von Jasch Zacharias

Kostenexplosion: Bauindustrie senkt Umsatzprognose

Nur noch ein Prozent 2026 erwartet – Branche hofft nach Orderplus im Juni auf Trendwende 2027

SWtark anziehende Baukosten sowie üwie überhöhte Preise für Sprit, Strom, Gas und Materialien fressen leicht steigende Umsatzerlöse auf. Die Bauindustrie folgt der skeptischen Expertise der meisten Ökonomen und senkt die Umsatzprognose für das laufende Jahr von 2,5 auf ein Prozent.

Trotz „Bauturbo“-Gesetz und  einer gigantischen Rekordverschuldung im Bundeshaushalt lässt der von der Bundesregierung versprochene wirtschaftliche Aufschwung für die Baubranche weiter auf sich warten. „Angesichts der bis einschließlich Mai stark gebremsten Baukonjunktur und der steigenden Baukosten ist unsere ursprüngliche Prognose nicht mehr zu halten. Insbesondere der Wohnungsbau wird Federn lassen“, sagt Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB).

Das Ifo-Institut rechnet für 2026 trotz seit Monaten steigender Baugenehmigungszahlen damit, dass am Ende des Jahres maximal 185.000 neue Wohnungen fertiggestellt sein werden, das sind noch einmal 22.000 Einheiten weniger als im Krisenjahr 2025. Die Bauindustrie geht im Wohnungsbau nur noch von einem leichten realen Umsatzplus von 0,5 Prozent aus, im Januar lag hier die Prognose noch bei einem Zuwachs von zwei Prozent.

(Foto: Pixabay)

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von Jasch Zacharias

Erschienen in Ausgabe: Seite1 | Oktober 2026

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