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Patrick Püschel, Geschäftsleiter der Allu Deutschland GmbH, vor dem weltweit größten Schaufelseparator.   (Foto: Puttins)
Patrick Püschel, Geschäftsleiter der Allu Deutschland GmbH, vor dem weltweit größten Schaufelseparator. (Foto: Puttins)

Neue Technologie-Marke: Allu Transformer

Allu Deutschland mit erfolgreichem Steinexpo-Auftritt

Bünde – Die Allu-Gruppe hat auf der Steinexpo 2017 erstmals ihre neue Technologie-Marke Allu Transformer vorgestellt. Gezeigt wurden hier neben den D- und DL-Serien auch die Allu-M-Serie sowie diverse weitere Anbaulösungen.

Allu Transformer waren im rea­len Arbeitseinsatz zu sehen – zum einen ein DS 4-17 X75 (Stabilisierungswellen) Transformer zur Bodenstabilisierung, zum anderen ein Allu Transformer vom Typ DS 4-17 25TS (TopScreen) in der Feinabsiebung.
Beide Maschinentypen sind innerhalb der Allu-Serie in verschiedenen Größen und Ausführungen jeweils abgestimmt auf das Trägergerät (Bagger maximal 45 Tonnen oder Radlader maximal 30 Tonnen) und den Arbeitseinsatz des Kunden erhältlich. Komplettiert wird die Allu D-Serie durch die Schaufeln mit Standardwellen (40- oder 60-Millimeter-Körnung).
Alle Schlegeltypen können bei Bedarf schnell und einfach getauscht werden. Die TopScreen-Technik bietet zudem die Möglichkeit mit einem TS Transformer nur durch das Verschieben der Schlegel zwei Sieblinien (16/32 oder 25/50 Millimeter) herstellen zu können.
Die mobilen, multifunktionalen Schaufeln finden ihren Einsatz nicht nur in der Bodenbearbeitung, sondern ebenso in der Industrie und im Recycling. Angebaut an einen Bagger oder Radlader rüsten sie jedes Trägergerät zu einer mobilen Bearbeitungsanlage auf.

Gleiches gilt für die Schaufeln der Allu Transformer DL-Serie. Die Schaufel für Trägergeräte der Kompaktklasse (Bagger maximal 12 Tonnen, Radlader maximal 8 Tonnen) bedienen in erster Linie den GaLaBau, die Agrarwirtschaft sowie kleinere Baubetriebe.

Bereits während der Vorführungen fand ein reger Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Erstbesuchern, Fachpublikum und Anwendern statt. So entwickelte sich der Allu-Messestand schnell zur kommunikativen Plattform. Es wurden Probleme auf den Baustellen oder in der Produktion erörtert und gemeinsam mit dem Allu-Team Anforderungen festgelegt und Lösungen erarbeitet, deren Umsetzung und Betreuung inzwischen stattfinden.
In Deutschland war die Allu Transformer M-Serie in diesem Jahr nur auf der steinexpo zu sehen. Die M-Serie sorgte mit ihrer beeindruckenden Konstruktion und Größe für viel Aufmerksamkeit. Speziell Kunden aus den Bereichen Versorgung und Service zeigten großes Interesse an der Materialverarbeitungsschaufel, die – angebaut an einen Bagger – wegen ihrer Schnelligkeit und Reichweite ideal für Arbeiten im Miningbereich ist.
Der Anbau der M-Serie an Radlader wird hingegen zur sekundären Materialverarbeitung empfohlen. Sie erhöhen die Mobilität des Equipments und sind damit ideal für den Einsatz in Häfen, Kraftwerken und anderen Großlagerbereichen.

Ein weiteres Gesprächsthema war ebenfalls der neue Markenname Allu Transformer, der im März 2017 auf der Conexpo in Las Vegas erstmals vorgestellt wurde, sowie die Neuausrichtung der Vertriebsstrategie der Allu Deutschland GmbH.

Die Marke Allu Transformer steht für die positiven Veränderungen, die ein Unternehmen durch den Einsatz einer Allu-Schaufel erfährt, von der Planung über die Investitionen, den Umwelt- und Arbeitsschutz, die Arbeitsabläufe, die Wiederverwertung von Abfallprodukten bis hin zum Gewinn. Das ist die Message, die mit dem neuen Markennamen auf einen Nenner gebracht wurde.

Nach der Übernahme des Vertriebs der Allu-Produkte auch in Süddeutschland, hat die Allu-Gruppe die Vertriebswege neu aufgestellt. Zum einen wurde der Allu-Vertrieb verstärkt, zum anderen unterstützen zahlreiche Händler den Verkauf der Allu-Produkte, um noch schneller und noch näher am Kunden sein zu können. „Selbstverständlich stehen wir jedem Kunden auch weiterhin mit Rat und Tat, sowie mit Demo- und Mietgeräten zur Verfügung“, erläutert Patrick Püschel, Geschäftsleiter der Allu Deutschland GmbH. „Wir kooperieren aber eng mit den Händlern, die flächendeckend vor Ort sind und ebenfalls jederzeit auf unser Know-how sowohl in der Theorie als auch in der Praxis zurückgreifen können.“

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Erschienen in Ausgabe: November 2017 | Seite 25

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