IAA Nutzfahrzeuge 2014 / Rückblick - . Redaktion

Auf dem IAA-Langendorf-Stand: Geschäftsführer Dr. Klaus P. Strautmann ist stolz auf die Leistung seiner Mitarbeiter.
Auf dem IAA-Langendorf-Stand: Geschäftsführer Dr. Klaus P. Strautmann ist stolz auf die Leistung seiner Mitarbeiter. Foto: Puttins

Langendorf gewinnt Trailer-Innovationspreis 2015

... für seine isolierte Aluminiumkastenmulde

Waltrop (Nordrhein-Westfalen) – Der Anhängerhersteller Langendorf ist auf der der IAA in Hannover für die Entwicklung seiner isolierten Aluminiumkastenmulde mit dem Trailer-Innovationspreis 2015 ausgezeichnet worden.
Der Trailer-Innovationspreis wird alle zwei Jahre auf der IAA für herausragende Ideen und Produktneuerungen aus dem Anhänger- und Aufbautenbereich verliehen. Vergeben wird die Auszeichnung von den Fachjournalisten von elf europäischen Transportzeitschriften, die in einem gemeinsamen Auswahlverfahren alle Innovationen prüfen und bewerten.

Für Langendorf hat dieser Preis einen sehr hohen Wert, denn damit wird das Bemühen um innovative Lösungen im Trailerbau von einer unabhängigen Fachjury bewertet und honoriert.
„Stellvertretend für alle Mitarbeiter, die an der Entwicklung der isolierten Aluminiumkastenmulde ihr Wissen haben einfließen lassen, nehme ich diesen Preis entgegen“ freute sich Dr. Klaus P. Strautmann, Geschäftsführer von Langendorf. „Nur durch das hohe Engagement von allen Mitarbeitern war es möglich, dieses Fahrzeug in so kurzer Zeit zu entwickeln“ so Dr. Strautmann.

Die Entwicklung der isolierten Mulde, die im Markt unter dem Namen „ISOXX“ vertrieben wird, beruht auf einer neuen Vorschrift aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Mit der „Einsatzankündigung von Maßnahmen zur Steigerung der Asphalteinbauqualität“ wurde am 18.10.2013 eine Verordnung auf den Weg gebracht, die stufenweise ab 2015 verpflichtend eingeführt werden soll.
Speziell auf diese Anforderungen abgestimmt, hat Langendorf neue Kippauflieger entwickelt, deren Innenwände von den Außenwänden thermisch isoliert sind. Dies ist – speziell bei Aluminiumaufbauten – eine technisch sehr hohe Hürde, da Aluminium Wärme extrem gut leitet und somit das Ladegut – heißer Asphalt mit rund 200° - schnell auskühlt. Somit ist es unabdingbar, Wärmebrücken weitestgehend zu vermeiden, um die Temperatur im Fahrzeug zu halten.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, hohe Isolierwerte zu erhalten und gleichzeitig den Vorteil von Aluminiumaufbauten – das geringe Gewicht -  nicht durch einen massiven Materialeinsatz aufzuheben. Dies ist mit den Alu-Mulden der ISOXX-Baureihe ebenfalls gelungen, denn diese isolierten Aluminiumkastenmulden sind bereits ab einem Leergewicht von weniger als 5.000 kg konfigurierbar.
Weitere Punkte wie die Möglichkeit der Nachrüstung älterer Fahrzeuge, einfache und schnelle Reparatur im Schadensfall, Umweltaspekte (CFC/HCFC-frei) des Isoliermaterials und natürlich auch eine Preisgestaltung, die dem Unternehmer auch Spielraum für neue Investitionen in ISOXX-Fahrzeuge ermöglicht, waren weitere wichtige Punkte im Lastenheft der Entwickler.

„Techniker wie Ingenieure, Spezialisten im Aluminiumbereich und Konstrukteure – nur durch das enge Zusammenspiel aller Mitarbeiter ist es uns gelungen, ein vollkommen neues Fahrzeug zu entwickeln“ resümiert Dr. Strautmann. „Bereits zu Beginn der Entwicklung haben wir uns auf die bekannten Tugenden von Langendorf konzentriert: robuste Konstruktion und langlebige Ausführung. Dies ist uns mit der ISOXX-Aluminiummulde gelungen und daher freut es uns sehr, dass auch die Fachjournalisten in Europa das Konzept erkannt und honoriert haben“ schließt Dr. Strautmann.

. Redaktion

Zurück