Berufsbekleidung - von Redaktion

Luftdurchlässige Kollektion sorgt für kühle Köpfe

"Cool-Arbeitskleidung" für Einsätze in der Sommerhitze

Norderstedt – Ohne Schwitzen, keine Temperaturregulierung Auch wenn es noch so störend sein kann, auf das Schwitzen ist der menschliche Körper angewiesen. Eine konstante Körperkerntemperatur von rund 37 Grad Celsius ist lebens­notwendig. Schon zwei Grad Abweichung haben große Auswirkungen: Bei einem Absinken können Unterkühlungserscheinungen wie mangelnde Durchblutung oder Müdigkeit auftreten, ein Anstieg der Körpertemperatur führt hingegen zu Fieber und Überhitzung. Damit durch den auf der Haut austretende Schweiß eine wirksame Kühlung einsetzen kann, muss Arbeitskleidung ein Verdampfen des Schweißes ermöglichen. Sie sollte also vor allem luftdurchlässig und leicht sein. Die Icon Cool-Kollek­tion des dänischen Herstellers Fris­tads Kansas sorgt durch leichte, luftdurchlässige Mesh-Einsätze genau dafür – für hohen Klima- und Tragekomfort.

Dabei setzt die Icon Cool-Kollektion auf einen sinnvollen Materialmix: Dickeres Gewebe an den Kleidungsstellen, die hoher Belastung durch den Umgang mit spröden Materialien ausgesetzt sind kombiniert mit atmungsaktiven Mesh-Einsätzen dort, wo es für die Körperkühlung wichtig sind.

Schweißempfinden entscheidet über Komfort
Die menschliche Haut kann Feuchtigkeit sensorisch nicht wahrnehmen. Dass wir schwitzen, registrieren wir vielmehr durch das Kitzeln eines herablaufenden Schweißtropfens oder weil die nasse Kleidung auf der Haut klebt. Diese beiden Effekte sensibilisieren das menschliche Gehirn für das Schwitzen.

Um den wärmeabhängigen Tragekomfort zu messen, arbeiten Hersteller wie Kansas in der Bekleidungsphysiologie vornehmlich mit der Schweißbedeckungsdichte als Größe. Dabei gilt: Je höher der Anteil der mit Schweiß bedeckten Hautflächen ist, umso unwohler fühlen sich die Träger.

Bereits bei 30 Prozent nimmt der subjektive Tragekomfort ab, 60 Prozent gelten als oberste Toleranzgrenze. Körperliche Arbeit ist dann kaum noch zumutbar, ohne die Temperaturregulierung des Körpers zu gefährden und einen Hitzekollaps zu riskieren.

Mit dem richtigen Material zur Wohlfühl-Körpertemperatur
Funktionsfähige Arbeitskleidung darf also den thermophy­siologischen Komfort nicht außer Acht lassen und kann den Körper im besten Fall bei der Regulierung des Wärmehaushalts unterstützen.

Für angenehmeres Arbeiten bei hohen Temperaturen setzt die dänische Workwear-Marke Kansas deshalb auf leichte, komfortable Kleidung – kombiniert mit atmungsaktivem Mesh-Material.

Hoher Klimakomfort wird dadurch erreicht, dass Körperpartien wie Nacken, Bund und Kniekehlen mit dem permanent luftdurchlässigen Material Mesh ausgestattet sind. Durch die nun mögliche Venti­lation wird eine funktionierende, körpereigene Wärmeregulierung gefördert.

Die Arbeitskleidung der Icon Cool Kollektion eignet sich sehr gut für körperliche Anstrengung bei hohen Innen- oder Außentemperaturen. Durch das leichte Gewicht von 245 Gramm pro Quadratmeter sind Hosen, Westen und Co. perfekt für leichte Aktivitäten und Arbeiten, bei denen robuste, schwere Bekleidung nicht notwendig ist.

Die Kollektion ist Oeko-Tex zertifiziert. Das Gewebe ist ein Mischgewebe aus Polyester und Baumwolle. Neben dem hohen Tragekomfort zeichnet sich diese Kombination vor allem durch ihre Strapazierfähigkeit aus – auch auf praktischer Ebene.

Mit der Möglichkeit für Industriewäsche bei 95 Grad Celsius ist die Workwear besonders leicht zu pflegen und dabei farbecht. Zur Icon Cool Kollektion zählen die klassischen Bestseller wie Bundjacke, Bund- und Latzhose, Weste sowie Shorts. Handwerker oder Industrie-Arbeiter beziehungsweise deren Arbeitgeber haben so künftig auch bei warmen Temperaturen die Möglichkeit, auf funktionelle, strapazierfähige und dennoch stilvolle Arbeitskleidung zurückzugreifen.

von Redaktion

Erschienen in Ausgabe: Juni 2018 | Seite 29

Zurück