzise und mit hoher Qualität“, so Sásik. Laut Projektleiter Jesper van der Heiden bleibt das Ziel bestehen, "das derzeitige Tempo beizubehalten, die Qualität zu sichern und das Projekt mit derselben Energie bis zur Fertigstellung weiterzuführen".
Bild: JTRE Germany
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