von Redaktion
Messe digitalBAU wächst an Teilnehmern und Ausstellern
Dieter Schäfer: "Messe hat gezeigt, wie dynamisch die Digitalisierung am Bau voranschreitet"
Die Veranstalter der Messe digitalBAU haben sich über Rekordzahlen freuen können. 300 Aussteller hat es Ende März gegeben und damit acht Prozent mehr als 2024. Das führte zu einer Vergrößerung der Messefläche um mehr als sechs Prozent auf 17.000 Quadratmeter.
Auch die Besucherzahl stieg: 11.000 Gäste strömten durch die Kölner Messetore an den Ausstellungstagen vom 24. bis 26. März. Das waren wiederum sieben Prozent mehr als bei der vorhergehenden digitalBAU 2024. „Die Messe hat eindrucksvoll gezeigt, wie dynamisch die Digitalisierung der Bauwirtschaft voranschreitet“, resümiert BAU-Fachbeiratsvorsitzender Dieter Schäfer.
"Bluebeam Max" zieht Interesse der Messebesucher auf sich
Ein grundsätzlich positives Fazit zogen auch die ausstellenden Software-Entwickler wie Bluebeam: Besonders großes Interesse habe dabei „Bluebeam Max“ geweckt. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein neues Premium-Abonnement, das das Kernprodukt „Bluebeam Revu“ mit fortschrittlichen KI-Technologien kombiniert. Es wird voraussichtlich im kommenden Quartal für alle Anwender verfügbar sein, kündigte das Unternehmen an.
Einen deutlich positiveren Eindruck als noch bei der „digitalBAU“ vor zwei Jahren konnte auch Glöcke mitnehmen. Das lag nicht nur an den Fachgesprächen am Stand. Im Rahmen des Deutschen Baupreises 2026 wurde das Unternehmen mit dem ersten Platz in der Kategorie „Bauunternehmen mit 151 bis 500 Mitarbeitern“ ausgezeichnet. Vor Ort nahmen die geschäftsführende Gesellschafterin Carolin Glöckle, der kaufmännische Geschäftsführer Björn Diezel sowie Fabian Schmitt, Projektleiter für Innovation, Nachhaltigkeit und Energiemanagement, die Auszeichnung entgegen. „Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen ist eine solche Auszeichnung für uns alles andere als selbstverständlich“, sagte Carolin Glöckle. Die Ehrung bestätige den eingeschlagenen Weg und zeige, dass Glöckle „mit klarem Fokus auf Innovation, Digitalisierung und nachhaltige Lösungen richtig liege“, so die Unternehmerin. Bei der Auszeichnung besonders hervorgehoben wurden die besonderen Mitarbeiterangebote und umfassenden Gesundheitsbenefits, die das Familienunternehmen seinen Beschäftigten bietet.
Planen-Bauen 4.0 GmbH am Stand des ZDB
Auch für den Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) war ein Auftritt bei der „digitalBAU“ Pflicht. An seinem Stand warb auch die Planen-Bauen 4.0 GmbH für ihre Dienstleistungen. Vorgestellt wurden Möglichkeiten für den sicheren und standardisierten Datenaustausch. „Dezentrale Datenräume schaffen dafür die Grundlage, ermöglichen Datensouveränität und bieten gerade für die Bauwirtschaft großes Potenzial“, erzählte Planen-Bauen-4.0-Geschäftsführer Dr. Jan Tulke.
RIB nutzte seine Präsentationen bei der Messe, um seine neueste Entwicklung „RIB Unify“ erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ähnlich wie bei Planen-Bauen 4.0 geht es darum, Unternehmensgrenzen zu überwinden: Aufgabenbereiche vom Auftraggeber über den Planer bis zum Bauunternehmen auf der Baustelle und im Büro werden mit „RIB Unify“ in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung zusammengeführt.
von Redaktion