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Staubex Plus kann unter Nass- und Gussasphaltestrichen gemäß DIN 18560-2 zum Einsatz kommen.  (Foto: Knauf Aquapanel GmbH)
Staubex Plus kann unter Nass- und Gussasphaltestrichen gemäß DIN 18560-2 zum Einsatz kommen. (Foto: Knauf Aquapanel GmbH)

Leistungsfähige Böden für jede Anforderung

Für Neubau und Sanierung: Aquapanel-Trockenstrichelemente und Schüttungen von Knauf

Dortmund – Moderne Böden müssen heutzutage eine ganze Menge leisten. Stabilität allein genügt nicht mehr, auch in puncto Schall- und Wärmedämmung sind die Ansprüche gestiegen. Hochwertige Böden – im Neubau wie bei der Sanierung – lassen sich mit Aquapanel-Trockenestrichelementen in Kombination mit diversen Schüttungen von Knauf realisieren, um diesen Ansprüchen zu genügen. Unter Nass- und Gussasphalten wiederum sorgt die Schüttung Staubex Plus im Altbau für den Niveauausgleich sowie für Schall-, Brand- und Wärmeschutz.

Alte Böden – das sind nicht immer nur schöne Dielen- und Parkettböden. Daher werden sie bei der Sanierung gern ausgetauscht, nicht zuletzt auch, um Anforderungen im Schall-, Brand- und Wärmeschutz erfüllen zu können.

Entscheidet man sich für schnell zu realisierende Böden im Trockenbau, bietet das Aquapanel-System eine Auswahl an Trockenestrich­elementen.
Die Aquapanel-Fertigteilstriche sind in drei Varianten erhältlich. Alle Varianten sind mit allen gängigen Belägen inklusive Parkett, kombinierbar, ebenso mit Fußbodenheizungen.
Wer einen geeigneten Trocken­estrich für Sanierungen mit hohem Anspruch an die Schalldämmung sucht, wird hier ebenfalls fündig. Durch ihre hundertprozentige Wasserbeständigkeit eignen sie sich auch für Feucht- und Nassräume.

Drei Varianten – alle hoch leistungsfähig
Aquapanel Cement Board Floor bietet die optimale Lösung für einen perfekten und massiven Bodenaufbau in allen trockenen und nassen Bereichen. Insbesondere mit den Bodenschüttungen auf Perlitbasis (zum Beispiel Nivoperl, Isoself, Bituperl) eignen sie sich in öffentlichen und gewerblichen Bereichen, in Klein- und Großprojekten, in Neubauten und bei Renovierungen.

Trittschalldämmung inklusive
Aquapanel Cement Board Floor MF ist mit Mineralfaser kaschiert und Problemlöser bei erhöhten Anforderungen an Trittschalldämmung und/oder eine schnelle Verlegung.

Die dritte Variante, Aquapanel Cement Board Floor Tile Underlay, ist eine leichte, 6,0 mm starke und stabile Zementplatte für die Verlegung von Fliesen auf Holzunterböden. Sie unterstützt die Lastverteilung und Entkopplung und ist somit bestens für keramische Beläge auf Holzfußböden geeignet.
Trotz ihrer enormen Stabilität ist diese Trägerplatte sehr leicht, dünn und durch ihre Eigenschaften auf nahezu jedem Holzuntergrund einsetzbar. Aufgrund ihrer geringen Stärke eignet sie sich insbesondere für die Fälle, in denen nur eine sehr geringe Konstruktionshöhe möglich ist. Sie gewährleistet einen ebenen und nahtlosen Übergang zwischen Fliesen und beispielsweise Teppichboden. Türschwellen müssen normalerweise weder angepasst noch ersetzt werden. Auch wenn generell sehr niedrige Bodenaufbauten gefordert sind, bietet Aquapanel Cement Board Floor Tile Underlay eine adäquate Lösung.

Wasserbeständig und hygienisch
Alle Aquapanel-Fertigteil­estriche sind nicht nur wasserbeständig, sondern auch schimmelresistent und von hoher Stabilität. Die massiven Systeme verfügen über ein innovatives Stecksystem und müssen daher weder gebohrt noch verschraubt werden, sondern werden einfach verklebt. Durch das Stecksystem mit umlaufender Nutkante lassen sich die Trocken­estrichelemente unabhängig von der Verlegerichtung installieren.

Zahlreiche Systemergänzungen
Zu den Bodensystemen zählen auch Abdeckplatten und Schüttungen, die unterschiedliche Anforderungen an Schallschutz, Bodennivellierung, Tragfähigkeit und Brandschutz erfüllen. Erhältlich sind auch Schüttungen, die sich zur Verlegung von Installationen im Fußboden eignen.

Stabile, homogene Dämmschicht mit Schüttungen
Die Dämmstoffschüttung Nivoperl besteht aus einer veredelten Form des leichten und umweltgerechten Perlits. Das widerstandsfähige Granulat verhält sich chemisch neutral und ist baubiologisch absolut einwandfrei. Es kommt in vielen Bereichen zur Dämmung zum Einsatz, aber auch als tragfähige Ausgleichsschüttung im Fußboden.

Nivoperl ist zusätzlich mit Paraffinharz ummantelt: Das bewirkt, dass sich das Granulat unter leichtem Flächendruck zu einer stabilen, homogenen Dämmschicht verdichten lässt.

Mit der Dämmstoffschüttung Isoself wiederum lässt sich der Wärmeverlust deutlich einschränken. Die Trockenschüttung Bituperl von Knauf Aquapanel dient als Ausgleichsschüttung und lässt sich unter leichtem Flächendruck zu einer stabilen, homogenen Dämmschicht verdichten. Mit ihr ist jeder schräge oder unebene Boden leicht wieder auszugleichen. Auch auf dem Boden verlaufende Rohre können einfach durch die Schüttung abgedeckt werden. Bituperl kann unter Trockenestrich in großer Dic­ke eingebaut werden – je nach den wärmetechnischen Erfordernissen.

Tragfähige, druckbelastbare Schüttung unter Nass-Estrichen
Für den Ausgleich unebener Fußböden in Alt- und Neubau gibt es mit Staubex Plus eine Schüttung, die sich gemäß DIN 18560-2 unter Nass- und Gussasphaltestrichen eignet. Außerdem erhöht sie wesentlich den Schall-, Brand- und Wärmeschutz.

Im eingebauten Zustand verkleben und verkrallen sich die Granulate der Perlit-Schüttung. So entsteht ein Material, das die Anforderungen an eine Ausgleichsschicht in „gebundener Form“ nach der genannten DIN erfüllt. Und sie kann vollflächig in Räumen mit Rohrleitungen und/oder Elektroinstallationen genutzt werden, gemäß BEB-Merkblatt 4.6 „Hinweise zur Planung und Ausführung von Fußbodenkonstruktionen bei Rohren, Leitungen und Einbauteilen auf Rohdecken, Stand Januar 2015“.

Einfacher lässt sich ein druckbelastbarer Höhenausgleich nicht herstellen, für Belastungen bis 5 Kilonewton pro Quadratmeter mit entsprechendem Estrichaufbau nach DIN 18560-2 und bis zu einer Einbaudicke von 200 Millimeter. Bei geringem Gewicht leistet die Schüttung eine beachtliche Wärmedämmung und in Verbindung mit Fasoperl Trittschalldämmplatten auch einen wertvollen Beitrag zur Trittschalldämmung.

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Erschienen in Ausgabe: November 2017 | Seite 31

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