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Die Logistikhalle zwischen Esslingen und Denkendorf. (Foto: Thomas Streitberg)

Logistikhalle in Denkendorf als „beispielhaft“ ausgezeichnet

Architektenkammer Baden-Württemberg prämiert Projekt der Wolff & Müller-Gruppe

DBU/Berlin – Die Logistikhalle im Gewerbegebiet Körschtal zwischen Esslingen und Denkendorf hat die Architektenkammer Baden-Württemberg überzeugt und ist nun eines von 22 prämierten Objekten im Wettbewerb „Beispielhaftes Bauen 2018 im Kreis Esslingen“. Die Architektenkammer würdigte damit sowohl das Büro Rüdenauer Architektur aus Stuttgart als auch die Unternehmensgruppe Wolff & Müller, die bei diesem Bauprojekt zugleich Bauherr und ausführendes Bauunternehmen war.

Auch die Projektentwickler DQuadrat Real Estate freuen sich über die Auszeichnung. In der Begründung der Jury hieß es: „Das gut proportionierte Logistikzentrum bildet einen unaufgeregten Ort. Der Weg vom Banalen zum Einfachen ist gelungen. Es entsteht eine angemessene und klare Industriearchitektur. Die Detaillösungen zu Laderampe und Eingang überzeugen ebenso wie die konsequent durchgehaltene Polycarbonat-Fassade und ihre Tag/Nacht-Wirkung. Nichts zu wenig und nichts zu viel ergibt ein stimmiges Ganzes.“
In Kürze wird eine Plakette die bereits 2014 fertiggestellte Logistikhalle zieren. Halbtransparente Fassade als Schaufenster.

Die Logistikhalle ist Teil eines Gesamtensembles, zu dem auch ein viergeschossiges Büro- und Verwaltungsgebäude gehört. Beide Gebäude stehen auf einem Gelände, das früher von den Wolff & Müller Holzwerken genutzt wurden. So kam es, dass das Bauunternehmen Wolff & Müller bei diesem Bauprojekt auch die Rolle des Bauherrn und Vermieters innehatte.

Die Logistikhalle wurde zwischen 2013 und 2014 errichtet und ist seither an einen regionalen Industriekonzern vermietet. Sie besteht aus einer 100 Meter breiten, 60 Meter langen und 12 Meter hohen Halle und einem eingeschossigen Gebäudetrakt, der die produktionsnahen Büros, Besprechungsräume und Werkstätten beinhaltet. Die Fassade der Logistikhalle ist zu drei Seiten hin geschlossen und öffnet sich nur zur Körschtalstraße hin wie ein Schaufenster. Halbtransparente Polycarbonat-Platten sorgen dafür, dass sich das Erscheinungsbild je nach Tageszeit und Lichtstimmung verändert. „So wirkt die Halle trotz ihrer Größe subtil und leicht“, erklärt Architekt Arne Rüdenauer

„Die Auszeichnung bestätigt unseren Anspruch an die eigenen Bauprojekte: Wir wollten nicht nur zweckmäßig bauen, sondern auch mit einer hohen städtebaulichen und gestalterischen Qualität“, sagt Tim Sachs von der Wolff & Müller Immobilienservice GmbH in Denkendorf, der das Projekt von Seiten des Bauherrn betreut hat. Seit mehr als 30 Jahren prämiert die Architektenkammer Baden-Württemberg landesweite Architektur, die nach Meinung der Jury das Prädikat „beispielhaft“ verdient. Oft werden so genannte „Alltagsbauten“ gewürdigt.

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Erschienen in Ausgabe: Seite 08| November2018

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