Krane - von

Millimetergenaues Positionieren der Last

Liebherr-Schnelleinsatzkran 53 K / Flexible Ausladung zwischen 28 und 40 Meter

Biberach (Baden-Würt­temberg) – Die Liebherr-Werkshändler Feurig Baumaschinen GmbH (Hamburg) und Friedrich Niemann GmbH & Co KG (Kiel/ Kronshagen) haben auf der NordBau 2014 den Schnelleinsatzkran 53 K zum ersten Mal vor deutschem Publikum vorgestellt. Seit der Weltpremiere in der Schweiz im Frühjahr dieses Jahres zeigen Kunden großes Interesse an diesem neuen Schnelleinsatzkran. Die Neukonstruktion des Krans in der 50 mt-Klasse basiert auf dem erfolgreichen Konzept der K-Baureihe und schließt die Lücke zwischen dem 42 K.1 und dem 65 K. Der neue Schnelleinsatzkran mit Fachwerk-Konstruktion und verbesserter Aufstell-Kinematik bietet mehr Leistung, Variabilität und Sicherheit auf der Baustelle.
Der 53 K erreicht eine maximale Hakenhöhe von 31 m und erzielt damit in der Klasse der 50 mt-Krane einen Spitzenwert. Mit der Schnellklettereinrichtung lassen sich bis zu drei komplette Turmstücke praktikabel und sicher einklettern. So kann die Hakenhöhe an die jeweilige Baustellensituation angepasst werden. Mit der 20°-Ausleger-Steilstellung kann die maximale Hakenhöhe darüber hinaus auf 43,1 m gesteigert werden.
Der 53 K kann bei horizontalem Ausleger mit sieben unterschiedlichen Hakenhöhen zwischen 15,8 m und 31 m konfiguriert werden. Damit ist der neue K-Kran ideal für den Einsatz beim Bau von Mehrfamilienhäusern bis zu acht Geschossen. Bei maximaler Ausladung von 40,0 m hebt der 53 K 1.100 kg im 2-Strang-Betrieb und 1.000 kg im 2-/4-Strang-Betrieb. Durch einfache Auslegerverkürzung bis auf 28 m kann die maximale Traglast an der Spitze auf bis zu 2.000 kg erhöht werden.
Mit vier möglichen Auslegerlängen von 28 m, 34 m, 37 m und 40 m ist der neue 53 K flexibel einsetzbar. Mit einer maximalen Traglast von 4.200 kg wurde der Kran für den klassischen Hochbau ausgelegt. Mit der 2-/4-Strang-Umscherautomatik ist es stets möglich die optimale Einscherung für max. Hubgeschwindigkeiten auszuwählen.
Durch innovative und wirtschaftliche Lösungen für den Krantransport kann der 53 K komplett, inklusive Ballast, mit nur zwei Lkws zur Baustelle gebracht werden. Dank kurzem Radstand von 6 m und kompakter Drehbühnen-Auslegung mit kurzem Überstand lässt sich der Kran mühelos in enge Baulücken rangieren.
Gerade bei dichter Bebauung und eingeschränkten Platzverhältnissen spielt der neue 53 K seine Stärken aus. Zudem kann der Kran bei engen Baustellengegebenheiten nahe an bestehenden Gebäuden montiert und mit der hohen Ausleger-Luftmontage auch über Hindernisse entfaltet werden. Die geringe Abstützweite von 4,2 m x 4,2 m ist optimal auf den kompakten Drehradius von 2,50 m abgestimmt und beeinträchtigt damit insbesondere bei innerstädtischen Baustellen den Verkehr nur wenig. Beim neuen 53 K kommt die erfolgreiche Liebherr-eigene Antriebs- und Steuerungstechnologie zum Einsatz. Die stufenlosen und energieeffizienten FUAntriebe gepaart mit dem Stromabnehmer, welcher uneingeschränktes Drehen erlaubt, tragen zum wirtschaftlichen Lastenumschlag bei. Der auf Knopfdruck schaltbare Feinpositioniermodus „Micromove“ steht ebenfalls zur Verfügung. So können schwere Lasten ohne Einfallen der Hubwerksbremse feinfühlig und millimetergenau positioniert werden. Dies gewährleistet materialschonendes Versetzen der Lasten bei hoher Sicherheit im Kranbetrieb.

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