von Redaktion
Rohrleitungsforum lockt im Februar nach Oldenburg
Blick richtet sich auf Bewährtes und Neues bei der unterirdischen Infrastruktur
Für das 38. Oldenburger Rohrleitungsforum öffnen sich im nächsten Februar wieder die Tore der Weser-Ems-Hallen. Am 5. und 6. des Monats geht es dann in Fachvorträgen und den zahlreichen Firmenpräsentationen um die Zukunft der Rohr- und Leitungsnetze.
Die Einführungsveranstaltung ist wie üblich bereits am Mittwochabend vor den Konferenz- und Messetagen. Gastredner im Sitzungssaal des einstigen Landtagsgebäudes an der Tappenbeckstraße sind dann Karsten Specht vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) und Jannis Klinkebiel von der EWE Netz GmbH. In den Blick genommen werden die Strategien für die Netze von morgen.
Das gilt auch für insgesamt 36 Fachvorträge, die sich, zum Teil parallel stattfindend, über beide Rohrleitungsforumstage verteilen. Der thematische Bogen spannt sich über die Behandlung und Nutzung von Niederschlagswasser über die Fernwärmeversorgung, Abwasserleitungen, grabenlosen Sanierungen bis hin zur Umwandlung der Netze für den Wasserstofftransport.
Offener Debattenraum im Panorama-Café
Einen offenen Debattenraum bildet das Panorama-Café. Dort werden am ersten Forumstag das Thema Fachkräftesicherung am Vormittag und die Transformation der Wasserwirtschaft als Themen aufgerufen. Für den letztgenannten Tagesordnungspunkt sind auch sechs Experten unter anderem des Ruhrverbands, der Gelsenwasser AG und erneut Karsten Specht vom OOVW als Ansprechpartner vor Ort.
Nachmittags geht es im Café um das Thema „Energiepolitik zwischen Tradition und Transformation“. Dabei wird auf die beständige Bewährtheit der Netze aufmerksam gemacht, die vor dem Hintergrund von nötiger Rohstoffunabhängigkeit aber nicht ohne Wandel auskommt. Prof. Dr. Gerald Linke wird als Vorstand Energie beim Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches Argumentationsimpulse liefern.
Zuletzt 455 Aussteller und 5.000 Besucher gezählt
Die Transformation der Netze ist nicht ohne die Firmen und Verbände zu machen. Sie nutzen daher die Forumstage traditionell, um auf ihre Innovationen aufmerksam zu machen. Zuletzt hat es in diesem Jahr 455 Aussteller gegeben. 5.000 Besucher haben die Organisatoren vom Institut für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg (IRO) an beiden Messetagen gezählt.
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