von Redaktion
Modulare Büros unterfüttern Aufstieg der KI-Rechenzentren
Entwickler können dann in Standortnähe Genehmigungsprozesse koordinieren
Der Aufbau neuer Rechenzentren für die Anwendung künstlicher Intelligenz (KI) ist auch eine Chance für den Systembau. Modulare Konzepte stellen rasch Büroflächen bereit. Entwickler können dann in Standortnähe Genehmigungsprozesse koordinieren, Pläne zur Inbetriebnahme vorantreiben und die Betriebsbereitschaft im vorgesehenen Zeitrahmen sicherstellen.
Der Energieverbrauch nimmt trotz allen Unkenrufen nicht ab. Im Gegenteil. Die Stromverfügbarkeit muss auf ein neues Niveau gehoben werden, um E-Mobilität voranzutreiben, die Umstellung der Wärmeerzeugung von Gebäuden zu unterfüttern und insbesondere die stromhungrigen KI-Rechenzentren genug Nahrung zu geben.
Rechenzentren verbrauchen mehr als ein Drittel des Stroms in Frankfurt am Main
Das ist bereits jetzt zu spüren. In Frankfurt am Main verbrauchen Rechenzentren bereits mehr als ein Gigawatt Elektrizitätsleistung. Netzengpässe gelten dabei bereits als ein bedeutsamer Faktor. Laut der Denkfabrik Ember verbrauchen Rechenzentren bereits jetzt 33 bis 42 Prozent des gesamten Stroms der Bankenmetropole.
Und das Wachstum nimmt nicht ab, wenn man dem Bundeswirtschaftsministerium Gehör schenkt: Es bezifferte jüngst die Rechenzentrumskapazität auf 2,73 Gigawatt insgesamt und geht davon aus, dass es in den kommenden vier Jahren weiter auf 4,8 Gigawatt ansteigt, Bei dem Tempo geht es bei der Bereitstellung darum, bereits betriebene Programme zu halten und die technischen Kapazitäten zu erweitern.
Rechenzentren leben im Kern von der Daten-Technologie, die dort verbaut ist. Doch die Infrastruktur für ihren Aufbau und den Betrieb basiert maßgeblich auf Menschen und Prozessen. Teams benötigen Büros für Projektleitung, kaufmännische Abläufe und Compliance-Workflows, Standortmanagement, Kundenvertretungen sowie für die Planung des Gebäudebetriebs. Auch Besprechungsräume und geeignete Flächen für die Abstimmung untereinander sind ein wesentlicher Bestandteil – insbesondere für Einweisungen, Audits und die Abstimmung sowie Entscheidungsfindung zwischen mehreren Beteiligten.
Funktionale Büroflächen rasch aufgebaut
Eine wichtigen Beitrag, geeignete Büroräume dafür bereitzustellen, bieten modulare Bauverfahren, wie sie unter anderem Portakabin anbietet. Deren Büroflächen sind funktional: Sie dienen den Teams, die Lieferungen und den täglichen Betrieb zu koordinieren. Die Mitarbeiter finden sichere Arbeitsbereiche und Besprechungsräume vor, die frühzeitig eingerichtet und angepasst werden können, während der Standort die Phasen Bau, Inbetriebnahme und Live-Betrieb durchläuft.
Portakabin kann nach eigenen Angaben gebrauchsfertige Büros bis zu 70 Prozent schneller bereitstellen als mit gewöhnlicher Bauweise. Das Unternehmen stellt modulare Bürogebäude außerhalb des Standorts unter kontrollierten Werksbedingungen in Deutschland her. Die etablierten Produktionsprozesse sind seit mehr als 25 Jahren verfeinert worden. So bietet Portakabin einen Standard der Verarbeitung, Strapazierfähigkeit und Alltagstauglichkeit, der von permanenten Arbeitsplatzgebäuden erwartet wird.
Durch eine frühzeitige externe Vorbereitung lassen sich laut Meinolf Topphoff, Head of Commercial bei Portakabin, Aufwand und Aktivitäten auf der Baustelle reduzieren. „Das erleichtert die Kontrolle von Zugängen und Lieferungen“, so Topphoff: „Außerdem ermöglicht es, nutzbare Büroflächen deutlich früher in Betrieb zu nehmen.“
Foto: ugoxucu/Pixabay
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